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Convention Frankfurt 2013

27.04.2013  |  Text: Dirk-Boris  |   Bilder: Mathias Schneider
Convention Frankfurt 2013
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Rund drei Dutzend Spitzentätowierer aus Taiwan, Singapur und Japan hatte Veranstalter Tommy auf die 21. Frankfurter Tattoo-Show geholt und bot damit ein absolut beeindruckendes Angebot an Asia-Style-Spezialisten!
 

Enormer Tattoo-Model-Andrang am TätowierMagazin-Fotostand, inklusive TM-Kolumnist Mark Benecke (ganz vorn)

Enormer Tattoo-Model-Andrang am TätowierMagazin-Fotostand, inklusive TM-Kolumnist Mark Benecke (ganz vorn).


Eine organisatorische Mammut-Aufgabe
Eine größere Anzahl von Tätowierern dazu zu bringen, sich zur selben Zeit an einem Ort einzufinden, ist keine leichte Aufgabe – das wird jeder Conventionveranstalter bestätigen. Tätowierer sind Individualisten und nur selten Organisationsprofis, wodurch diese Aufgabe für Convention-Veranstalter oft einem Alptraum gleichkommt: Anmeldungen werden verbummelt, zu spät oder gar nicht abgeschickt, es gibt Sonderwünsche, Umbuchungen, Absagen in letzter Minute …

Covention Frankfurt 2013
Tattoo-Kunst aus Asien war das große Thema der 21. internationalen Tattoo-Convention Frankfurt; dieses Meisterwerk stammt von Last Space Tattoo aus Taiwan.
Tattoo-Kunst aus Asien war das große Thema der 21. internationalen Tattoo-Convention Frankfurt; dieses Meisterwerk stammt von Last Space Tattoo aus Taiwan.


Es ist nachvollziehbar, dass solche Schwierigkeiten mit der Größe und auch der internationalen Ausrichtung einer Tattoo-Veranstaltung nur umso weiter anwachsen; es kommen Sprachprobleme, Einreiseformalitäten und kulturell bedingte Extrawünsche zur ohnehin langen Liste von Schwierigkeiten bei der Organisation hinzu. Mit solchen Überlegungen im Hinterkopf kann einem angesichts der enormen Größe und dem Künstleraufgebot der Frankfurter Tattoo-Convention eigentlich bloß der Unterkiefer runterklappen. Um die 600 Tätowierer hatte Veranstalter Tommy Köhler am Wochenende vom 22. bis 24. März in der Messehalle 5 versammelt, mehrere Dutzend davon allein aus Asien.
Auf diese organisatorische Meisterleistung angesprochen, erzählte mir Tommy noch von Problemen, die ich gar nicht bedacht hatte: »Donnerstag war am Frankfurter Flughafen Lufthansastreik, viele Tätowierer haben abgesagt und ich musste in letzter Minute deren Stände neu belegen.« Als sich die Situation am Frankfurter Flughafen am Freitag entspannte, reisten nun doch noch einige der Tätowierer an, die tags zuvor schon abgesagt hatten – doch woher jetzt noch neue Stände nehmen? Über das, was andere an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringen würde, spricht Veranstaltungsprofi Tommy, als würde er von einem Ketchupfleck auf einem neuen Hemd erzählen. Schon irgendwie ärgerlich, unnötig – aber auch kein Drama. Nichts, was man nach über 20 Jahren im Conventiongeschäft nicht geregelt bekommen würde. Am Freitag um 15:00 Uhr, als die Convention begann, deutete nichts mehr auf das Umbuchungs-chaos der letzten Stunden hin – das ist eben professionelles Veranstaltungsmanagement!
 

Tattoo von Xoil, Needles Side Tattoo, Thonon-les-Bains (FR)Convention Frankfurt 2013

Auf der Bühne, aber auch in der Nähe der Stände der beinahe 40 Tätowierer aus Taiwan, Singapur und Japan, gab es ständig großformatige und spektakuläre Tattoo-Kunstwerke zu bestaunen.


Einzigartiges Line-up von Asia-Spezialisten
Diese Professionalität, für die Frankfurt bekannt ist, ermöglichte es Tommy auch eine weitere Herkulesaufgabe zu bewältigen, denn zeitgleich fand auch in Paris eine Tattoo-Messe statt. Natürlich nahmen sich die beiden Messen keine Besucher weg – bei den Künstlern sah das aber schon anders aus, denn viele internationale Spitzentätowierer konnten zwischen Einladungen aus der Seine-Metropole und Mainhattan wählen. »Hier in Paris ist aus Taiwan lediglich East Tattoo« simste mir unser Reporter Travelingmic von der Pariser Tattoo-Show. Klar, denn alle anderen taiwanesischen Top-Tätowierer waren ja in Frankfurt! Tommy war zuvor selbst zur Tattoo-Convention in Taiwan gereist, um vor Ort Tätowierer für sein Event zu gewinnen. »Ich war da auch in der Jury, aber war völlig damit überfordert, die Tattoos dort zu bewerten – jeder Teilnehmer, auch die Frauen, hatte komplette Ganzkörpertattoos in Spitzenqualität – wie soll man dafür eine Wertung abgeben?« Von diesem enormen Standard der Tätowierkunst in Asien konnten sich dank Tommys Engagement in Taiwan dann auch die Besucher in Frankfurt überzeugen: Die »Asien-Meile« in der Messehalle 5, in der dutzende Tätowierer aus Taiwan, Singapur, dem chinesischen Festland und Japan ihre Arbeiten präsentierten, war das absolute Highlight der Messe und es dürfte wohl auch außerhalb Asiens keine zweite Convention geben, die ein derartiges Aufgebot an Vertretern der chinesischen und japanischen Tätowierkunst präsentieren kann!

Sanduhr-R2D2 wurde von Luke WTF vom Bluthandwerk aus Köln tätowiert
Typisch Jime Litwalk, dem Comic-Spezialist von Hart and Huntington, Orlando
Typisch Jime Litwalk, dem Comic-Spezialist von Hart and Huntington, Orlando. Die Sanduhr-R2D2 stammt von Luke WTF vom Bluthandwerk aus Köln.


Den unglaublichen Lion King aus Taiwan hatten wir erst in unserer März-Ausgabe vorgestellt und auch Zi You Tattoo oder Dong Dong vom Mummy Tattoo aus Peking sind den Asia-Experten unter den Tattoo-Fans ja schon seit längerem ein Begriff. Aber es gab auch jede Menge Tätowierkünstler, von denen man bislang bei uns kaum etwas gehört hatte, obwohl deren Kunstfertigkeit keinen Vergleich scheuen muss; Tian Xia Tattoo, Supernatural Skill Tattoo, Andy Shou, Endless Tattoo oder Revolution Tattoo aus Taiwan, Jeremy Tan aus Singapur oder Horiei Shinshu aus Japan waren nur eine Handvoll Künstler aus der langen Liste erstklassiger Asia-Spezialisten. Wobei die Herkunft der Künstler nicht immer gleichbedeutend mit der stilistischen Ausprägung war; bei TNS Tattoo & Lowbrow aus Japan gab’s zum Beispiel keine Drachen und Kirschblüten, sondern New-School-Comic-Tattoos. Aber natürlich waren asiatische Tätowierungen im Ganzkörperformat in diesem Abschnitt der Convention vorherrschend und viele der Stammkunden, die mit ihren Tätowierern zusammen angereist waren, patrouillierten den ganzen Tag lediglich mit traditionellen Hüfttüchern bekleidet über die Convention und ermöglichten den Besuchern, ihre faszinierenden Tattoo-Kunstwerke zu bewundern.

Tattoo von Xoil, Needles Side Tattoo, Thonon-les-Bains (FR)Feuerspeiender Wal von Cris vom Studio Lebensart aus Nürnberg

TM-Medienberater Steffen ließ sich von Julian vom Corpsepainter Tattoo inken. Der feuerspeiender Wal stammt von Cris vom Studio Lebensart aus Nürnberg.


Messeneuheiten: Von sinnvoll bis unnötig
Natürlich gab es in Frankfurt in diesem Jahr nicht nur Asia-Style: El Indio aus Mexiko war für den immer noch extrem angesagten Chicano-Style zuständig, Jime Litwalk stach seine knuffigen Comicfiguren und Remis aus Dublin war für die Fans von Porträt-Tätowierungen der qualifizierte Ansprechpartner. Kai Faust und Colin Dale stachen traditionelle skandinavische Tätowierungen von Hand; unser Mitarbeiter Lars Krutak, der in Frankfurt seinen beeindruckenden Bildband »Magical Tattoo« über traditionelle Tattoo-Kulturen präsentierte, ließ sich sein Bein von Kai bearbeiten, während Colin einem Kunden dessen schulterlange Haare abrasierte, um ihm mehrere Zeilen in Runenschrift auf den Schädel zu stechen. Und wer hierzulande auf Japan-Style steht, kann sich inzwischen an Ryoki wenden, die ursprünglich aus Osaka kommt, aber nun für ein Jahr im Berliner Studio Für Immer arbeiten wird, wie sie mir auf der Convention erzählte. Im Prinzip ist Frankfurt inzwischen eigentlich ein Tattoo-Overkill; für jeden nur denkbaren Stil gibt es mindestens ein Dutzend Spezialisten, und bei vielen waren auch kurzfristig noch Termine möglich. Leerlauf gab es dennoch kaum, tätowiert wurde überall – sogar auf einem Fahrrad!  Seventh Moon, Anbieter einer neuen, kabellosen Tattoo-Maschine, die mit Gleichstrom-Lithium-Batterien angetrieben wird, wählten diese unkonventionelle Art der Präsentation, um den unschlagbaren Mobilitätsvorteil ihrer Entwicklung eindrucksvoll zu demonstrieren: Der Kunde fuhr auf einem Fahrrad zwischen den Gängen hindurch, während der auf dem Gepäckträger sitzende Tätowierer ihm ein  – logischerweise ziemlich verwackeltes  – Tattoo auf den Rücken stach. Und statt »Schaut mal – ohne Hände!« hieß es dazu eben: »Schaut mal – ohne Kabel!«. Eine weitere Messeneuheit für Tätowierer, die ich in Frankfurt entdeckte, war der Farbtöpfchen-Rührer: Ein kleines Gerät mit einem kleinen auswechselbaren Stäbchen, das auf Knopfdruck vibriert und dadurch die Farbe im Töpfchen mischt. Man könnte natürlich sagen, dass die Vibrationen der Nadeln einer Tattoomaschine, die man in das Farbtöpfchen eintaucht, haargenau denselben Effekt haben … aber egal. Der Grad von Sinnlosigkeit und Überflüssigkeit neuer Produkte gibt ja im Umkehrschluss Auskunft über den Zustand der jeweiligen Branche, und gemessen daran scheint es der Tattoo-Branche ganz prima zu gehen.

Bevor er sich von Colin Dale Runen auf den Schädel stechen tätowieren ließ, hatte sich dieser Kunde seine langen Haare abrasiert.
TM-Ethno-Reporter Lars Krutak stellte auf der Convention sein neues Buch vor.
TM-Ethno-Reporter Lars Krutak stellte auf der Convention sein neues Buch vor. Bevor er sich von Colin Dale Runen auf den Schädel stechen tätowieren ließ, hatte sich dieser Kunde seine langen Haare abrasiert.


Natürlich gab es in Frankfurt in diesem Jahr nicht nur Asia-Style: El Indio aus Mexiko war für den immer noch extrem angesagten Chicano-Style zuständig, Jime Litwalk stach seine knuffigen Comicfiguren und Remis aus Dublin war für die Fans von Porträt-Tätowierungen der qualifizierte Ansprechpartner. Kai Faust und Colin Dale stachen traditionelle skandinavische Tätowierungen von Hand; unser Mitarbeiter Lars Krutak, der in Frankfurt seinen beeindruckenden Bildband »Magical Tattoo« über traditionelle Tattoo-Kulturen präsentierte, ließ sich sein Bein von Kai bearbeiten, während Colin einem Kunden dessen schulterlange Haare abrasierte, um ihm mehrere Zeilen in Runenschrift auf den Schädel zu stechen. Und wer hierzulande auf Japan-Style steht, kann sich inzwischen an Ryoki wenden, die ursprünglich aus Osaka kommt, aber nun für ein Jahr im Berliner Studio Für Immer arbeiten wird, wie sie mir auf der Convention erzählte. Im Prinzip ist Frankfurt inzwischen eigentlich ein Tattoo-Overkill; für jeden nur denkbaren Stil gibt es mindestens ein Dutzend Spezialisten, und bei vielen waren auch kurzfristig noch Termine möglich. Leerlauf gab es dennoch kaum, tätowiert wurde überall – sogar auf einem Fahrrad!  Seventh Moon, Anbieter einer neuen, kabellosen Tattoo-Maschine, die mit Gleichstrom-Lithium-Batterien angetrieben wird, wählten diese unkonventionelle Art der Präsentation, um den unschlagbaren Mobilitätsvorteil ihrer Entwicklung eindrucksvoll zu demonstrieren: Der Kunde fuhr auf einem Fahrrad zwischen den Gängen hindurch, während der auf dem Gepäckträger sitzende Tätowierer ihm ein  – logischerweise ziemlich verwackeltes  – Tattoo auf den Rücken stach. Und statt »Schaut mal – ohne Hände!« hieß es dazu eben: »Schaut mal – ohne Kabel!«. Eine weitere Messeneuheit für Tätowierer, die ich in Frankfurt entdeckte, war der Farbtöpfchen-Rührer: Ein kleines Gerät mit einem kleinen auswechselbaren Stäbchen, das auf Knopfdruck vibriert und dadurch die Farbe im Töpfchen mischt. Man könnte natürlich sagen, dass die Vibrationen der Nadeln einer Tattoomaschine, die man in das Farbtöpfchen eintaucht, haargenau denselben Effekt haben … aber egal. Der Grad von Sinnlosigkeit und Überflüssigkeit neuer Produkte gibt ja im Umkehrschluss Auskunft über den Zustand der jeweiligen Branche, und gemessen daran scheint es der Tattoo-Branche ganz prima zu gehen.

Revolverheld von Simone, Ink Lady Tattoo, MailandOld-School-Schönheit vom holländischen Sparta Tattoo

Gesuchter Revolverheld von Simone, Ink Lady Tattoo, Mailand. Die gequälte Old-School-Schönheit vom holländischen Sparta Tattoo.


Convention mit sozialem Gewissen
Prima geht es auch Randy Engelhard, denn wir konnten auf der Tattoo-Convention Frankfurt endlich sein lang erwartetes Buch präsentieren, das er zusammen mit unserem Reporter Travelingmic geschrieben hatte. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich gleich auf der Messe ihr persönliches Exemplar vom Farbrealismus-Experten aus Zwickau signieren zu lassen. Autogramme gab es auch von Tattoo-Model Victoria van Violence; Besucher konnten sich bei uns am Stand auf dem roten Teppich vor unsrer Fotowand mit der grünhaarigen Tattoo-Schönheit ablichten lassen, das Foto wurde auf unsere Homepage www.rockandroad.de hochgeladen. Einen Fotoausdruck – auf Wunsch signiert – gab es als Convention-Souvenir gleich gratis mit. Die vegan lebende Victoria engagiert sich auch bei der Tierrechtsorganisation PETA, denen Organisator Tommy ebenso wie der Tierschutzorganisation Sea Shepherds einen Stand gratis zur Verfügung stellte. Eine weitere gemeinnützige Organisation, die Tommy besonders am Herzen liegt, ist die Stiftung Bärenherz, deren Hospize sich unheilbar kranker Kinder annehmen und auch deren Angehörige betreuen. Die Anregung zur Zusammenarbeit kam vom Muay-Thai-Boxer Alex. Er und seine Sportkameraden tragen schon seit einigen Jahren zum Programm der Convention bei, indem sie im Ring neben der Bühne Einblicke in diese Urform des Kickboxens geben. Als Alex Tommy einmal fragte, ob er denn bei den Zuschauern vor dem Ring um Spenden für die Stiftung Bärenherz bitten dürfte, rannte er quasi offene Türen ein; Tommy machte gleich Nägel mit Köpfen und spendete auch in diesem Jahr wieder einen Euro vom Eintrittspreis für Bärenherz. Letztes Jahr sind so stolze 10.000 Euro zusammengekommen und auch in diesem Jahr wurde diese Summe problemlos erreicht. Tommy selbst macht um die Unterstützung gemeinnütziger Organisationen nicht viel Wind, aber es ist – noch dazu in der Finanzmetropole Frankfurt – ein schönes Zeichen, dass es eben nicht nur um Kohle und Kommerz geht, sondern dass auch noch andere Werte zählen.

Asiatische Motive brauchen viel Fläche, um ihre Wirkung zu entfalten, und die Fertigstellung dauert oft Jahre
Zum Glück der Besucher waren die asiatischen »Models« recht zeigefreudig!

Zum Glück der Besucher waren die asiatischen »Models« recht zeigefreudig! Und es gab viel zu sehen: Asiatische Motive brauchen viel Fläche, um ihre Wirkung zu entfalten, und die Fertigstellung dauert oft Jahre.


Tattoo-Wochenende mit Input-Overload
Vor allem ging es aber um gute Tattoos, und davon gab es, der Qualität der anwesenden Tätowierer entsprechend, bei den Tattoo-Contests jede Menge zu bestaunen. Dass da teilweise auch sehr gute Arbeiten leer ausgingen, ist ja eigentlich nachvollziehbar, und dementsprechend gab es auch das eine oder andere enttäuschte Gesicht – aber zu ernst nehmen sollte man Jury-Entscheidungen auch wieder nicht. Man lässt sich ja schließlich tätowieren, weil man selbst davon überzeugt ist, weil man damit seine Eigenständigkeit  und Individualität ausdrücken will und zeigen möchte, dass man nichts drauf gibt, was andere über einen denken – und dann lässt man beim Contest drei oder vier Leute, die man überhaupt nicht kennt genau darüber urteilen. Bin ich eigentlich der Einzige, der das ein bisschen paradox findet?
So erlebnisreich die Convention Frankfurt auch dieses Jahr wieder war, nach drei Tagen intensiver Gespräche, Begegnungen und Eindrücke war es dann auch genug, die Grenze der Aufnahmefähigkeit war erreicht, wenn nicht überschritten. Und mitgenommen hat jeder etwas von diesem Mega-Event; sei es ein neues Tattoo, T-Shirts, Schmuck und Accessoires oder sonstigen Schnickschnack, Fotos, neue Freundschaften, interessante Erlebnisse oder einfach nur ein wirklich unterhaltsames Wochenende, das viel zu schnell vorbeiging!    



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Stand:23 April 2019 05:58:47/veranstaltungen/convention+frankfurt+2013_134.html