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Tätowierer Chriss Dettmer: Keine zu Tode kopierten Tattoo-Plagiate

06.02.2019  |  Text: Heide Heim  |   Bilder: Chriss Dettmer (Tattoo), AnnaG.photography (Porträt)
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Tätowierer Chriss Dettmer: Keine zu Tode kopierten Tattoo-Plagiate
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Im Kurzporträt im Rahmen des TätowierMagazin-Jubiläums erfahrt ihr mehr über den Hamburger Chriss Dettmer, der seit zwanzig Jahren tätowiert und sich seit 2006 auf Traditionals konzentriert.
Eins-zu-eins-Kopien von Traditionalmotiven sind nicht das, was Chriss Dettmers (40) Arbeiten ausmachen. Eine klare Linienführung des Designs, solide schwarze Schatten, die nicht zwangsläufig natürlich aussehen, sowie solide und kontrastreiche Farbflächen, die genug Haut des Kunden sichtbar lassen, sind für den in Hamburg arbeitenden Tätowierer wesentliche Kriterien für Traditionaltätowierungen. Für ihn ist außerdem wichtig, dass er keine Stencils verwendet, sondern Vorlagen nach Informationsbeschaffung aus dem Gedächtnis heraus umsetzt.

Klare Linien, solide schwarze Schattierungen und kontrastreiche Farben sind die wesentlichen Bestandteile in Chriss Dettmers Tattoos.
Klare Linien, solide schwarze Schattierungen und kontrastreiche Farben sind die wesentlichen Bestandteile in Chriss Dettmers Tattoos.
Als klassische Referenzen für sein Vorgehen nennt auch der seit zwanzig Jahren als Tätowierer arbeitende Chriss die Namen Sailor Jerry Collins, Ed Hardy und Mike Malone. Richtungsweisend für seine Entwicklung war jedoch im Jahr 2006 die Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Tätowierer Jeff Zuck, der seine »Arbeit in allen Belangen geändert« und »in die richtige Richtung gelenkt« hat, so Chriss.
Das Besondere des Stils, mit dem er in Deutschland viele Kollegen geprägt hat, lässt sich am besten an zwei Motivklassikern, dem Schädel- bzw. Sensenmanntattoo, ablesen. Beide finden sich sehr häufig in seinem Portfolio. Es ist auf der einen Seite dieser raue, archaische, wilde und abgedrehte Charme, den seine Interpretationen der Motive ausstrahlen, selbst in der Wiederholung hat jedes einen eigenen Twist. Wichtiger ist jedoch, was er nicht tut: Weder überzeichnet er die Klassiker, noch macht er sie zu leblosen, quasi x-fach kopierten Abziehbildern, die womöglich perfekt tätowiert sind, aber den Betrachter zu Tode langweilen. Das Gegenteil ist der Fall und genau das macht Chriss Dettmer zu einem Tätowierer, der Traditionals nicht nur sehr früh in Deutschland wieder aufleben ließ, sondern der zeigte, dass dieser Stil würdevoll weiterentwickelt werden kann, wenn man sich seiner Wurzeln bewusst ist.
Seit 2009 arbeitet Chriss in seinem Studio The Black Hole, einem Streetshop, in dem auch Spontankunden die Chance haben, sich von ihm oder seinen Kollegen Yobbo und Uptown Danny ein feines Traditional stechen zu lassen.

Kontakt:
The Black Hole Tattoo
Alsenplatz 1
22769 Hamburg
Tel. 040 50695247
E-Mail: theblackholetattoo@gmail.com
Facebook: theblackholetattoo
Instagram: @chrissdettmer

 
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Stand:24 April 2019 17:55:11/t%C3%A4towierer/taetowierer+chriss+dettmer+keine+zu+tode+kopierten+tattoo-plagiate_19304.html