Mr. Adult Contemporary: Ralf »Osti« Ostermöller

20.04.2018  |  Text: Heide Heim  |   Bilder: Porträtfotos: Frank Decker, Tattoobilder: Ralf Ostermöller
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Mr. Adult Contemporary: Ralf »Osti« Ostermöller
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#adultcontemporarytattooing. Definition: »Tattoostil mit gefälligen und populären Motivstandards der letzten Jahrzehnte.« Mit diesem Hashtag deklariert Ralf »Osti« Ostermöller (51) seine Tattoos in den sozialen Medien. Eine nicht ganz ernstgemeinte Kategorisierung, eher ein Kokettieren mit einem Vierteljahrhundert Erfahrung als Tätowierer
»Der Hashtag ›adultcontemporarytattooing‹ kam mir in den Sinn, als Erik Doyle das letzte Mal hier in Aachen zu Besuch war und wir Klassik-Rock hörten, Sachen wie Eagles oder Christopher Cross, eben ›adult contemporary music«. Der Begriff beschreibt ja ein Musikformat, bei dem melodische Standards der Popmusik aus den 70ern, 80ern, 90ern und so weiter abgedudelt werden. Mein Hashtag ist einerseits ironisch gemeint, aber er hat einen wahren Kern: Mittlerweile sind Tattoos im Mainstream angekommen, selbst Tätowierungen am Unterarm haben nichts mehr Rebellisches. Früher hab ich 18- bis 25-Jährige tätowiert, heute ist es ja nichts mehr Außergewöhnliches, wenn 40- bis 50-Jährige sich den ganzen Arm zustechen lassen. Tattoos sind ›erwachsen und zeitgemäß‹, ›adult contemporary‹.«

»Osti« Ostermöller

»Erwachsen« sind Ostis Tätowierungen sicherlich: Die Designs sind stimmig gezeichnet und technisch sauber tätowiert. Ein gewisses Unbehagen lösen seine bevorzugten Motive jedoch nach wie vor aus: Totenschädel, Sensenmänner, Skelette haben diese Portion Wahnsinn, die sich mit der nötigen Morbidität paart, kurz: seine Handschrift. Zudem sind es Memento-mori-Motive, die an die Sterblichkeit erinnern sollen. Was für Osti generell ein Kennzeichen von Tätowierungen ist: Sie sind ein Spiegel des Alterns, des Verfalls und letztendlich des Todes. Tattoos sind eben nicht für immer. »Erstens, weil die Tattoos irgendwann scheiße aussehen, weil dein Körper scheiße aussieht, und zweitens sind sie mit ihrem Träger weg.«

Stilistisch knüpft er stark an die 80er Jahre an, was vor allem im Vergleich zu der Flut zigfach reproduzierter, schablonenhaft standardisierter Oldschool-Motive geradezu erfrischend wirkt. »Traditionell heißt ja nicht, sich hinzusetzen und irgendwelchen Kram aus dem Milton-Zeis-Katalog abzutracen und das dann zu tätowieren, sondern die alten Sachen zu nehmen und weiterzuführen. Für mich sehen heute viele neotraditionelle Nummern aus wie aus Plastik und nicht wie ‘ne Tätowierung. Meine Sachen sind nicht flach, ich arbeite auch mit Verkürzungen und Tiefe, prinzipiell sind sie aber eher wie ein Comic aufgebaut, sehr linienorientiert. Eigentlich ganz einfach: Ich mach´ ‘ne schwarze Linie, dann Schatten rein und zum Schluss die Farbe.«

Für Osti sind Tattoos generell ein Memento mori, eine permanente Erinnerung an die Endlichkeit. Dass er bevorzugt Schädel, Skelette und Sensenmänner sticht, ist vor diesem HIntergrund nur stimmig

Ralf »Osti« Ostermöller begann vor über einem Vierteljahrhundert mit dem Tätowieren und anhand seines Berufswegs ist die Entwicklung des Tätowierens in Deutschland ab Ende der 80er Jahre schon fast exemplarisch nachzuvollziehen. Sehr hilfreich ist, dass Osti ein unglaubliches Gedächtnis für Jahreszahlen hat und selbst sehr reflektiert seine Entwicklung mit der der gesamten Szene abgleichen kann.

Als er Mitte der 80er Jahre anfing und den Schritt in die Szene machte, waren die existierenden Studios häufig im Bikermilieu angesiedelt und die Tätowierer schirmten sich vor Eindringlingen von außen bestens ab. Infos gab kein Tätowierer raus, Material wie Maschinen und Farben wurden per se nicht an Außenseiter verkauft. Den Zugang in diese »extrem männliche Veranstaltung« fand Osti durch sein Zeichentalent. Der gebürtige Franke entwarf nicht nur Vorlagen für seine eigenen Tätowierungen, sondern auch für Kumpel aus der Punk- und Skinheadszene. Tätowiert wurden diese meist im Studio vor Ort, bei Kalle in Bamberg, der seit 1978 seinen Laden hat und damit heute in Deutschland das ältestes Studio, das noch vom selben Tätowierer geführt wird. »Die Tätowierer damals konnten fast nie zeichnen. Wenn Kunden etwas anderes wollten als die Flashs, die ausgelegt waren, dann kam ich samstags ins Studio, Kalle legte mir die Bilder vor und ich hab daraus für fünfzig Mark ‘ne tätowierbare Vorlage gezeichnet.«

Für Osti sind Tattoos generell ein Memento mori, eine permanente Erinnerung an die Endlichkeit. Dass er bevorzugt Schädel, Skelette und Sensenmänner sticht, ist vor diesem HIntergrund nur stimmig

Die Kundschaft im Bamberger Studio war neben Rockern vor allem durch die stationierten GIs geprägt. Kein Tätowierer konnte damals ohne diese Kundschaft überleben, am Zahltag in den Kasernen ging es in den Studios rund.

Stilistische Veränderungen waren Anfang der 90er Jahre in Deutschland deutlich spürbar, sie kamen in der Vor-Internetzeit mit einem gewissen Zeitversatz aus den USA. Wichtig war sicherlich das ab 1989 in Deutschland erhältliche US-Magazin TATTOO, ein eher bikerorientiertes Heft, das nichtsdestotrotz Arbeiten zeigte, die für Aufmerksamkeit besonders unter den jungen Tätowierern sorgten. Dann gab es die Outlaws Biker’s Tattoo Revue, die stärker die neuen Strömungen abbildete, 1987 erschien auch eines der ersten Tattoobücher, »Pigments of Imagination« von Chris Wroblewski, das den Fokus ebenfalls auf die US-amerikanische Szene lenkte, und natürlich die stark von der innovativen Westküste inspirierte Tattootime-Buchserie von Ed Hardy, die von Anfang der 80er Jahre bis Anfang der 90er herauskam. »Da waren Sachen drin, die man auf der Straße oder auf Conventions so nicht gesehen hatte. Ich fand das natürlich geil.«

Für Osti sind Tattoos generell ein Memento mori, eine permanente Erinnerung an die Endlichkeit. Dass er bevorzugt Schädel, Skelette und Sensenmänner sticht, ist vor diesem HIntergrund nur stimmig

Das erste Angebot von Kalle, bei ihm in die Tattoolehre zu gehen, schlug Osti noch aus, das zweite nahm er an. Ein Jahr lang nur an den Wochenenden, aber  nach Beendigung des Studiums der Wirtschaftsinformatik arbeitete er dann ab Mai 1992 Vollzeit als Tätowierer in dessen Studio. »Wir hatten natürlich viele GIs, die sich im Studio tätowieren ließen, aber zwei- bis dreimal in der Woche konnte ich auch Customtattoos stechen, meist waren das Hardcore- und Punkrocker, aber auch die Scooter-Jungs, die damals in Franken ziemlich aktiv waren.«

Wie in den 90er Jahre üblich, hing Kalles Studio voll mit Flashs. Vorlagen von Mike Malone, Pinky Yun, Don Nolan, der für den Tattoo-Supplier für Spaulding & Rogers zeichnete, und Jack-Rudy-Vorlagen. »Am meisten kickte mich Greg Irons und, wie das meist so ist, bleibt man an dem hängen oder kommt wieder darauf zurück, was einen als Erstes begeistert hat.« Das künstlerische Megatalent, das in den 60er und 70er Jahren Plakate und CD-Cover für Bands wie Grateful Dead, Jefferson Airplane oder die Steve Miller Band gestaltete, begann Anfang der 1980er Jahre mit dem Tätowieren und wurde schnell zum Rolemodel für junge Kollegen, die mehr wollten, als nur die »Alten« zu kopieren. Leute wie Irons brachten Vielseitigkeit, Originalität und eine stark künstlerische Komponente ins Tätowieren.

Auch Osti erfindet die Motive nicht neu: Von brennender Baba Jaga-Kirche bis Monmon-Katze, von Pin-ups bis Schädel im Spinnennetz ist alles schon mal da gewesen. Was seine Arbeiten auszeichnet, ist, dass diese Tattoos keine steril aussehenden Plagiate sind

Bereits im Dezember 1993 fuhr Osti das erste Mal in die USA zu einem Kumpel nach Austin, Texas. Auch um Ed Hardys Studio Tattoo City in San Francisco anzuschauen und sich dort von Legende Dan Higgs tätowieren zu lassen. Der richtete das Augenmerk des Besuchers aus Deutschland auf Chris Trevino in Austin, »der einer der besten Tätowierer der Welt werden würde«, so die Prophezeiung von Higgs. »1994 bin ich wieder nach Texas und hab ‘nen Termin bei ihm in seinem Studio Perfection ausgemacht und von da an ließ ich mich jedes Jahr von ihm oder einem Kollegen aus dem Studio tätowieren. Neben Dan Higgs und dem übrigen Perfection-Team waren es Eddy Deutsche und Chris Trevino, die mich Mitte der 90er beeinflusst haben. Eben der ganze New-School-Kram mit fetteren Linien, satten Farben und Motiven, die zwar an den Traditionals angelehnt waren, aber neu gezeichnet wurden.« Regelmäßige Guest-Spots vor allem bei Eric Doyle (erst Texas, dann Washington, D. C.) folgten, noch heute besuchen sich die beiden gegenseitig, wurden Freunde.

Nach dreizehn Jahren, die er fest im Bamberger Studio bei Kalle gearbeitet hatte, war es Zeit für Veränderung. Im Oktober 2006 eröffnete er zusammen mit Snüden das Monkey Business in Forchheim. »Das Blackheart von Jeff Rassier, Tim Lehi, Jeff Whitehead und Scott Sylvia, das sie 2004 in San Francisco eröffnet haben, war unser Vorbild. Deren Konzept, ausschließlich Custom-Work zu stechen, ist heute Standard, war aber in Deutschland noch selten. Zumal in Forchheim, das ist ja Provinz. Ich hatte anfangs schon Bedenken, ob das funktioniert.«

Auch Osti erfindet die Motive nicht neu: Von brennender Baba Jaga-Kirche bis Monmon-Katze, von Pin-ups bis Schädel im Spinnennetz ist alles schon mal da gewesen. Was seine Arbeiten auszeichnet, ist, dass diese Tattoos keine steril aussehenden Plagiate sind

Was dann geschah, konnte keiner vorhersehen: Das Tattoobusiness explodierte. »Ich erinnere mich noch gut an die Conventions 1999, 2001 in Berlin, damals fand sie ja noch im Winter statt und es war zudem ziemlich kalt und fast alle Tätowierer maulten über die schlechten Geschäfte. Mit der Tattoo-Doku Miami Ink, die in Deutschland 2006 anlief, hat sich alles geändert. Und natürlich haben wir die ersten Folgen alle geschaut und darüber geredet, allein schon wegen Chris Garver. Anfangs fanden wir das auch cool, da wurde noch richtiges Tätowieren gezeigt, die Serie entwickelte sich dann aber schnell hin zu einem Reality-TV-Format. Es folgten London Ink, LA Ink und der deutsche Ableger mit den Loniens, Eine Familie sticht zu. Vorher war ich zwar auch für drei Monate ausgebucht, ganz schnell waren es vier Monate, dann ein halbes Jahr … Ich hab das anfangs gar nicht so recht verstanden, was da passierte.«

Etwas anderes änderte sich mit dem hohen Kundenaufkommen ebenfalls: Hatten die Tätowierer ihre Kunden zuvor noch eifersüchtig bewacht und darauf geachtet, dass diese selbst innerhalb des Studios nicht zu einem Kollegen gingen, war plötzlich mehr als genug Arbeit da. »Und von da an konnte man auch in Deutschland überall als Gasttätowierer arbeiten. Ich hab die Einladung von Gordon in Bottrop angenommen, damals hieß sein Studio noch Nine Lives, und Ende 2007 war ich erstmals bei Andreas im The Sinner and the Saint in Aachen. Vor allem der Ruhrpott war im Vergleich zu der Situation in Franken was ganz anderes: Da waren viele junge Tätowierer, die eine ähnliche Wellenlänge hatten, die gleiche Sozialisation, die sich untereinander austauschten und es gab Kunden, die die gleichen Sachen wie ich gut fanden … Zurück in Bamberg hatte ich dann immer das Gefühl, etwas zu verpassen.«

Auch Osti erfindet die Motive nicht neu: Von brennender Baba Jaga-Kirche bis Monmon-Katze, von Pin-ups bis Schädel im Spinnennetz ist alles schon mal da gewesen. Was seine Arbeiten auszeichnet, ist, dass diese Tattoos keine steril aussehenden Plagiate sind

2009 entschloss sich Osti, ganz in den Ruhrpott zu gehen, ein Jahr blieb er bei Gordon, ab 2010 ging er dann nach Aachen ins The Sinner and the Saint. Sein Kontakt zum Frankenland riss aber nie ab, bis heute tätowiert er zwei- bis dreimal im Jahr im Monkey Business in Forchheim.

Die Öffnung hat das Tätowieren generell weitergebracht, nicht nur, dass die gesellschaftliche Akzeptanz sich erhöhte, sondern auch die Qualität der Tätowierungen wurde durch den Austausch und durch eine junge Tätowierergeneration beflügelt. Die Qualifikation des Tätowierernachwuchses bestand – überspitzt ausgedrückt – nicht mehr darin, Mitglied in einem Motorradclub zu sein, sondern was zählte, war das zeichnerische Talent.

Osti ist nicht nur ein begeisterter Tätowierer, er haut auch manchmal Flashs wie dieses hier raus.

»Natürlich beschweren sich die Älteren, dass das Mysterium des Tätowierens verschwunden sei, und das stimmt ja auch. Tätowieren hat nichts mehr mit Rebellion zu tun. Auf der anderen Seite ist die Arbeit für einen Tätowierer heute angenehmer. Das fängt damit an, dass die Kunden älter sind und nicht mehr um den Preis feilschen, und wenn du früher prinzipiell jedes Motiv um zwanzig Prozent verkleinern musstest, lassen sich heute die Kunden ganze Körperteile geschlossen tätowieren. Die Gestaltung des Hintergrunds ist unheimlich wichtig geworden und häufig kommt es vor allem auf den Look an, es soll alles einheitlich zusammenpassen. Mittlerweile poste ich schon extra Bilder, auf denen nur ein Tattoo zu sehen ist, auch um zu zeigen, wie eine Tätowierung wirkt, und um zu zeigen, dass nicht immer der ganze Arm schwarz sein muss. Aber schlussendlich bin ich froh über jeden Menschen, der sich von mir tätowieren lässt. Ich bin da Dienstleister.«

Osti ist nicht nur ein begeisterter Tätowierer, er haut auch manchmal Flashs wie dieses hier raus.

Nach so vielen Jahren als Tätowierer ist es nicht einfach, sich durchgehend die Begeisterung für seine Arbeit zu bewahren. Aber Osti ist auch ehrgeizig und ein Workaholic und obwohl er sicherlich nicht der Typ ist, der sich in die erste Reihe vordrängelt, um im Rampenlicht zu stehen, haut er immer wieder Arbeiten raus, die vor allem unter Kollegen für Furore sorgen. Und zwar nicht nur Tätowierungen, sondern auch Flashs: Unfassbar gut waren die in schwarz gehaltenen Zeichnungen (2005/2006), die er auf Basis von Herman Melvilles Roman »Moby Dick« anfertigte und als Mappe in einer limitierten Auflage erschienen. Ausstellungen folgten wie die »Don’t Fear the Reaper« (2012) in der Lionheart Gallery in Oberhausen. Zehn Jahre, nachdem er die tätowierbaren Moby-Dick-Illustrationen gezeichnet hatte, nutze er ein gutes Jahr, um die Offenbarung des Johannes umzusetzen. Heraus kam eine Hommage an die 80er und 90er Jahre: Drachen, Sensenmänner, Panther, Teufel, an einen Magier erinnernder Gottessohn, die Hure Babylon … Eine Ikonographie, die einem Flashset vor gut dreißig Jahren entsprungen scheint. Es sind eindrückliche, teils witzige, teils schaurige Bilder, aber vor allem eines: »adult contemporary« in seiner besten Form.

Osti ist nicht nur ein begeisterter Tätowierer, er haut auch manchmal Flashs wie dieses hier raus.

Kontakt
Ralf »Osti« Ostermöller
The Sinner and The Saint
Sandkaulstraße 46
52062 Aachen
Tel.: 0241 405286
fuckupyourlife.bigcartel.com
FB: ralf.ostermoeller
IG: screwsyfixer
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