Don Ribacker und sein Black-and-grey Realistic-Sleeve

19.04.2018  |  Text: Jula Reichard  |   Bilder: Manuel Knülle
Don Ribacker und sein Black-and-grey Realistic-Sleeve Don Ribacker und sein Black-and-grey Realistic-Sleeve Don Ribacker und sein Black-and-grey Realistic-Sleeve Don Ribacker und sein Black-and-grey Realistic-Sleeve Don Ribacker und sein Black-and-grey Realistic-Sleeve
Don Ribacker und sein Black-and-grey Realistic-Sleeve
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Wir sehen auf Instagram, in Magazinen und auf Tattooconventions die tollsten Motive, Inspirationen für das eigene Tattoovorhaben gibt es en masse auf dem Silbertablett. Doch wie entstehen größere Konzepte wie ganze Sleeves? Wir sprachen mit Trägern und Tätowierern unterschiedlichster Stile. Don Ribacker verarbeitete bei David Rinklin persönliche Erlebnisse in einem großen Tattoo-Projekt. Erfahrt hier wie sein Sleeve entstand.
Don Ribacker

30, Fotograf aus Kassel

Don Ribacker

Dons Sleeve stammt von Tätowierer David Rinklin, auch bekannt unter dem Namen Neon Judas. Die beiden kennen sich schon sehr lange, also war es für den 30-jährigen Fotograf nicht schwer, Vertrauen aufzubauen und dem Tätowierer freie Hand zu lassen. Bei Dons Black-and-Grey-Sleeve im Realistic-Stil wurden verschiedene Motive originell im Neon-Judas-typischen Stil zusammengebastelt. »Der Sleeve stellt unter anderem ein Kriegsszenario dar. Es sind Aspekte aus meiner Bundeswehrzeit verarbeitet, etwa die Gasmaske oder der Totenschädel, um den Tod zu symbolisieren. Der Schriftzug ›Si vis pacem para bellum‹ heißt übersetzt in etwa ›Wer den Frieden will, muss sich für den Krieg vorbereiten‹, das ist eine Metapher für vieles in meinem Leben«, erzählt Don. Das Bild auf seinem Oberarm zeigt Maksymilian Faktorowicz, Gründer der Make-up-Linie Max Factor. Es steht für sein Leben nach der Bundeswehr: Schönheit und Fotografie, die Hand in Hand gehen.

Wenn Don mit einer Idee zu David Rinklin kommt, muss er wenig Einfluss auf den Prozess  nehmen. »Wir holen uns Inspiration und erarbeiten Ideen gemeinsam, die Umsetzung liegt ganz bei David. Seine Arbeit gefällt mir hundertprozentig.« Die beiden haben einen fließenden Übergang zum anderen Arm geschaffen, der für die Geburt und das Leben steht. Dons Tattoos wurden Step by Step aufgebaut und waren nicht von vorn herein als Sleevekonzept gedacht. »Später wurde alles aufgebrochen und thematisch verbunden, sodass ein großes Ganzes daraus wurde.«


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Stand:19 November 2018 11:12:42/szene/don+ribacker+und+sein+black-and-grey+realistic-sleeve_18319.html