Auto-Biographische Tattoos

25.02.2011  |  Text: Boris Glatthaar  |   Bilder: TM-Archiv
Auto-Biographische Tattoos
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Sie können böse oder freundlich, schwarz-grau oder knallbunt, realistisch oder fantastisch sein: Automobile Tattoo-Motive sind vielfältig – und zeugen oft von der Sehnsucht nach Abenteuer.



Tattoo von Tim, Off the Map Tattoo, Easthampton, USA

Gedenken an den Vater und an das, was ihm offensichtlich besonders lieb und teuer war. Tattoo von Tim, Off the Map Tattoo, Easthampton, USA

Sie können«, soll Henry Ford der Legende zufolge dereinst gesagt haben, »jede Farbe bekommen, so lange sie schwarz ist.« Es war die Zeit, als die T-Modelle in Großserie aus den Fabriken rollten, und – zugegeben – einen Beweis für diesen Satz aus seinem Munde gibt es bis heute nicht. Klar ist allerdings, dass das »Tin Lizzy« oder »Blechliesel« genannte erste Massenauto der Welt zwischen 1915 und 1925 tatsächlich nur in Schwarz zu haben war.



Tattoo von Tim Hendricks, Saltwatertattoo, USA.

Umweltverträglichkeit war bei den Straßenkreuzern vergangener Tage kein Kriterium! Tattoo von Tim Hendricks, Saltwatertattoo, USA.


Mit dem Farbgeschmack des Konzerngründers hatte das nichts zu tun – zu Zeiten des Ersten Weltkriegs in Europa und der Prohibition in den Staaten gab es schlicht keinen andersfarbigen Lack, der im eilenden Tempo der neu erfundenen Fließbandproduktion austrocknete. Rot, Blau, Grün: Keine Farbe war trocken, wenn die Karosserie in der Montage ankam. Doch schon am Ende der 20er Jahre hatten findige Chemiker schnelltrocknende Auto-Anstriche in anderen Tönen und Nuancen gebraut – und so die Grundlage dafür geschaffen, dass realistische Car Tattoos heute nicht immer black and grey sein müssen.




Den vollständigen Artikel und alle Bilder findet ihr in der März-Ausgabe 2011

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