Ben Mittelstädt und sein Tradtional-Patchwork

19.04.2018  |  Text: Jula Reichard  |   Bilder: Manuel Knülle
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Ben Mittelstädt und sein Tradtional-Patchwork
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Wir sehen auf Instagram, in Magazinen und auf Tattooconventions die tollsten Motive, Inspirationen für das eigene Tattoovorhaben gibt es en masse auf dem Silbertablett. Doch wie entstehen größere Konzepte wie ganze Sleeves? Wir sprachen mit Trägern und Tätowierern unterschiedlichster Stile. Hier erzählt Schauspieler Ben (Berlin Tag und Nacht) wie sein Tradtional-Patchwork entstand und daraus ein ganzer Sleeve wurde.
Ben Mittelstädt

22, besetzt als TV-Schaupieler die Rolle des Jannes bei »Berlin – Tag & Nacht«

Ben Mittelstädt, besetzt als TV-Schaupieler die Rolle des Jannes bei »Berlin – Tag & Nacht«

Bens Tattoogeschichte begann vor sechs Jahren, rasch wurde es immer mehr, besonders auf seinen Armen. Das erste Tattoo holte sich der damals 16-jährige Ben mit Erlaubnis seiner Mutter auf der Berlin-Convention ab. Es war der Sugar Skull, der seinen Unterarm ziert. Ein Motiv, das der TV-Schauspieler wirklich liebt. Seine Mama erlaubte Ben damals nur ein Tattoo, doch der Tätowierer verstand kein Deutsch und dachte, die Erlaubnis gelte pauschal. Ben nutzte die Gelegenheit aus und machte zügig weiter. Hinzu kamen der Stern – ein Gemeinschaftstattoo mit seinem Bruder – und die Gitarre mit Flammen und Rosen. »Bei manchen Tattoos finde ich das Motiv klasse, bei anderen ist es die Bedeutung, die mir wichtig ist. Das Segelschiff soll mich zum Beispiel immer daran erinnern: Egal, wo es dich hintreibt, du kommst immer wieder sicher in den Hafen.« Der dunkle Sarg ist ein Cover-up, darunter verbirgt sich ein kleines Kreuz. »Ich wollte eben alles voller haben, also habe ich den Sarg darüber tätowieren lassen.« Ben hat nicht von vorn herein an einen Sleeve gedacht, aber er wusste, dass alles mal voll werden soll. Der Wunsch, es zu verbinden, wuchs später. So kamen Wolken und kleine Lückenfüller hinzu. Vier Tätowierer haben sich auf Bens Arm verewigt. »Ich liebe meine Tattoos von Tag zu Tag mehr. Ich bin eigentlich jemand, der ständig seinen Geschmack ändert, und ich hatte Angst, dass mich auch meine Tattoos nerven könnten. Aber es ist Gott sei Dank überhaupt nicht so.«


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Stand:19 November 2018 11:16:49/szene/ben+mittelstaedt+und+sein+tradtional-patchwork_18319.html