zur Archivübersicht

Inhalt Ausgabe November 2018 | 24. Jahrgang | Nr. 273



Titelbild:
Model: Jackie
Foto: Amin Eisawi


Intro

- Kurz und gut
- Caro Reichel gefällt … das Baba-Jaga-Haus von David Troika
- Uns gefällt … das »Ende der Welt«-Backpiece von Ulrich Krammer


Tätowierer

- To die for – New School und Neotraditional von Carlos und Rafaela
- Die farblose Tierwelt der Madlyne van Looy – Naturalistisch-illustrative Tattoos als feines Blackwork
- Kunst kommt von Können – Realistic von Samanta und Lena von Tattoo Art Karlsruhe
- Eine Reise zur Körpererfahrung mit Tattoos – Für Caro Ley sind Struktur und Tätowierprozess wichtiger als das Motiv
- Bunte Republik Deutschland: In deiner Nähe: Zehn Tattoostudios im Kurzporträt 


Szene

- Beziehungsweise – Partner und ihre Tattoos – eine nicht immer einfache Sache
- Nachwuchscontest 2018 – Diese Tätowiererinnen kämpfen beim »Battle of the Best« um den Titel
- Classics Bonsai Nursery – Der Japaner Yusuke Hamamoto und die Kunst des Bonsai-Gestaltung
- Teamplayer – Zwei Typen, zwei Bekleidungsmarken: Seemannstod und Rock ’n’ Owl
- TATTOO EROTICA: Sara Calixto


Service

- Tattoo-Akademie: Mumins und der Reisebegleiter in die Totenwelt


Veranstaltungen

- Kaiserstadt Tattoo Expo – Die Convention in Aachen hat sich als Top-Event etabliert  
- Termine


Outro

- Galerie
- Studios
- Gestochen scharf/Impressum


Standards

- Editorial
- Bild des Monats
- TattooZOOM
 

Editorial November 2018

Covergestaltung, ein tätowierter Bonsai-Gärtner und eine Frage der Liebe




Boris »Bobs« Glatthaar, Chefredakteur

Eine neues Cover! Mit dieser Ausgabe verabschieden wir uns vom farbigen Rand, der die Titelseite seit beinahe zwei Jahren einrahmte. Er war knallig und gab jeder Ausgabe einen ganz klaren Look, hatte aber entscheidende Nachteile: Langsam kamen wir in die Bredouille, dass sich Farben wiederholten. Und der Rahmen konkurrierte oft sehr stark mit dem Coverfoto, sodass er die Wirkung des Bildmotivs und der darauf zu sehenden Tattoos reduzierte. Darum setzen wir nun wieder auf ein vollformatiges Bild. Womöglich irritiert eine weitere Neuerung: Ein Teil der Auflage liegt mit einem neuen Logo am Kiosk – »TM«. Das ist die Bezeichnung, unter der das TätowierMagazin seit vielen Jahren in der Szene bekannt ist und zu dieser Verankerung wollen wir uns mit dem »TM« offensiv nach außen bekennen. Allerdings möchten wir das nur gemeinsam mit euch, unseren Leserinnen und Lesern, tun und sind deshalb gespannt auf eure Reaktionen zu den beiden alternativen Covern. Welches Logo gefällt euch besser? Sendet euer Feedback gern an redaktion@taetowiermagazin.de oder über Instagram. Und, keine Angst, trotz neuen Covers bleibt das »TM«, was es immer war: Euer fachkundiger, fröhlicher Begleiter durch die Tattoowelt. Versprochen!
 
Heide Heim, Redakteurin

Das wäre doch mal was für das nächste Leben: Bonsais züchten. Damit sollte man wohl schon im frühen Alter anfangen, denn auch so ein Baum en miniature braucht viele Jahre, bis er einen ordentlichen Stamm ausgebildet hat und aussieht wie ein richtiger Baum, nur eben geschrumpft. In meinem sauber gerechten Kiesbeet würde er stehen, geschnitten und die Äste mit Drähten derart gebändigt, dass sie sich in eine Richtung neigten, gerade so, als wäre der Baum zeitlebens einem scharfen Ostwind ausgesetzt gewesen. Der Gärtner Yusuke Hamamoto hat sich offensichtlich nicht dem (Gegen-)Wind gebeugt, sondern hat sich innerhalb der stark traditionell geprägten japanischen Gesellschaft seinen Platz erobert. Tattoos sind in Japan entgegen hiesiger Vorstellung nicht überall gut gelitten und gerade innerhalb dieser Kunstform, die auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken kann, sind Panther, Gypsie-Girl, Rose, Schmetterlinge und vieles andere, was sich auf seinem Schädel tummelt, nicht gerade eine Eintrittskarte in die Gesellschaft. Die Geschichte dieses eigenwilligen Mannes erfahrt ihr auf Seite 78.
 

Jula Reichard, Redakteurin

Tattoos und Liebe: Unser Titelthema hat viele Facetten. Eine davon sind Partnertattoos, also Tätowierungen, die man sich gemeinsam mit einer geliebten Person stechen lässt. Sie sind romantisch – was aber, wenn man sich trennt? Sind Partnertattoos überhaupt eine gute Idee? Aus meiner Sicht noch viel wichtiger sind in Sachen Liebe und Tattoos ganz andere Fragen: Was mache ich, wenn meinem Partner meine womöglich intensiven Tattoowünsche nicht gefallen? Sollte man seine Tattoowünsche mit dem Partner abstimmen – oder ganz allein mit sich selbst ausmachen? Oder, von der anderen Seite betrachtet: Wie gehe ich mit einem Partner um, desses Tattoowünsche ich nicht schön finde? Wie kann ich verhindern, dass Tattoos zum Streitpunkt in meiner Beziehung werden? Und wie können Tätowierungen abseits jeder ästhetischen oder sogar erotischen Komponente eine Partnerschaft bereichern? TM-Autor und Psychologe Frank Berzbach hat sich gemeinsam mit Tätowierern auf die Suche nach Antworten begeben.
Topseller im Shop
Stand:19 November 2018 10:06:57/magazin%2B_und_%2Bextras/heftarchiv/content-27776_40-27787_60.html