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Kommt die Berufsausbildung für Tätowierer? Daniel Krause im Gespräch mit Minister Christian Schmidt.

26.08.2016  |  Text: Dirk-Boris  |   Bilder: Daniel Krause, safer-tattoo.de
Kommt die Berufsausbildung für Tätowierer? Daniel Krause im Gespräch mit Minister Christian Schmidt. Kommt die Berufsausbildung für Tätowierer? Daniel Krause im Gespräch mit Minister Christian Schmidt. Kommt die Berufsausbildung für Tätowierer? Daniel Krause im Gespräch mit Minister Christian Schmidt. Kommt die Berufsausbildung für Tätowierer? Daniel Krause im Gespräch mit Minister Christian Schmidt. Kommt die Berufsausbildung für Tätowierer? Daniel Krause im Gespräch mit Minister Christian Schmidt. Kommt die Berufsausbildung für Tätowierer? Daniel Krause im Gespräch mit Minister Christian Schmidt.
Kommt die Berufsausbildung für Tätowierer? Daniel Krause im Gespräch mit Minister Christian Schmidt.
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Über kurz oder lang wird eine Berufszugangsregelung für Tätowierer unvermeidbar sein. »Eine gute Sache«, meint Tätowierer Daniel Krause.
Ob man nun das Sommerloch dafür verantwortlich machen möchte, dass der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt von der CSU, Ende Juni mit dem Start einer Kampagne für mehr Sicherheit beim Tätowieren an die Öffentlichkeit trat, oder ob dies einfach nur ein logischer Schritt in Bezug auf die zunehmende Verbreitung des Tätowierens ist – egal. Klar ist: Nun ist der Stein ins Rollen gebracht. Und es ist wohl auch nicht die schlechteste Entwicklung, die sich da anbahnt, denn auch wenn zunächst wieder mal medienwirksam vor den »Risiken« beim Tätowieren gewarnt wurde, steht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, in dessen Geschäftsbereich auch das Ressort Verbraucherschutz fällt, in engem Kontakt mit dem BVT e.V., dem Bundesverband Tattoo, und hat für dessen Vorschläge, Wünsche und Anregungen ein offenes Ohr. Wir ließen uns vom Berliner Tätowierer Daniel Krause, der sich zu Gesprächen mit Minister Schmidt getroffen hatte, über den jüngsten Stand zum Thema »Berufszugangsregelung für Tätowierer«  informieren. 

In Sachen gesundheitlicher Verbraucherschutz ziehen Politik und der BVT e.V. am selben Strang
 
Wieso wurde das Verbraucherschutzministerium gerade jetzt aktiv in Sachen Tattoos? 
Die Politiker in der CDU/CSU haben wohl mittlerweile mitbekommen, wie viele Menschen sich für Tattoos begeistern – aber ich freue mich einfach, dass wir da endlich mal mit unseren Anliegen wie dem Anheben des Hygienestandards in den Shops und einer Berufszugangsregelung auf offene Ohren stoßen.

Wie bist du mit dem Ministerium in Kontakt gekommen, wie wurdest du zu deren Ansprechpartner?
Also, das war ein Anliegen des Bundesministeriums an den Bundesverband Tattoo (BVT), und da die ja in Berlin sitzen, wurde ich dann vom Bundesverband Tattoo gefragt, ob ich das übernehme. Und ich hab mich dann mit den Leuten, die das im Auftrag des Bundesministeriums für gesundheitlichen Verbraucherschutz abzuarbeiten hatten, zusammengesetzt.  

Es soll da um eine Berufsausbildung für Tätowierer gehen. Wie soll das aussehen?
Der Minister hatte da als Erstes schwerpunktmäßig Farben auf dem Zettel. Ich hab ihm dann erklärt, dass Farben zwar ein wichtiges Thema sind, dass wir da aber schon gute Regelungen haben und habe ihm nahegelegt, dass eine Berufsausbildung oder Berufszugangsregelung für Tätowierer das wichtigere Thema wäre. Was wir aber brauchen, sind klare Regeln und einen Angriff auf die Scratcher, so dass wir über Regelungen und vielleicht irgendwann ein Gesetz die Möglichkeit haben, zu sagen, nein, es kann nicht jeder ein Tattoostudio eröffnen. Dabei geht es nicht darum, ein Schulsystem aufzubauen, das ist bestimmt noch zehn Jahre weit weg, aber wir können mit einem Seminarsystem anfangen und zum Beispiel das Hygieneseminar, das vom D.O.T. (Deutsche organisierte Tätowierer e.V.) entwickelt und nach DIN anerkannt wurde, zur Pflicht machen.

Wir können mit ganz simplen Dingen anfangen wie einem Erste-Hilfe-Kurs. Ich hab Tätowierer erlebt, die noch nicht mal in der Lage waren, einen Kunden in die stabile Seitenlage zu bringen. Vielleicht können wir auch so was wie regelmäßige Bluttests einführen, denn wir haben Kontakt zum Blut anderer Leute – also erst mal ganz simple Dinge, um ein Gewerbe mit Auflagen einzuführen. 

Nicht für den Bestand, denn der Bestand ist genehmigt, aber jeder, der dann ein eigenes Studio neu eröffnen will, müsste nachweisen, dass er das Hygieneseminar und einen Erste-Hilfe-Kurs besucht hat und einen Bluttest vorlegen. Wenn wir das nicht selber mitgestalten, wird irgendwann ein Gesetzgeber kommen, der vom Tätowieren überhaupt keine Ahnung hat und dann kann es sein, dass wir mit praxisfernen Auflagen belegt werden, die mit hohen Kosten und wenig Nutzen verbunden sind. 

Das Medieninteresse an den Äußerungen des Ministers zum Thema Tätowieren und Verbraucherschutz war sehr groß.
 
Das heißt, der erste Schritt wäre keine Lehre wie bei anderen Ausbildungsberufen, sondern es bestünden lediglich einige Auflagen und Grundkenntnisse?
Für eine Lehre müsste ja erst mal ein Institut Bildungs- und Lehrpläne erstellen. Das wird eher schwierig. Deswegen sind wir vom BVT der Meinung, in erster Linie kommt es drauf an, zum eigenen Schutz und zum Schutz des Kunden zu arbeiten. Und da steht die Hygiene an erster Stelle, denn da werden die meisten Fehler gemacht. Es werden ja auch Hygienepläne an Studios ausgegeben, aber es wird nicht kontrolliert, ob die eingehalten werden. Auch bei Sterilisationsgeräten, da musst du ja einen Kurs zur Bedienung nachweisen, musst dich mit Sporentests auskennen usw., aber das wissen viele ja gar nicht. Denen wird von ihrem Tätowiermeister das Ding in der Ecke gezeigt und dann heißt es, mach mir mal das und das fertig, und schon sind wieder unqualifizierte Leute an Medizingeräten tätig.

Du hast eben schon gesagt, es gäbe dann so was wie Bestandsschutz, also jemand, der seit zehn Jahren tätowiert, muss dann nicht nochmal auf die Schulbank?
Dem BVT ist wichtig, und das war auch eine Bedingung bei den Gesprächen mit dem Bundesministerium: ein Bestand ist ein Bestand. Niemand will einem Tätowierer schaden, der seit zehn Jahren im Geschäft ist. Es wird dann vielleicht in Zukunft Regelungen und Fristen geben, wo jemand zu einer Nachschulung muss, um zu einer Einheitlichkeit zu kommen. Aber alles, was jetzt schon da ist, das soll nicht angerührt werden. 

Aber auch bei Tätowierern, die schon seit Jahren tätowieren, gibt es schwarze Schafe. Wie erreicht man denn dann die?
Also, wenn zum Beispiel einer arbeitet wie Sau, da könnte ein starker Bundesverband dann auch mal tätig werden und sagen, lass das mal bleiben, du ziehst uns alle mit runter. Das kann man ja erst mal freundlich probieren. Aber wenn es nichts nützt, würde ich auch so weit gehen, zusammen mit den Ämtern gegen so jemanden vorzugehen, denn eine Branche wird immer auch an diesen Leuten gemessen. 

Die Seite safer-tattoo.de des Bundesministeriums, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Tattoo entstand, beantwortet sehr viele Fragen rund ums Thema Tattoo.
 
Also eine Art Selbstregulierung in der Szene?
Musst du ja haben. Jetzt arbeiten wir mit den Ämtern und Behörden zusammen, aber wenn du das nur in deren Händen belässt, dann suchen die sich natürlich den Schlimmsten raus und übertragen das auf alle Tätowierer.  

Wer könnte denn qualifiziert und kompetent festlegen, was in solche Auflagen reingehört? 
Das ist genau der schwierige Punkt. Man muss einen Weg in der Mitte finden. Mediziner werden da immer höchste Standards anlegen und übers Ziel hinausschießen. Ich denke, das gibt eine Mischung aus allem, auch aus dem, was schon existiert, aus den Bereichen Medizin, aber auch Kosmetik. Das wird dann einen Katalog ergeben, den wir dann auch den Mitgliedern des BVT präsentieren und darüber abstimmen lassen, was die davon halten. Deswegen ist es wichtig, dass möglichst viele in den BVT eintreten. Aber bis jetzt gibt es noch keinen konkreten Plan, wie der Weg aussehen könnte.

Die Gespräche beginnen erst und der Minister Schmidt wird sich nach der Sommerpause zusammen mit Vertretern des Verbraucherschutzministeriums und des Bildungsministeriums unsere Vorschläge anhören. Wir gehen da mit einem entsprechenden Gremium von vier, fünf Leuten rein, unter anderem mit dem D.O.T.-Vorsitzenden Andy Schmidt und dem Rechtsanwalt Urban Slamal.

Das heißt, der künstlerischen Aspekt spielt dabei überhaupt keine Rolle?
Nein, das haben wir auch schon geklärt, dass man da kaum ansetzen kann. Ich will es nicht mit einem Friseur vergleichen, aber wenn der keinen geraden Schnitt hinbekommt, kann er ja auch keinen Kunsthaarschnitt machen. Irgendwann wird es schon so weit kommen müssen, dass jemand drei, vier Grundmotive an einem Modell nachweist, und danach kann er ja in jedem Stil tätowieren, den er machen möchte. Da muss ich selber sagen, als alter Tätowierer hab ich mir bei manchen Sachen in den letzten Jahren auch gedacht »Wollen die mich verarschen?«. Dann musste ich doch einsehen, dass das Kunst ist.

Gerade die ältere Tätowierergeneration, die selbst viel für die Verbesserung von Qualität und Hygiene beim Tätowieren getan hat, setzt gern eher auf Entwicklungen, die aus der Szene selbst kommen, und befürchtet oft staatliche Über- und Fehlregulierung. Ich hab da nicht selten den Spruch gehört, man wolle keine schlafenden Hunde wecken. Diese alten Hasen, die sind wichtig, denn die haben auch dafür gesorgt, dass es diese Szene überhaupt gibt. Die Jungen müssen jetzt begreifen, dass es ohne Regeln nicht geht und die Alten müssen einsehen, dass sich alles weiterentwickelt. Früher war das Tätowieren etwas für eine kleine Randgruppe, heute ist es ein Mainstream-Phänomen. Da hat sich der Markt verändert und dieser Markt von heute, das ist es ja, was im Fokus der Politik steht. Dass einer, der seit dreißig Jahren tätowiert, sagt, dass ihm keiner erklären muss, wie das funktioniert, verstehe ich auch total. Nur, wenn wir jetzt nicht aktiv werden, dann wird über unsere Köpfe hinweg entschieden, und dann wird auch keiner Rücksicht nehmen, ob ein Tätowierer schon dreißig Jahre dabei ist oder nicht. Da werden auch keine schlafenden Hunde geweckt, die Hunde sind schon längst wach. Tattoos sind in allen Medien, positiv wie negativ. Wer da noch denkt, er könnte sich irgendwo verstecken, der hat doch den Knall nicht gehört.

Daniel Krause führte die Gespräche mit Minister Christian Schmidt.
 
Momentan bieten einige Stellen auch schon Tätowiererausbildungen an, auch mit Zertifikaten. Was ist davon zu halten?
Wer im Moment das Tätowieren lernen will, unabhängig davon, was vom Verbraucherministerium oder vom BVT kommt, für den gibt es meiner Meinung nach nur den alten Weg: Sucht euch einen guten Tätowierer mit viel Erfahrung und lasst es euch dort beibringen. Geht nicht in solche Schulen, die haben überhaupt keine gesetzliche Grundlage. Ich gehe davon aus, dass das zu hundert Prozent Leute sind, die das schnelle Geld wittern. Eine Tattoolehre ist eine individuelle Sache, die kann je nach Auffassungsgabe sechs Monate oder drei, vier Jahre dauern, aber ein Schule, die nur nach Schema F lehrt, die kann vielleicht Grundbegriffe zu Hygiene und Steuern vermitteln, aber mit der Praxis werden die Leute dann alleine gelassen. 

In welchen Zeitdimensionen muss man denken, wie lange könnte es dauern, bis in Deutschland Regelungen dieser Art, also dieses Gewerbe mit Auflagen, in Kraft treten könnten?
Dazu meinte der Minister, man werde sich bemühen, in den nächsten zwölf Monaten Regelungen auf den Weg zu bringen. Ich denke nicht, dass es so schnell gehen wird. Das Ministerium ist daran interessiert, das zeitnah umzusetzen, und wir werden dieses Jahr anfangen, daran zu arbeiten und nächstes Jahr konkreter werden. Wenn man überhaupt einen Zeitrahmen nennen kann, dann würde ich davon ausgehen, dass in anderthalb bis zwei Jahren die ersten Regelungen auf den Weg gebracht werden.

An den Inhalten der Seite safer-tattoo.de des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat der Bundesverband Tattoo e.V. maßgeblich mitgewirkt.
 

Tattootipps vom Ministerium

Die Seite safer-tattoo.de des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Tattoo entstand, beantwortet sehr viele Fragen rund ums Thema Tattoo. Die Seite ist sehr übersichtlich, umfassend und informativ und bietet neben Facts zu verschiedensten Aspekten des Tätowierens auch ein Tattooquiz und sehr brauchbare Checklisten zur Studiosuche, zum Tattootermin oder zur Tattoopflege. 

Österreich

In unserem Nachbarland Österreich gibt es seit vielen Jahren eine gesetzliche Regelung zum Tätowiererberuf. Wir sprachen darüber mit Tätowierer Leo (Bernhard Leopold) vom Tattoostudio Naked Trust in Salzburg.
 
In Österreich kann man nicht so leicht Tätowierer werden wie in Deutschland. Welche Auflagen muss man bei euch erfüllen?
Der große Unterschied zu Deutschland ist, dass man den Gewerbeschein, den man zur Eröffnung eines Studios braucht, nicht einfach für dreißig Euro auf dem Amt abholen kann. Hier in Österreich muss man eine Gewerbescheinprüfung ablegen. Und damit man dafür zugelassen wird, gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens, man erbringt den Nachweis, dass man in einem offiziellen Studio mindestens zweieinhalb Jahre gearbeitet beziehungsweise gelernt hat und in Sachen Hygiene und allen anderen Aspekten, die fürs Tätowieren relevant sind, ausgebildet wurde. Die zweite Möglichkeit sind Kurse vom Wirtschaftsförderungsinstitut, die circa vier Wochen dauern. Da lernt man dann Hygiene, alles mögliche über Haut und die medizinischen Aspekte des Tätowierens. Dort legt man dann auch eine »Arbeitsprobe« ab, also man tätowiert einem Kumpel ein etwa 15 x 15 Zentimeter großes Motiv. Doch dort sind keine Tätowierer, sondern Amtsärzte, und die können einen dann zur Gewerbescheinprüfung zulassen.  

Und seit wann gibt es diese Regelung?
Ich glaube, den Gewerbeschein fürs Tätowieren und Piercen gibt es seit Mitte der 90er Jahre. Das mit den Gewerbescheinprüfungen gibt es so seit 14, 15 Jahren.

Als diese Gewerbescheinprüfung eingeführt wurde, betraf die dann nur Personen, die ab diesem Zeitpunkt als Tätowierer arbeiten wollten oder mussten auch langjährige Tätowierer das nachreichen?
Das galt für jeden, der einen Tattooshop hatte. Also auch für Leute, die schon jahrelang tätowierten. Auch sie mussten diese Prüfung machen, um ihren Shop legal weiterführen zu können. 

Und wie sieht diese Prüfung aus?
Das ist ein Fragenkatalog mit dreihundert Fragen, darunter auch Sachen wie beispielsweise, wie man ein Fußbad macht oder welche Arten von Nagelpilz es gibt, denn diejenigen, die diese Prüfung erstellt haben, haben auch Inhalte von Berufen wie Kosmetiker oder Masseur übernommen. Und trotzdem muss man das alles auswendig lernen und wissen.

Das hört sich nicht so an, als ob man das in Kooperation mit Tätowierern oder gar einem Tätowiererverband erarbeitet hätte? 
Es gab da ein Meeting in Graz, zu dem der Innungsmeister für Fußpflege, Kosmetik und Massage – zu dessen Bereich auch Tätowieren zählt –, Tätowierer aus allen österreichischen Bundesländern eingeladen hat. Ich glaube, dort erschienen dann so rund sieben Tätowierer. Die sollten dann während des eintägigen Meetings die Fragen zusammenstellen, die man in so einer Prüfung beantworten sollte. Ich würde sagen, das war eher so strohmann-artig, damit man eben sagen kann, es waren doch auch Tätowierer daran beteiligt. 

Das heißt, es ist lästig, vieles ist unnötig, aber eine unüberwindbare Hürde ist es nicht?
Nein. Es ist zum einen eben mit Kosten verbunden und man muss schon einiges lernen. Und wenn man’s auf dem Oldschool-Weg macht und zweieinhalb Jahre in einem Studio lernt, dann ist das ja auch eine gute Sache. Besser, als wenn man aufs Amt geht, sich einen Gewerbeschein holt und lostätowiert.

Aber das ist ja nur eine Berufszugangsregelung. Wie ist es in Österreich, wenn man einen Shop betreibt? Wird da kontrolliert?
Ja, das Hygienikum, das auch Ärzte und Kliniken kontrolliert, kommt ein Mal im Jahr zur Kontrolle. Diesen Aufwand muss man selbst bezahlen, er kostet so 600 bis 700 Euro. Die Kontrolleure nehmen dann Sporentests im Studio, kontrollieren die Hygienemaßnahmen, schauen ob der Autoklav auf dem neuesten Stand ist und gewartet wird und kontrollieren die Protokolle. Das ist eine sehr umfangreiche Überprüfung. 

Ist diese Kontrolle angemeldet?
Ja, die melden sich vorher an. Und man muss das jedes Jahr machen lassen, wenn man das Studio weiter betreiben möchte.
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Stand:25 April 2019 04:25:49/szene/kommt+die+berufsausbildung+fuer+taetowierer_168.html