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Tätowiererin Suflanda: Ein Hauch von Leben

06.02.2019  |  Text: Jula Reichard  |   Bilder: Susanne König
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Tätowiererin Suflanda: Ein Hauch von Leben
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Suflanda aka Susanne König sticht Tattoos mit Würde, Witz und Charme, die ihren ganz eigenen Stil verkörpern. Seit zwei Jahren lebt und arbeitet sie in Manchester. Im Kurzporträt im Rahmen des TätowierMagazin-Jubiläums erfahrt ihr weiteres über sie.
Innerhalb weniger Jahre gelang es der ehemaligen Grafikdesignstudentin Susanne König, die wir heute unter dem Namen Suflanda kennen, einen ganz eigenen Tattoostil zu kreieren, der von Kupferstichen, Illustrationen, Punktierungen und Schraffierungen beeinflusst ist. Als die junge Tätowiererin damit vor rund vier Jahren bekannt wurde, gab es diesen Stil hierzulande bis dato kein zweites Mal. Auch ihre Tiermotive waren anders: Statt wie viele Künstler vor ihr Tiere abzubilden, die Mut, Stolz und Erhabenheit repräsentieren, stellte sie Tiere lieber menschlich und nahbar, unperfekt und mit Macken dar. Heute geht Suflandas Repertoire viel weiter, nicht nur Tiere, sondern Landschaften, Liebespaare und phantastische Träumereien bringt sie unter die Haut. Eines haben ihre Motive gemeinsam: Ihnen wohnt eine kindliche Unschuld inne. Die Motive verkörpern etwas Reines, Liebenswürdiges, sie sind positiv. Der Künstlerin ist es wichtig, ihren Tattoos Leben einzuhauchen, sei es durch die Geschichte, die der Kunde mitbringt, oder durch die im Motiv dargestellte Stimmung oder Atmosphäre. Ein anderer, ganz wesentlicher Aspekt ist für sie die Technik: »Ich habe mich am Anfang ganz auf das Handwerk konzentriert, und aus heutiger Sicht war das auch auf jeden Fall der beste Weg. Alles zu machen, was durch die Tür kommt, und erst dann zu sehen, wohin die Reise geht. Bei mir kam die Arbeit mit feinen Linien und Punkten über meine Illustrationen, die ich schon vor dem Tätowieren angefertigt habe. Aus dem Traditional-Bereich kam dazu dann die solide Outline«, beschreibt Suflanda ihre ersten Versuche, ihre Zeichnungen als Tattoos umzusetzen.

Auch verträumte Fan-Momente, wie diese Szene aus Harry Potter, sticht Suflanda ihren Kunden.
Auch verträumte Fan-Momente, wie diese Szene aus Harry Potter, sticht Suflanda ihren Kunden.
Angefangen zu tätowieren hat Suflanda vor neun Jahren in einem kleinen Shop nahe Stuttgart, danach arbeitete sie einige Jahre in der baden-württembergischen Hauptstadt im damaligen Studio von Tätowierer Kelu. Dann zog es sie nach Amsterdam. Von dort ging es für zwei Jahre nach Hamburg ins Studio Immer und Ewig, wo sie eine tolle Zeit verbrachte. Seit anderthalb Jahren arbeitet und lebt die Tätowiererin nun in Manchester. Wenn sie beschreiben müsste, was sich seit ihren Anfängen bis heute im Tattoobusiness verändert hat, weiß sie nicht, wo sie beginnen soll. »Ich könnte damit sicher eine ganze Ausgabe füllen. Doch ich bin es ein bisschen leid, dass alle immer über die alte und neue Generation diskutieren, anstatt offen für Neues zu sein.« War früher Myspace ein wichtiges Tool, ist es heute Instagram. Zudem gibt es inzwischen weit mehr Tätowierer als noch vor zehn Jahren und die Kundenansprüche veränderten sich. Und obwohl sie nicht jeden Trend feiert, gewinnt sie dem Wandel etwas Positives ab: »Ich denke, dass grantig zu sein nichts als Falten bringt.«  

Kontakt:
Suflanda/Susanne König
Instagram: suflanda
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Stand:27 May 2019 11:06:07/t%C3%A4towierer/taetowiererin+suflanda+ein+hauch+von+leben_19304.html