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Convention Leipzig 2012

23.03.2012  |  Text: Dirk-Boris  |   Bilder: Gili Shani
Convention Leipzig 2012
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Die Veranstalter der Convention in Leipzig, Steffie und Schulle, pushen sich selbst, indem sie das Level für ihre Convention in Leipzig kontinuierlich anheben.
Convention-Veranstalter Steffie und Schulle pushen sich selbst, indem sie das Level für ihre Convention in Leipzig kontinuierlich anheben.



Sebastian vom Studio Voller Kontrast (Erfurt) war der Abräumer auf der Convention: Sein unorthodoxer Stil kam gut an in Leipzig!


Die Schlange der Tattoo-begeisterten Besucher
wollte kein Ende nehmen; man kennt das ja, dass sich oft schon vor Hallenöffnung ungeduldig Wartende vor den Toren versammeln, aber normalerweise ebbt der erste Andrang dann nach einiger Zeit wieder ab. Nicht so in Leipzig am ersten März-Wochenende: Den ganzen Samstag über wurde die Schlange der Tattoo-Fans vor der Agra-Messe kaum kürzer. »Jetzt müssen nur noch genug Besucher kommen!« hatte Veranstalter Schulle noch am Vorabend gebangt, und das, obwohl er zusammen mit seiner Partnerin Steffie mehr als genug Erfahrung in Bezug auf Organisation und Durchführung von Tattoo-Conventions hat. Aber ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt eben immer. In diesem Fall jedoch erwiesen sich Schulles Bedenken wie schon etliche Male zuvor als unbegründet. »Schulle und Steffie haben halt auch verstanden, wie wichtig Werbung im Vorfeld ist!« hörte ich oft von Ausstellern, die positiv anerkannten, mit wie viel Aufwand das Organisations-Duo dafür gesorgt hatte, dass die Gänge auf der Tattoo-Convention Leipzig nicht leer blieben.


Convention Leipzig, Tattoo von Haufen, Black Pearl Island Tattoo (Delitzsch)
Convention Leipzig, Tattoo von Randy, Heaven of Colours (Leipzig)


Randys Porträt des Mafia-Bosses Al Capone wurde zum besten Tattoo der Convention gewählt. Der rasenmähende Piraten-Gorilla von Haufen (Black Pearl Island Tattoo, Delitzsch) war beim Contest in der Kategorie »Crazy« genau richtig aufgehoben!


Städtepartnerschaft Leipzig-Chicago?
Werbung war das eine, aber auch was das Konzept der Veranstaltung anbelangte, hatten die beiden nicht einfach auf »same procedure as every year« gesetzt. Im großen Foyer, das letztes Jahr noch weitgehend ungenutzt war, waren diesmal Bikes und Hot-Rods zu bewundern, drum herum hatten wir vom TätowierMagazin unsere Tattoo-Ausstellung aufgebaut, die über Themen wie japanische Tätowierkunst, Tattoo-Geschichte, Tattoo-Praktiken traditionell lebender Völker sowie über allgemeine Tipps und Ratschläge zum Thema Tätowierung informierte. Custom-Cars wie auch die Tattoo-Ausstellung wurden vom Publikum interessiert angenommen, beides bot die Möglichkeit, sich zu beschäftigen, während man auf die nächste Bühnen-Show oder einen Tattoo-Termin wartete. Denn die eingeladenen Tattoo-Künstler waren alle mächtig beschäftigt; Leipziger sind kein Guck-Publikum, sehr viele kamen mit dem festen Vorsatz auf die Messe, sich dort tätowieren zu lassen. Einer der Ersten, den ich bei den Vorbereitungen zur ersten Arbeit antraf, war der Zwickauer Randy. Er pauste soeben die Vorzeichnung eines Al-Capone-Porträts auf den Oberarm seines Kunden. »Interessantes Motiv«, dachte ich mir noch, »das hab ich jetzt auch noch nicht so oft gesehen!« Aber aus welchem Grund auch immer liefen mir danach ständig Leute mit tätowierten Al-Capone-Porträts über den Weg! Warum dieses Motiv gerade in Leipzig so gehäuft auftrat, weiß ich allerdings auch nicht. Hat Leipzig vielleicht eine Städtepartnerschaft mit Chicago?


 

Den vollständigen Artikel und alle Bilder findet ihr in der April-Ausgabe 2012

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