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Tätowierer Valentin Hirsch: Von der Druckgrafik auf die Haut

06.02.2019  |  Text: Heide Heim  |   Bilder: Valentin Hirsch
Tätowierer Valentin Hirsch: Von der Druckgrafik auf die Haut Tätowierer Valentin Hirsch: Von der Druckgrafik auf die Haut Tätowierer Valentin Hirsch: Von der Druckgrafik auf die Haut Tätowierer Valentin Hirsch: Von der Druckgrafik auf die Haut Tätowierer Valentin Hirsch: Von der Druckgrafik auf die Haut Tätowierer Valentin Hirsch: Von der Druckgrafik auf die Haut
Tätowierer Valentin Hirsch: Von der Druckgrafik auf die Haut
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Der Tätowierer Valentin Hirsch hält als Vorreiter des grafisch-illustrativen Stils in Deutschland die Qualitätsmesslatte hoch. Mehr darüber erfahrt ihr im Kurzporträt im Zusammenhang mit dem TätowierMagazin-Jubiläum.
Ein Dreieck, in das ein figuratives Motiv eingebunden ist, dem geometrische Formen wie Kreise und Linien an die Seite gestellt werden, läuft gemeinhin als grafisch-illustrative Tätowierung. Allein die Verwendung der einzelnen Stilmittel macht jedoch noch keine gute aus. Einer, der als der Vorreiter dieses Stils in Deutschland gilt, ihn maßgeblich geprägt hat und nach wie vor die qualitative Messlatte hochhält, ist der in Berlin arbeitende Tätowierer Valentin Hirsch (39).
»Ich finde, bei Valentin sieht man, dass dem Tätowieren etwas vorausgeht, weil er bereits Kunst studiert hat«, äußerte sich sein Kollege Thomas Burkhart in einem TM-Interview im Jahr 2013 zur Qualität von Valentins Arbeiten. Bevor Valentin Hirsch Tätowierer wurde, studierte er Grafik und Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien, mit dem Schwerpunkt Radierungen.
2010 bis 2011 machte er seine ­ersten Schritte als Tätowierer bei Toe Loop Tattoo und in den beiden folgenden Jahren entwickelte er seinen Stil bei AKA weiter. Er experimentierte und übertrug seine künstlerische Ausbildung auf das neue Handwerkszeug Tätowiermaschine und das Medium Haut. Die Herausforderung war, eine symmetrische Form auf einen asymmetrischen Körper so zu platzieren, dass sie zusammen eine ästhetische Einheit bilden.

Die Schwierigkeit beim grafisch-illustrativen Tätowierstil ist für Valentin Hirsch, die symmetrischen Bestandteile auf einen assymetrischen Körper zu übertragen.
Die Schwierigkeit beim grafisch-illustrativen Tätowierstil ist für Valentin Hirsch, die symmetrischen Bestandteile auf einen assymetrischen Körper zu übertragen.
Sein Portfolio wirkt wie eine Versuchsreihe, ein ständiges Experimentieren mit sich wiederholenden Grundformen und Motiven und deren Anordnung, ohne Scheu vor Wiederholungen – im Gegenteil. Für ihn ist nicht wichtig, eine Motivvorlage aus der Tierwelt nur einmal zu stechen, sondern die perfekte Komposition an sich. Der Kunde selbst stößt den Prozess an, indem er beispielsweise das Thema aus dem Tierbereich vorgibt. Die Umsetzung obliegt dann allerdings dem Künstler allein.
Das Ergebnis sind exakt gestochene Tattoos, die sich aus dem Zusammenspiel von künstlerisch-ästhetischem Anspruch und handwerklichem Können ergeben. Geometrische Formen, die wie mit dem Lineal gezogen scheinen, setzt er dynamisch-organischen Schattierungen entgegen, bei denen die feinen Punkte nicht statisch gesetzt sind, sondern virtuos verteilt. Es sind die Gegensätze von Symmetrie und Asymmetrie, von Linien und Punkten, von Bildhaftem und Geometrischem, vom Schwarz der Pigmente zum Weiß der Haut, die seine Tattoos so spannungsgeladen wirken lassen.


Kontakt:
Valentin Hirsch
Privates Studio
Berlin-Neukölln
E-Mail: tattoo@valentinhirsch.com
Facebook: valentinhirschtattoo
Instagram: valentinhirschtattoo
Im Web: www.valentinhirsch.com

 
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Stand:21 May 2019 22:42:19/t%C3%A4towierer/taetowierer+valentin+hirsch+von+der+druckgrafik+auf+die+haut_19304.html