Benedikt und sein Biomechanik-Sleeve

19.04.2018  |  Text: Jula Reichard  |   Bilder: Manuel Knülle
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Benedikt und sein Biomechanik-Sleeve
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Wir sehen auf Instagram, in Magazinen und auf Tattooconventions die tollsten Motive, Inspirationen für das eigene Tattoovorhaben gibt es en masse auf dem Silbertablett. Doch wie entstehen größere Konzepte wie ganze Sleeves? Wir sprachen mit Trägern und Tätowierern unterschiedlichster Stile. Benedikt aus Bayern spricht mit uns über seinen Biomechanik-Sleeve.
Benedikt

25, Industriemechaniker aus Rosenheim

Benedikt, Industriemechaniker aus Rosenheim

Der gelernte Industriemechaniker war schon immer von Mechanik und Metall fasziniert. Als Benedikt am Fuß operiert wurde, ist ihm bewusst geworden: Auch der Körper ist mechanisch. Das brachte den Stein ins Rollen und Benedikt kam auf die Idee, sich einen biomechanischen Sleeve tätowieren zu lassen. »Mein Tätowierer und ich überlegten, was wir machen könnten.« Vor allem schauten sich die beiden an, was in Sachen Biomechanik schon alles tätowiert wurde, weil Benedikt wusste, er möchte etwas Eigenes und Wiederholung vermeiden. »Meistens sieht man da nur Zahnräder, ich wollte es moderner, in die Zukunft greifen und keine 08/15-Ideen.« Obwohl Benedikts Sleeve aussieht, als wäre er aus einem Guss entstanden, kamen die Ideen von Sitzung zu Sitzung, das Konzept stand nicht von Beginn an vollends fest. Zahlreiche Sitzungen in einem Zeitraum von anderthalb Jahren investierten Benedikt und Tätowierer Andi vom Studio Feinstich. Neben dem Sleeve sollen schon bald weitere Stellen wie Brust und Beine tätowiert werden. »Ich weiß, dass ich irgendwann mal ganz vollgehackt sein will.«


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Stand:19 July 2018 19:43:56/szene/benedikt+und+sein+biomechanik-sleeve_18319.html