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Die Tattoo-Trends des Jahres: So bunt wird’s 2019

25.01.2019  |  Text: Jula Reichard   |   Bilder: Diverse
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Die Tattoo-Trends des Jahres: So bunt wird’s 2019
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Von roten Tattoos, Hipsterknasttränen, Neotraditionals die Gesichter zieren oder Boobdalas – vieles lest und seht ihr hier vielleicht zum ersten, garantiert aber nicht zum letzten Mal. Was wird Trend, wenn es um Motive und Styles geht? In unserer großen Jahresvorschau siehst du, wo’s lang geht!
Nein, das TätowierMagazin besitzt keine Glaskugel, doch wer die Fühler nur weit genug ausstreckt und mit Tätowierern spricht, kann gewisse Entwicklungen und Trendprognosen ablesen.

Und so findet ihr hier zehn Tattootrends, die euch in der nächsten Zeit häufiger begeg­nen werden. Von roten Tattoos, Hipsterknasttränen, Neotraditionals die Gesichter zieren oder Boobdalas – vieles lest und seht ihr hier vielleicht zum ersten, garantiert aber nicht zum letzten Mal.

Wer den Eindruck hat, in Sachen Tattoo schon alles gesehen zu haben und gerade in einer Inspirationskrise steckt, der entdeckt hier vielleicht Neues für weitere Tattooprojekte. Doch nicht alles, was Hype ist, macht auch Sinn tätowiert zu werden. Das kommt zum Beispiel beim Helix-Tattoo oder pastellfarbenen Mini-Blümchen zum Tragen. Vieles, was auf Instagram und Pinterst den Ton angibt und tausendfach Likes kassiert, sollte nicht als Tätowierung unter die Haut gebracht werden. Daran ändert sich auch 2019 nichts.

Die Tattoo-Trends des Jahres: So bunt wird’s 2019

Nichtsdestotrotz hat es wie in der Mode etwas Erfrischendes, sich mal anzuschauen, was sich Künstler einfallen lassen, um die Sache wieder neu zu erfinden, die zunächst längst ausgeschöpft scheint. Anders als Leopardenkleider oder Plexiglas-Blockabsätze legen wir Tattoos aber nicht so einfach nach einer Saison wieder ab. Da mutet es schon etwas unüberlegt an, wie schnell sich be­sonders junge Tattoofans einem neuen Trend hingeben und Entscheidungen fürs Leben treffen. »Think before you ink« bleibt natürlich auch im neuen Jahr unser ernstgemeinter Rat. Bunt wird’s 2019 auch in Sachen Tattoo-Events. So findet ihr im großen Jahresausblick auch alle wichtigen Termine der Tattooszene und wisst, wann in Deutschland wo tattoomäßig der Bär tanzt.

Auf einigen Events trefft ihr das TätowierMagazin live vor Ort. Sei es auf der Tattoo & Lifestyle in Leipzig, wo das Finale des großen »Tattoo Starlet«-Contests  von TM und TATTOO EROTICA stattfindet, oder auf der Kaiserstadt Tattoo Expo in Aachen, wo unter der Flagge »TätowierMagazin handverlesen« wieder eine ganz besondere Auswahl nationaler Tattookünstler präsentiert wird. Diese und weitere Events gibt’s in chronologischer Reihenfolge ab Seite 76.

Werft jetzt einen Blick in die große Trend- und Event-Vorschau und seid damit up to date in Sachen Tattoo.

Motivtrends 2019:
01. Helix-Tattoos und aufgepimpte Ohrmuscheln
Piercingschmuck war gestern: Wo bis vor Kurzem Fans alternativer Körperverzierung glänzende Ringe und bunte Stecker trugen, blitzen jetzt Tattoos auf. Das Ohr rückt als beliebte Stelle für kleine Tätowierungen mehr und mehr in den Fokus. Durchaus, in den hier dargestellten Beispielen entfalten sie trotz der geringen Größe optisch eine interessante Wirkung. Der Trend der Helix-Tattoos – Helix deshalb, weil so in der Medizin der wulstige Rand der äußeren Ohrmuschel bezeichnet wird – ist kritisch zu betrachten. Denn die Stelle ist nicht gerade ideal zum Tätowieren. Viele Tätowierer raten ab, da die kleinen Motive dort dazu neigen auszulaufen. Von gestochen scharfen und filigranen Ringen oder Spinnennetzen kann mit der Zeit womöglich keine Rede mehr sein.

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02. #allblackeverything: krass-schwarze Tattoo-Konzepte
Etwas, was sich bislang nur die ganz Mutigen – oder stark Tätowierten – getraut haben: große schwarze Flächen. Da werden schon mal ganze Arme geschwärzt und das längst nicht mehr nur, um damit ungeliebte Jugendsünden ein für alle mal verschwinden zu lassen, sondern als bewusst gewähltes Stylekonzept. Hier im Beispiel von Model und Tätowiererin Helen Hitori ist schön zu sehen, wie zum großen schwarzen Areal durch Ausparung außerdem weiße Muster hinzukommen. Diese Form der Negativtattoos wird uns jetzt noch häufiger begegnen. Doch was  einem bewusst sein sollte: So sattschwarz wie im frischen Zustand oder auf kontrastreich bearbeiteten Bildern im Netz sehen die schwarzen Flächen nicht ewig aus. Sie können je nach Heilung und Alterung fleckig und gräulich erscheinen. Außerdem sind sie, anders als viele annehmen, für den Tätowierer anspruchsvoll, wenn sie wirklich gleichmäßig sein  sollen.

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03. neotraditionelle Gesichtstattoos: Flora und Fauna in gedeckten Farben
Vorbei die Zeit, in der vor allem Letterings, Knasttränen, Stammestätowierungen oder seitlich am Kopf platzierte Traditional-Banger à la Panther oder Rose das Repertoire der Gesichts- und Kopftattoos beherrschten. Der neue heiße Scheiß, vor allem unter sehr jungen Tattooträgern, sind Neotraditionalmotive, die sich über den seitlichen Kopf erstrecken und neckisch ins Gesicht ragen. Manchmal sind sie auch prominent komplett im Gesicht platziert und zieren so Schläfen, Stirn oder Kinnpartie. Irgendwie aufgeräumter, harmonischer und stilvoller kommen die Motive daher und somit weniger abschreckend als brachiale Statement-Letterings auf Augenbraue oder Kiefer. Das ist auch der Grund, aus dem sich plötzlich viele Mädels und Jungs für Gesichtstattoos entscheiden, die noch vor ein paar Jahren nie auf eine solche Idee gekommen wären.

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04. Voll Porno: expliziter geht’s nicht
»Und wenn du damit mit deinen Kids ins Schwimmbad gehst?« Eine Frage, die sich Träger solcher Porno­tattoos durchaus gefallen lassen müssen. Klar, solche Fragereien von Außenstehenden sind lästig, doch sie sind nachvollziehbar. Ein immer größer werdender Tattootrend sind explizite, schweineversaute Sexpraktiken – tätowiert für die Ewigkeit. »Weil’s halt geil ist«, sagen die Träger. Außerdem sei das auch verwegen und lustig. Beobachtet man die Entwicklung, so erhält man den Eindruck, es gehe vielen darum noch einen draufzusetzen, das noch per­versere Tattoo abzusahnen. Vielleicht ist das alles aber auch nur eine sehr praktische Alternative für Pornhub-Suchtis. Das Problem mit dem geringen Datenvolumnen kennt schließlich jeder.

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05. Hooray for Boobies: Sexy Tattootrend »Boobdalas«
Wohlgeformt rund, so unterschiedlich wie einzigartig und weiblich: Es sind Attribute, die auf Mandalas ebenso zutreffen wie auf die Brüste einer Frau. Als Tattoomotiv sind Mandalas seit Jahren ein Dauerbrenner, da war es nur eine Frage der Zeit, bis Tattookünstler die Konsequenz zogen und Mandalas mehr und mehr direkt auf den Brüsten von Frauen platzierten. Wie gut das zusammen funktioniert, sehen wir etwa auf Tattoomodel Becky Holt, rechts. Doch Achtung, so etwas sieht ganz schnell völlig beknackt aus, wenn sich ein Tätowierer daran versucht, der es nicht beherrscht, ein Mandala sauber und symmetrisch anzulegen und dieses letztlich auch nicht akkurat anbringen kann. Ebenso könnte die Schwerkraft den Anblick mit den Jahren beeinflussen.

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06. Geometrisch-astrologisch: Tattoos zwischen Mathematik und Physik
Auch Nerdtattoos feiern 2019 Hochkonjunktur: Geometrie, Formeln aus Chemie und Mathematik oder astrologische Sternen- und Planetenkon­stellationen werden besonders gerne an Handgelenken, über Ellenbogen, Knöcheln oder auf Rippenbogen getragen. Und durch ihre Leichtigkeit sprechen sie vor allem all jene an, die sich  an das Thema Tattoo erst langsam he­rantasten wollen. Ganz häufig verbirgt sich unter solchen Motiven nämlich der Hashtag #meinerstestattoo.

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07. Tiny Facetattoos: Von Hipsterknasttränen und Augenbrauensprüche
Hustensaft-Rapper wie Post Malone, Lil Pump oder Lil Peep (Gott hab ihn seelig) erklärten winzig kleine Facetattoos zum unabdingbaren Abzeichen für all jene, die einem Lifestyle wie ihrem folgen möchten und lösten damit bei Hipstern einen riesigen Hype aus, der uns jetzt auch in Deutschland häufiger begegnen wird. In Form von kleinen Wörtern, Herzen oder Kreuzchen, willkürlich verstreut im Gesicht – Model Rozario Ray oben trägt zudem noch eine Brille mit beschriftetem Glas. Anders als einstige Emo-Insignien wie Cheek-Piercings oder lackschwarze Haarsträhnen bleibt dieser Trend jedoch ein Leben lang. Also, think before you ink!

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08. Flora und zart: Blümchen-Tattoos in pastell und Schwarz
Auch 2019 wird blumig, denn florale Tattoodesigns sind angesagter denn je und der Vielfalt sind schier keine Grenzen gesetzt. Was sich allerdings in der Trendprognose abzeichnet: Die Blumentattoos werden immer zarter und leichter. Auf Pinterest und in Mädelszeitschriften werden sogar Ausführungen in Pastellfarben wie unten aufgeführt als Nonplusultra propagiert. Doch an dieser Stelle muss klar gesagt sein: Das hält sich wie einst Jeanshüte nicht länger als eine Saison. Das verblasst und verschwindet größtenteils sogar noch, ehe ein neuer Trend geboren ist.

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09. Alarmstufe rot Tattoos in Signalfarbe
The next big thing: Tattoos werden jetzt immer häufiger mit ausschließlich roter Farbe gestochen. Oft sind es Fineline-Arbeiten ohne größeren Schnickschnack, die gerade auf heller Haut zum Hingucker werden. Rote Tattoos sehen irgendwie sexy aus und haben – besonders nachdem der Blackwork-Hype seit Jahren anhält – für die meisten Menschen etwas erfrischend Neues, obwohl es sie in der Szene schon lange gibt. Doch auch hier ist Obacht geboten: Ganz frisch haben die Tattoos noch Leuchtkraft und bilden mit der Haut einen guten Kontrast. Setzt sich die Farbe erst mal, verblasst der Eindruck etwas, denn hier verhält sich rote anders als schwarze Tattoofarbe. Sunblocker nicht vergessen!

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10. Self Love: Kristalle, Heilpflanzen und Spruch-Tattoos für die Selfcare
Das Bewusstsein für #selfcare ist wichtig und »in«. Es wundert daher nicht, dass sich viele – vor allem Mädels – ein Tattoomotiv stechen lassen, das sie daran erinnert und dazu ermahnt, auf sich und ihr Seelenheil achtzugeben. »Viele Kundinnen fragen explizit nach Tätowierungen von Heilpflanzen oder -kristallen. Ich werde noch zur Expertin auf dem Gebiet«, erzählt Tätowiererin Tugce Okay aus Gießen, die häufig für ihre Kundinnen tagelang in Sachen Heilpflanzen recheriert. Auch für Ronja Block ist die Selbstliebe ein großes Anliegen und so gründete sie den »Self Love Club« und sticht passende Mottotattoos.

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Stand:21 May 2019 22:54:49/motive/die+tattoo-trends+des+jahres+so+bunt+wirds+2019_19121.html