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Japans tätowierte Seele

10.08.2015  |  Text: Travelingmic und Sana Sakura  |   Bilder: Masato Sudo
Japans tätowierte Seele Japans tätowierte Seele
Japans tätowierte Seele
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Sein erster Bildband »Ransho« (»Skulpturen in Indigo«) war ein Meilenstein der Tattoofotografie aus Japan. 30 Jahre später legt der Fotograf Masato Sudo jetzt nach: Für seinen zweiten Ransho-Band arbeitete er mit dem Tätowiermeister Horiyoshi III zusammen.
Sein erster Bildband »Ransho« (»Skulpturen in Indigo«) war ein Meilenstein der Tattoofotografie aus Japan. 30 Jahre später legt der Fotograf Masato Sudo jetzt nach: Für seinen zweiten Ransho-Band arbeitete er mit dem Tätowiermeister Horiyoshi III zusammen.

 
Masato Sudo inszeniert Ganzkörpertätowierte am liebsten vor urjapanischer Kulisse – der heilige Berg Fuji  ist da natürlich die erste Wahl. Masato Sudo inszeniert Ganzkörpertätowierte am liebsten vor urjapanischer Kulisse – der heilige Berg Fuji  ist da natürlich die erste Wahl.

 
Nicht viele Bücher haben jemals die Entwicklung der globalen Tattookultur so verändert, wie es Masato Sudos epochaler Band »Ransho« im Jahr 1985 tat. In diesem Buch wurden, vielleicht zum ersten Mal in der neueren Geschichte Japans, Tattoos nicht als Kennzeichen von Kriminellen – negativ belegt und selten ästhetisch – dargestellt, sondern nur als Ausdruck purer und unschuldiger Schönheit.

Durch die Bewunderung für die detaillierten Fotos von Sudo entstand eine neue Wertschätzung für die alte Kunst. Die Meister des Tätowierens in Japan selbst, aber auch Gäste aus dem Westen (unter ihnen Filip Leu, Mick aus Zürich und Luke Atkinson), schrieben von nun an ein neues Kapitel der Tattoogeschichte. Japanische Tattoos galten seit Ransho plötzlich als Inbegriff tätowierter und zeitloser Ästhetik.

Und jetzt – 30 Jahre danach – hat sich Masato Sudo mit Horiyoshi III aus Yokohama zusammengetan und legt uns einen brandneuen Band von Ransho vor. In einem noch größeren Rahmen und mit noch höherem Anspruch bildet er seine klassisch japanisch tätowierten Modelle ab, ohne sie selbst offensichtlich als Persönlichkeit darzustellen. Er vermeidet Gesichter und selbst Gliedmaßen und entkoppelt so auf visuelle Weise die Kunst vom Menschen. Dabei erhält er jedoch meisterhaft die Lebendigkeit der Haut, die nicht nur Leinwand für das Bild ist, sondern eine eigene Identität hat. Körperspannung und Athletik der Modelle tragen zusätzlich zu diesem Eindruck bei.
 
 
Sudo, Masato: Ransho
128 Seiten
ISBN-13: 978-4096822074»Sudo, Masato: Ransho«
128 Seiten
ISBN-13: 978-4096822074
Preis in Japan: Y 6480,-
Wir werden bekannt geben, wie das Buch in Europa erhältlich ist, sobald wir darüber Informationen erhalten.



Der vollständige Artikel ist in der August-Ausgabe 2015 des TätowierMagazins zu lesen.
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Stand:21 May 2019 23:19:36/szene/japans+taetowierte+seele_157.html