25% Günstiger im Printabo!
Wir feiern 25 Jahre TätowierMagazin und alle profitieren
Jubiläums
Aktion
€72,-
€53,-

Battle of the Best - Die drei Besten im Finale des TätowierMagazin-Nachwuchscontest

28.10.2016  |  Text: Dirk-Boris  |   Bilder: TM-Archiv
Battle of the Best - Die drei Besten im Finale des TätowierMagazin-Nachwuchscontest Battle of the Best - Die drei Besten im Finale des TätowierMagazin-Nachwuchscontest Battle of the Best - Die drei Besten im Finale des TätowierMagazin-Nachwuchscontest Battle of the Best - Die drei Besten im Finale des TätowierMagazin-Nachwuchscontest Battle of the Best - Die drei Besten im Finale des TätowierMagazin-Nachwuchscontest Battle of the Best - Die drei Besten im Finale des TätowierMagazin-Nachwuchscontest
Battle of the Best - Die drei Besten im Finale des TätowierMagazin-Nachwuchscontest
Alle Bilder »
Die Leser des TätowierMagazins haben per Voting ihre Entscheidung getroffen: Melissa Flattinger, Rebecca Bertelwick und Flo Gropper sind die drei Finalisten des TM-Nachwuchswettbewerbs 2016. Beim »Battle of the Best« auf der Tattoo-Show in Kassel am 12. und 13. November wird sich entscheiden, wer Sieger oder Siegerin des TM-Nachwuchscontests wird.
Melissa Flattinger, Rebecca Bertelwick und Flo Gropper erhielten die meisten Voting-Punkte und werden in Kassel beim »Battle of the Best« gegeneinander antreten.
 

Das Finale des Nachwuchscontests

Wie schon im letzten Jahr werden die drei Finalisten des TM-Nachwuchswettbewerbs auf der Tatto-Show in Kassel ihr Können vor großem Publikum unter Beweis stellen. Durchgesetzt haben sie sich bereits gegenüber zahlreichen Bewerbern, die sich auch in diesem Jahr beim TM- Nachwuchswettbewerb angemeldet haben. Aus diesen hat die Redaktion eine Vorauswahl von zehn Jungtätowierern getroffen und ihre Arbeiten in der Septemberausgabe des TätowierMagazins und auf der Homepage präsentiert. Ab da lag es an den Lesern, Punkte für ihre drei Favoriten zu vergeben. Und sie haben sich entschieden: Melissa Flattinger, Rebecca Bertelwick und Flo Gropper erhielten die meisten Voting-Punkte und werden in Kassel beim »Battle of the Best« gegeneinander antreten.


Wie läuft’s ab?


Alle drei Finalisten, die wir euch auf den nächsten Seiten vorstellen, werden auf der Tattoomenta einen Arbeitsbereich am Stand des TätowierMagazins haben. Am Samstag, den 12. November, dem ersten Conventiontag, werden die drei auf der Bühne dem Publikum vorgestellt und erfahren dort, wie die Aufgabe aussehen wird, die sie auf der Convention zu bewältigen haben. Zu einem vorgegebenen Motivthema müssen sie eine Vorlage entwerfen, die sie dann auf der Convention als Tattoo umsetzen müssen. 

Zeit haben die drei bis Sonntag um 17:15 Uhr – spätestens dann müssen sie die Tätowiermaschine beiseite legen, denn um 17:45 Uhr geht’s für die Finalisten und ihre Kunden auf die Bühne. Hier präsentieren sie dem Publikum und der Jury ihre Wettbewerbstattoos. 
Die Juroren, namentlich Veranstalterin und Tätowiererin Jenny B, die Tätowiererin Dea Vectorink von The Rusty Anchor in Gerolstein, der Tätowierer Lars Wilczinski von Blue Moon in Berlin, Tattoo-Erotica-Chefredakteur Boris Glatthaar und TätowierMagazin-Chefredakteur Dirk-Boris Rödel werden dann nach Kriterien wie Kreativität, technischer Umsetzung, Platzierung und Gesamteindruck bewerten, welcher der drei Finalisten den begehrten Titel und natürlich die damit verbundene Trophäe für sich beanspruchen darf. 


Die Juroren werden dann nach Kriterien wie Kreativität, technischer Umsetzung, Platzierung und Gesamteindruck bewerten, welcher der drei Finalisten den begehrten Titel und natürlich die damit verbundene Trophäe für sich beanspruchen darf.
 

Du kannst nicht zur Tattoomenta kommen?

Das ist schade, aber alles, was wichtig ist, wirst du in der Januar-Ausgabe des TätowierMagazins nachlesen können. Neben der Reportage über die diesjährige Tattoo- Show werden wir auch die drei Finalisten vorstellen. 
 
Rebecca Bertelwick 

Rebecca Bertelwick ist 27 und betreibt in Dortmund ein Studio mit dem charmanten Namen

Du wirst am zweiten Novemberwochenende auf der Tattoomenta in Kassel beim »Battle of the Best« teilnehmen. Wie findest du diesen Modus, dass du dort zusammen mit den beiden anderen Finalisten zu einem Live-Tattoo-Wettstreit antrittst? 
Beängstigend, aber ich werde mein Bestes geben. 

Was sind beim Tätowieren deine Stärken, was sind deine Schwächen?
Ich denke, dass ich ein recht gutes Gespür für Farbwahl, Kontraste und Motivkomposition habe. In handwerklicher Sicht ist aber oft noch viel Luft nach oben. Mein größter Feind sind große, braune Flächen, da könnte die Farbe oft satter drin sein. Ich freue mich aber immer, wenn es schön bunt werden darf.

Wer von deinen Mitbewerbern hat dir besonders gut gefallen und warum? 
Konstantins Arbeiten haben mir mit ihren stimmig gewählten dicken und dünnen Linien sowie dem leicht grafischen Einfluss sofort richtig gut gefallen. Es würde mich nicht wundern, wenn wir beide Sneaky Mitch Allenden folgen. Dieser war und ist für mich eine große Inspiration.

Was kannst du mit der Aussage »bold will hold« anfangen?
Unterschreibe ich sofort. Ein Tattoo braucht dicke Linien. Diese machen ein Motiv erst beständig und haltbar. Persönlich gefallen mir Tätowierungen mit dicken Outlines auch am besten.

Welcher Aspekt beim Tätowieren ist dir wichtiger: Kunst oder Handwerk?
Beides ist wichtig: Ein handwerklich sauberes Tattoo macht seinen Besitzer nicht glücklich, wenn die Komposition des Motivs totale Kirmes ist. Ebenso ist dem Kunden nicht damit geholfen, wenn das Motiv frisch optisch sehr hübsch aussieht, aber im Nachhinein schlecht verheilt, fleckig wird oder im schlimmsten Fall vernarbt.

Wer oder was inspiriert dich künstlerisch?
Kinderbücher, Comics, Filme, Artbooks, Musik, Videospiele, Museen, Trödelmärkte …  Ich schaue mir gerne Bilder, bewegte Bilder und hübsche Dinge an. Künstler, die mir sehr am Herzen liegen, sind beispielsweise der bereits erwähnte Sneaky Mitch, Alex Pardee, Richey Beckett und das Duo Herakut.

Welchen Beruf wolltest du als Kind erlernen?
Ich habe vor Kurzem bei meiner Mutter alte Zeichnungen aus der Schulzeit wiedergefunden. Darunter war auch eine zu genau diesem Thema. Anscheinend wollte ich schon mit sieben Jahren Malerin werden. Im Endeffekt ist meine Leinwand nun die Haut meiner lieben Kunden und ich habe mir meinen Traumberuf erfüllt.

Wie war die Reaktion deiner Eltern, als du ihnen sagtest, dass du Tätowierer wirst?
Mein Vater war von Anfang an ziemlich entspannt, meine Mutter hat geschwiegen. Mittlerweile ist sie aber ziemlich stolz auf mich.

Das Schönste am Beruf Tätowierer ist …
… das Vertrauen, das mir die Kunden entgegenbringen, und die künstlerische Freiheit, die sie mir bei der Umsetzung ihrer Ideen gewähren. Wenn ich sehe, dass jemand im Netz ein Foto vom neuen oder abgeheilten Tattoo gepostet hat, macht mich das glücklich und stolz zugleich.

Das Schlimmste am Beruf Tätowierer ist … 
… dass man auf einer Party ahnungslos vom Mädchenklo kommt und beim Händewaschen plötzlich in Beratungsgespräche zu Tattooideen verwickelt wird. :-D

Eine Tätowierung ist dann gelungen, wenn …
… sie handwerklich so umgesetzt wurde, dass sie in Würde altern kann und auch in vielen Jahren noch schön anzusehen ist. Darüber hinaus müssen natürlich auch Platzierung, Farbwahl und Komposition passen.

Tätowierer zu sein, ist … 
… cool. Ich verdiene meinen Lebensunterhalt damit, die Welt Tag für Tag etwas bunter und süßer zu machen. Einhörner für alle! <3

Mit sicherem und dynamischem Strich tätowierte Rebecca diesen niedlichen Dachs.

Rebecca Bertelwick
Kaninchenbau – Atelier für Tätowierungen
Privatatelier
44135 Dortmund 
Tel.: 0173-902 96 36

E-Mail: hello@atelier-kaninchenbau.de
www.atelier-kaninchenbau.de
facebook.com/atelierkaninchenbau
 
Melissa Flattinger

Melissa Flattingerist 21 Jahre alt und arbeitet bei  Corpsepainter Tattoo & Piercing  in München.
 
Du wirst am zweiten Novemberwochenende auf der Tattoomenta in Kassel beim »Battle of the Best« teilnehmen. Wie findest du diesen Modus, dass du dort zusammen mit den beiden anderen Finalisten zu einem Live-Tattoo-Wettstreit antrittst? 
Ich freue mich sehr, dass ich dabei bin.

Was sind beim Tätowieren deine Stärken, was sind deine Schwächen?
Ich arbeite sehr sauber und konzentriert, aber wenn mein Kunde leidet und unruhig ist, werde ich selbst oft angespannt.

Wer von deinen Mitbewerbern hat dir besonders gut gefallen und warum? 
Mein Favorit ist der Michael Joss, da er schöne saubere, selbstgezeichnete Tattoos macht.

Was kannst du mit der Aussage »bold will hold« anfangen?
Kontrast und Linien sind die Grundlage für ein haltbares Tattoo.

Welcher Aspekt beim Tätowieren ist dir wichtiger: Kunst oder Handwerk?
Beides ist gleich wichtig, da das eine ohne das andere nichts nützt.

Wer oder was inspiriert dich künstlerisch?
An erster Stelle inspirieren mich meine Kollegen und viele weitere großartige Tätowierer wie Laura Jade, Ellie Thompson, Guy Le Tattooer, Aaron Anthony …

Welchen Beruf wolltest du als Kind erlernen?
Tätowiererin.

Wie war die Reaktion deiner Eltern, als du ihnen sagtest, dass du Tätowierer wirst?
Anfangs haben sie gefragt, ob ich nicht lieber eine Ausbildung oder ein Studium machen wolle und das Tätowieren nur nebenher.

Das Schönste am Beruf Tätowierer ist … 
… die abwechslungsreiche Arbeit, und dass man immer wieder dazulernt.

Das Schlimmste am Beruf Tätowierer ist … 
… unzuverlässige Kunden!

Eine Tätowierung ist dann gelungen, wenn …
… Kunde und Tätowierer zufrieden sind.

Tätowierer zu sein, ist …
… super!

Originell und super sauber umgesetzt: diese Waldzene mit Hirsch von Melissa.
Melissa Flattinger
Corpsepainter Tattoo & Piercing
Bodenseestraße 21
81241 München
Tel.: 089-4520 73 33

instagram.com/melissa_flattinger

 
Flo Gropper
 
Flo Gropper ist 26 Jahre alt und sticht bei Pain4Pleasure in Memmingen zu.
 
Du wirst am zweiten Novemberwochenende auf der Tattoomenta in Kassel beim »Battle of the Best« teilnehmen. Wie findest du diesen Modus, dass du dort zusammen mit den beiden anderen Finalisten zu einem Live-Tattoo-Wettstreit antrittst? 
Ich sag euch danach, wie ich das fand, haha. Ne, also ich denk, das wird ’ne ganz coole, spannende Aktion und sicher auch interessant, die anderen Mitstreiter mal persönlich kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. 

Was sind beim Tätowieren deine Stärken, was sind deine Schwächen?
Realistische Tätowierungen, Menschen- und Tierporträts in Schwarz-Grau. Farb- und reine, geometrische Linienarbeiten sind eher weniger mein bevorzugter Aufgabenbereich.

Wer von deinen Mitbewerbern hat dir besonders gut gefallen und warum? 
Ich hätte für Michael Joss gevotet. Seine Arbeiten sind handwerklich super gemacht und, was ich auch immer sehr wichtig finde, ihm gelingt die Anpassung an die Körperdynamik sehr gut. Thumbs up.

Was kannst du mit der Aussage »bold will hold« anfangen?
So ein Schmarrn … kleine, weiße und blasse Aquarelltattoos sind natürlich für die Ewigkeit ...
Also ja, würde ich unterschreiben.

Welcher Aspekt beim Tätowieren ist dir wichtiger: Kunst oder Handwerk?
Das eine lebt natürlich vom anderen. Eine super Idee kann nur mit guter Umsetzung stark werden, und anders herum genauso. Abstrakte Kunst sieht vielleicht auf dem Blatt gut aus, aber auf der Haut sollte sogar eine Kinderzeichnung professionell gestochen werden, um vernünftig auszusehen.

Wer oder was inspiriert dich künstlerisch?
Inspiriert wird man durchgehend und überall in seinem Alltag, finde ich. Ob in der Natur, Kunst, Architektur, Musik …

Welchen Beruf wolltest du als Kind erlernen?
Brathähnchenstandbesitzer! Das war mein Kindheitstraum. Vielleicht stech ich deswegen mittlerweile so gerne Tierporträts.

Wie war die Reaktion deiner Eltern, als du ihnen sagtest, dass du Tätowierer wirst?
Sie hielten ein Studium für die bessere Alternative. Aber mittlerweile konnte ich ihre Meinung wohl kippen, denke ich.

Das Schönste am Beruf Tätowierer ist …, 
… dass man nie auslernt und jeden Abend nach Hause geht und etwas Bleibendes geschaffen hat.

Das Schlimmste am Beruf Tätowierer ist … 
… der ständige Druck, den man sich selbst macht, um immer besser zu werden, bringt einen oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Was aber auch gut so ist.

Eine Tätowierung ist dann gelungen, wenn …
… der Kunde überlebt hat und bestenfalls noch zufrieden ist. 
Und ich selbst auch von dem Ergebnis überzeugt bin.

Tätowierer zu sein, ist …
– super nice!
 
 
Flo Gropper
Pain4Pleasure
Am Einlass 3
87700 Memmingen

E-Mail: pain4pleasure@gmx.de
facebook.com/p4ptattoo

  Teilen
Topseller im Shop
Stand:19 March 2019 23:58:36/szene/battle+of+the+best+-+die+drei+besten+im+finale_1610.html