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Nikko Hurtado

29.08.2008  |  Text: Travelingmic  |   Bilder: Nikko Hurtado, Travelingmic
Nikko Hurtado
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Bisher war er nur einem Kreis von Experten bekannt: Nikko Hurtado durchbricht sämtliche Barrieren des realistischen Tätowierens. Mit perfekter Technik und unglaublichen Farben sticht er Portraits, die für die Ewigkeit gemacht sind.
Bisher war er nur einem kleinen Kreis von Experten bekannt: Nikko Hurtado aus Kalifornien durchbricht sämtliche Barrieren des realistischen Tätowierens. Mit perfekter Technik und unglaublichen Farben sticht er Portraits, die für die Ewigkeit gemacht sind. Das TM hat den jungen Künstler exklusiv interviewt und ihm eine Menge Insider-Infos entlockt!  


Salvador Dalí Tattoo

Dieses Porträt hätte sicher auch Salvador Dalí selbst gefallen!


Eifrigen Benutzern der Internet-Community MySpace mit ausgesprochenen Fachkenntnissen in Sachen Tattoo ist er vielleicht schon einmal begegnet, zumindest virtuell: Nikko Hurtado, ein 27jähriger Künstler aus dem San Fernando Valley in Kalifornien, hatte mit seinen geradezu unheimlich realistischen Portraits in Farbe im Netz für einige Aufregung gesorgt. Obwohl er überhaupt erst seit sechs Jahren tätowiert, bestechen seine Tattoos nicht nur durch brillante Technik und leuchtende Farben, sondern vor allem durch ihre Dauerhaftigkeit in der Haut. Ähnlich wie seine Landsleute Mike de Vries, Nick Baxter, Carson Hill, Sean Herman, Brandon Bond und einige andere Kollegen stürzt er sich mit enormem Enthusiasmus und Liebe zur Tätowierung auf die neuesten technischen Entwicklungen und arbeitet mit allen Mitteln daran, Bilder möglichst nahe an der Realität zu verwirklichen. Dieses Können ist aber nicht etwa reiner Zufall, sondern mit viel harter Arbeit und vermutlich einer gesunden Portion Talent verbunden. Es ist faszinierend, die Hingabe und Disziplin zu beobachten, mit der Nikko mit sanfter Hand ein einmal angefangenes Bild Stück für Stück vom unteren Ende her aufbaut, bis das fertige – und perfekte – Portrait in der Haut sitzt.

Travelingmic hat den Künstler von der Westküste getroffen und mit ihm das erste Interview für ein europäisches Magazin geführt.

Vampir-Tattoo
Vampir-Thematik in melancholischen Blautönen


Deine Familie stammt ja ursprünglich aus Mexiko. Dennoch haben deine Arbeiten wenig mit den Chicano-Tattoos zu tun, die wir aus Südkalifornien kennen. Erzähl doch mal ein wenig von deiner Familie. Was hielten die denn von Tätowierungen?
Mein Großvater war ein echter Pachuco, eine Gangstertype voll mit Cholo-Tattoos. Deswegen war meine Großmutter, die eine enorme Rolle in meinem Leben spielte, sehr dagegen, dass ich mich tätowieren lasse. Der Rest meiner Familie hatte wenig Probleme damit.

sehr realistisches Herz Tattoo
Realistischer wird’s nur noch auf dem Seziertisch! Man glaubt beinah, das Herz noch klopfen zu hören ...


Aber dass du Tätowierer wirst, war ja eh kein Thema erst mal, oder?
Nein, ich habe nicht einmal die Highschool zu Ende gebracht, sondern auf dem Bau gearbeitet. Tätowieren ließ ich mich auch erst, als ich bereits eine Lehre angefangen hatte. Allerdings habe ich mit meinem besten Freund Mike de Masi schon damals nebenher die Kunstschule besucht. Als er dann 2002 einen Tattooshop aufgemacht hat, fragte er mich, ob ich nicht bei ihm anfangen wolle. Das war eine Chance, die ich mir nicht habe entgehen lassen. Ich habe eine richtige Lehre gemacht und sechs Monate später durfte ich selbst tätowieren. Mike sah meinen Enthusiasmus und förderte mich mit allen Mitteln.

Tattoo eines Portraits der Pop-Sängerin Pink
Pop-Sängerin Pink mit schwarzem Iro und Tattoo-Tubes


Demnach hast du eine enorm schnelle Entwicklung durchgemacht. Wie

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Stand:25 April 2019 03:52:28/t%C3%A4towierer/nikko+hurtado_088.html