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Rollergirlz

21.01.2008  |  Text: Lutz Schelhorn  |   Bilder: Lutz Schelhorn
Rollergirlz
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Bad Girls Roll Everywhere – Sie nennen sich »Polly Purgatory«, »Evel Lynn«, »Horribell« oder »The fuckin’ Princess« und kurven alle auf Rollschuhen um’s Oval …
Sie nennen sich »Polly Purgatory«, »Evel Lynn«, »Horribell« oder »The fuckin’ Princess« und kurven alle auf Rollschuhen um’s Oval. Der erste Gedanke: Rollerball. Falsch, hier handelt es sich um Rollerderby und es fighten ausschließlich die Girlz. Ein reiner Frauensport, besser Frauenextremsport.

Süße Rockabella!
Nichts für Weich- … äh Eier? Kann man das bei einem »Frauen-«Extremsport sagen?


In den USA erstmals 1935 als simples Ausdauer-Rennen in Erscheinung getreten, entwickelte sich diese außergewöhnliche Sportart in den 40er und 50er Jahren rasant, um in den 80ern wieder zu verschwinden. 2001 wurde die Show dann in Texas wiederbelebt und bietet heute in den USA ein Unterhaltungspotential wie American Football oder das Profi-Wrestling.

Da irgendwann alles über den großen Teich schwappt, können sich seit 2005 nun auch hier Mädels mit Mumm an der »All Female Flat Track Roller Derby Action« gegenseitig all das antun, was Claudia Schiffer oder Cora Schuhmacher tunlichst vermeiden: das Make up ruinieren oder, auch schon da gewesen, die Knochen brechen.
Hochburg der Rollergirlz ist der Stuttgarter Raum. Aber auch in Hamburg und Paderborn
versucht Frau sich zu etablieren.

schickes Sleeve
Tattoos und knallige Accessoires gehören bei den Rollergirlz zum guten Ton!


In Ludwigsburg laufen die »Barock City Roller Derby Girlz« unter Führung der Kalifornierin Christy Phillips um die Punkte.
Und die »Stuttgart Valley Rollergirlz« unter ihrer Trainerin »Miss Tsunami« haben sich 2006 als eingetragener Verein gefestigt. Diese haben auch schon ihre erste »Full Contact Roller Derby Action« gegen die »London Rocking Rollers« hinter sich. In einer phantastischen Show knallten sie vor vollem Haus die Engländerinnen von der Bahn. Das war eine für diese junge Szene professionelle Veranstaltung.

Das Regelwerk ist nicht allzu kompliziert. Zwei Mannschaften à fünf Mädels, bei denen jeweils eine, Jammer genannt, die vier restlichen des anderen Teams auf einer Rundbahn überholen muss, um Punkte zu holen. Hört sich unspektakulär an, wäre es auch, wenn da nicht noch das Pack von Blockern wäre.

Ihre RulezDie Rollergirlz - fast alle sind tätowiert
Die Rollergirlz haben ihre eigenen Gesetze. Im Team wird ein letztes mal an der Strategie gefeilt.


Diese Damen werden alles versuchen, eine Überrundung unmöglich zu machen.
Zwar gibt es wie bei jedem Sport Regeln, aber die gelten eben nur, wenn’s der Schiri sieht.  Der ist ausnahmsweise männlich, ebenso die Sanitäter. Es soll auch schon Jungs gegeben haben, die sich als Cheerleader angeboten haben …

Den kompletten Artikel & heiße Girlz on Weels könnt ihr in der aktuellen Ausgabe bestaunen.

Infos:
www.rollergirlz.de
www.bcrd.de
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Stand:23 April 2019 06:48:57/szene/rollergirlz_081.html