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Die Illusion des Wirklichen

17.09.2014  |  Text: Travelingmic  |   Bilder: Lukasz Sokolowski, Travelingmic
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Die Illusion des Wirklichen
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Lukasz Sokolowski ist kein Tätowierer, der einen eigenen Stil entwickelte; vielmehr kann man ihn als Künstler ansehen, der im Tätowieren das für ihn optimale Medium gefunden hat.

Lukasz Sokolowski gehört zu den Tätowierern, die sich mit Fug und Recht als Künstler an der Nadel bezeichnen können. Der polnische Newcomer ist nicht nur technisch versiert, sondern seine Tattoos tragen auch eine echte Aussage. Wer diese kleinen Kunstwerke betrachtet, kann einfach nicht unberührt bleiben. Sie sind mitunter klaustrophobisch und finster, aber manchmal auch auf nachdenkliche Weise humorvoll.
 

Das Rätselhafte der Eule wird durch das Labyrinth noch verstärkt. Viele Werke des jungen Polen wirken bedrückend oder verstörend.

(l) Das Rätselhafte der Eule wird durch das Labyrinth noch verstärkt. (r) Viele Werke des jungen Polen wirken bedrückend oder verstörend.

Nachdem er bereits Druckgrafik und Grafikdesign studiert hatte, entschloss sich Lukasz, eine Karriere als Tätowierer anzustreben, und erreichte seine künstlerische Erfüllung in dem Medium Tattoo. Aufgrund seiner soliden Kreativausbildung etablierte er sich in atemberaubendem Tempo innerhalb der hyperaktiven polnischen Szene und gehört dort schon nach wenigen Jahren zu den am meisten respektierten jungen Wilden. Das TM hatte Lukasz Sokolowski bereits seit mehreren Jahren im Blick und führte nun ein Interview mit diesem Meister der modernen Tattoo-Kunst.
 

Lesen schafft neue Welten …»But the raven, sitting lonely on the placid bust, spoke only, that one word, as if his soul in that one word he did outpour.« (The Raven, Edgar Allan Poe)
(l) »But the raven, sitting lonely on the placid bust, spoke only, that one word, as if his soul in that one word he did outpour.« (The Raven, Edgar Allan Poe) (r) Lesen schafft neue Welten …

Lukasz, du hast erst vor fünf Jahren angefangen zu tätowieren, aber selbst deine frühesten Tattoos sind bereits extrem lebensecht. Hast du gleich mit realistischen Tattoos begonnen?

Na ja, nicht wirklich. Durch die Kunstschule konnte ich problemlos realistisch zeichnen, aber für Tattoos benutzte ich diese Kenntnisse eher unwillig. Mein erster Laden war in einer echten Kleinstadt, und dort ist es am einfachsten, Kunden – und damit einen Lebensunterhalt – zu bekommen, indem du Realismus machst. Das ist trivial, aber ein Porträt gefällt jedem, da es die Illusion von Realität erzeugt. Aber ich wusste schon früh, dass ich mich auch künstlerisch verwirklichen musste; ich wollte ja nicht einfach irgendeinen Job haben. Jedes Mal, wenn ein Kunde, sagen wir mal, eine Rose wollte, machte ich mehrere Zeichnungen: einen realistischen Entwurf und eine oder zwei Alternativen in meinem Stil. Und siehe da: Zunehmend griffen sie nach der künstlerischen Variante!
 



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Stand:26 April 2019 06:02:05/t%C3%A4towierer/die+illusion+des+wirklichen_149.html