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Inhalt Mai 2018




Titelbild:
Model: Bine.B. |  Instagram: bine_b_model
Foto:Carlos Methfessel


Inhalt Mai 2018 | 24. Jahrgang | Nr. 267

Intro

11 Kurz und gut
22 Gino Gambino gefällt… das Pikachu von Tim Lemper
24 Uns gefällt… die Schlange an der Palme nach einer Finke-Vorlage
26 TM auf Reisen
28 Auszeit

Tätowierer

32 Geschichten im Japan-Style, Asia-Tätowierungen von Olli Lonien aus Trier
40 Cedric Weber: Cleaner Traditional-Mix-up aus dem Greyhound Tattoo Studio
48 Alles auf Schwarz: Zeitlose Ornamentik von Colin Zumbro aus Witten
56 Monkey Business – Grober Unfug mit Konzept, Stil- und Motivmix von Snüden aus Forchheim  
64 Bunte Republik Deutschland: In deiner Nähe: Zehn Tattoostudios im Kurzporträt      

Szene

72 Drangsal: Vom Pfälzer Weirdo zum Postpunk-Popstar
78 Tattoocast: On Air: Der TätowierMagazin-Podcast ist jetzt online abrufbar
80 TATTOO STARLET: Gold für Bine.B., Silber für Liska Ruschnic und Bronze für Larissa Sieß
86 Hoffnung für die Hexenkinder: Anja Ringgren Lovén rettet Kinder in Afrika
90 TATTOO EROTICA: Marketing-Managerin Stella Stellaris

Service

94 Motivklassiker der Tattoogeschichte: Palme mit Südsee-Schönheit
96 Der Weg zum Tattoo: Tipps für deine Tattooplanung
103 Tattoo-Akademie: Der US-Präsident Abraham Lincoln und die Monstera deliciosa
104 Jobbörse 
106 Heimatliebe: Tattoos gegen Heimweh

Veranstaltungen

108 9. Tattoo Ink Explosion Convention in Mönchengladbach
112 Convention Hamburg, Alle zwei Jahre: Familiärer Szenetreff
116 Termine

Outro

119 Galerie
124 Studios
128 Gestochen scharf
130 Vorschau/Impressum

Standards

3 Editorial
6 Bilder des Monats
70 TattooZOOM

Editorial Mai 2018

Der neue Tattoocast, komische Tätowiertrends und wichtige Tipps für dein erstes Hautbild

Boris »Bobs« Glatthaar
Chefredakteur

Okay, ich habe nicht gerade eine Radiostimme und mein Sprachfehler – eine Kombination aus leichter S-Schwäche und etwas Nuscheln – macht mich auch nicht gerade zum geborenen Sprecher einer Rundfunksendung. Außerdem weiß ich von gelernten und geübten Moderatoren wie der von mir sehr geschätzten Kate Kaputto, dass in dem, was sie tun, eine Menge Erfahrung und Können steckt. Doch unser neuer TätowierMagazin-Podcast »Tattoocast«, für den ich gemeinsam mit Kollegin Jula und ständig wechselnden Interviewgästen vor dem Mikrofon sitze, soll auch gar keine professionelle Radioshow sein. Vielmehr möchten wir einfach unser Redaktionsgeschehen ebenso spontan kommentieren wie aktuelle Ereignisse aus der Tattooszene. Wir möchten in lockerer Atmosphäre gemütlich aus dem Nähkästchen plaudern. Und wir möchten dir gemeinsam mit unseren Expertengästen auf unterhaltsame Weise spannendes Hintergrundwissen über Tattoos vermitteln. Für mich ist das neue TM-Format Tattoocast aber auch einfach mit sehr viel Spaß verbunden – und ich hoffe, für dich auch. Hör mal rein: www.taetowiermagazin.de.

Heide Heim
Redakteurin

Ob es um die Absätze von Schuhen geht oder die Beinweite von Jeans: Jedes Jahr wird ’ne neue Sau durch die Boutiquen getrieben. Genauso ist es bei Tätowierungen. Auch Tattoomotive unterliegen Moden. Ist nicht schlimm, sondern manche Motive sowie die Art ihrer Umsetzung sind typisch für die Zeit, in der sie gestochen wurden. Sie wecken Erinnerungen an vergangene Tage. Und über eines kann man sich sicher sein: Alles kommt wieder! Sei es das Einhornmotiv oder der Magier mit Glaskugel – die Älteren können sich gut erinnern und beten hoffentlich mit mir, dass diese Entwicklung um Delfin-Spermien einen großen Bogen macht. Seltsam wird es allerdings, wenn die superfetten Linien frisch gestochener Tätowierungen aussehen, als hätten sie auf der Haut eines Seemannes bereits Kap Hoorn umschifft. Das ist in meinen Augen keine Hommage an früher, sondern ein So-tun-als-ob, als wäre man mit dem Tattoo tatsächlich gealtert. Aber, warum? Das passiert doch mit den Jahren von selbst. Tattoos zu stechen, die von Beginn an aussehen, als wären sie zwanzig Jahre alt, ist jedenfalls nicht meine Mode.

Jula Reichard
Redakteurin

»Kannst du mir einen guten Tätowierer empfehlen?« So, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache das Wort des Jahres kürt, könnte ich diese Frage zum Satz des Jahres wählen. Weil ich inzwischen viele Tätowierer kenne und täglich zahlreiche Tätowierungen sehe, scheine ich aus Sicht vieler Tattooneulinge eine perfekte Antwortgeberin zu sein. Ich frage dann erst einmal, was denn genau gewünscht ist, und starre meist in ratlose Gesichter. Offensichtlich ist vielen nicht klar, dass Klarheit über den bevorzugten Tattoostil entscheidend für die Wahl des geeigneten Tätowierers ist. Es ist in etwa so: Wenn du gern Sushi isst, nützt es dir nichts, wenn du eine Empfehlung für den besten Italiener der Stadt bekommst. Sich zu informieren und im Voraus die richtigen Fragen zu stellen, ist aber gar nicht so schwierig. Das wollen wir in unserem Ratgeber ab Seite 96 zeigen. Denn: Sich eine Tattoo-Gurke abzuholen, die später bereut wird, ist heute problemlos vermeidbar. Wir erklären, wie’s geht.
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Stand:16 December 2018 18:11:50/magazin+_und_+extras/heftarchiv/content-26492_40-26497_60.html