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Inhalt Juni 2018

Model: Jana Catwing | instagram: jana_catwing
Foto: Vanessa Marie


Titelbild:
Model: Jana Catwing | instagram: jana_catwing
Foto: Vanessa Marie


Inhalt Juni 2018 | 24. Jahrgang | Nr. 268

Intro

9 Kurz und gut
20 Sascha Roth gefällt …das Jesus-Tattoo von Alex Wild
22 Uns gefällt… der Drachenkopf von Dansin
24 Kunst: Just another hipster thing – Ignorant-Typografien von Maison Hefner

Tätowierer

28 Tattoos aus dem Vereinsheim, Die Tätowierer Felix und Julian sowie die Grafikerin Nina sind das Team Fullgas aus Konstanz
36 Aus dem Milieu in die Tattoo-Shops, Der Muster-Mix-Stil von Ex-Rapper Gino Gambino
44 Kalligrafie ohne Schrift, Ornamentale Blackwork-Tattoos von Gordoletters  
52 Bunte Republik Deutschland, In deiner Nähe: Zehn Tattoostudios im Kurzporträt  

Szene

60 Im Nightliner auf Tattoo-Tour, Sechzehn US-amerikanische Top-Tätowierer auf Europatournee
74 Nachwuchscontest 2018, Bewirb dich und werde Nachwuchstätowierer/in 2018 
78 Donots, Fünfundzwanzig Jahre Punkrock 
82 Hausmarke, »Crotch hearts« von Guen Douglas
84 TATTOO EROTICA, Asami: Mathematikerin und IT-Wissenschaftlerin Service
86 Heimatliebe, Tattoos gegen Heimweh
88 Tattoocast, Das TätowierMagazin zum Hören
90 Ratgeber, So erkennst du Scheiß-Tattoos 
96 Tattoo-Akademie, Paulchen Panther und das Sushi

Veranstaltungen

98 Convention Frankfurt, »Think big«: Über 600 Tätowierer in der Mainmetropole
102 Termine

Outro

105 Galerie
110 Studios
114 Gestochen scharf/Impressum

Standards

3 Editorial
6 Bild des Monats
58 TattooZOOM

Editorial Juni 2018

Von Tattoo-Newcomern, Unterhosen und Tätowierern auf Tour 


Boris »Bobs«
Glatthaar Chefredakteur

Eine der alljährlich besonders aufregenden Zeiten in der Redaktion des TätowierMagazins ist die, in der die Bewerbungen aufstrebender Tattoonewcomer für den großen TM-Nachwuchstätowierer-Contest eingehen. Denn mit jedem Umschlag, den wir öffnen, und jeder E-Mail, die wir dazu erhalten, begeistert uns ein weiterer junger Künstler. Zumeist staunen wir über die Fähigkeiten, die sich Berufseinsteiger schon in den ersten drei Jahren im Job angeeignet haben. Manchmal geht das inzwischen weit über das hinaus, was Vorgängergenerationen während ihres gesamten Berufslebens zustande bringen konnten. Zu deren Ehrenrettung sei allerdings gesagt, dass die technischen Möglichkeiten früher nicht so viel hergaben und Jungtätowierer ihren Erfolg heute auch auf dem Erfahrungsschatz der alten Hasen aufbauen, was sie niemals vergessen sollten. Unter den Einsendungen finden wir deshalb immer wieder auch Bewerber, die nicht nur auf einem hohen Niveau arbeiten, sondern bewährte Stile und Techniken weiterentwickeln. Insofern ist der TM-Nachwuchstätowierer-Contest immer auch ein Blick in die Zukunft. Ich freue mich darauf!


Heide Heim
Redakteurin

Mal ehrlich, die Unterhose, die ein Mann trägt, ist ja wie seine Plattensammlung: Ein Blick darauf genügt und schon weiß man, was für ein Typ dieser Kerl ist. Wie ich drauf komme? Die »crotch hearts« von Guen Douglas, die wir in dieser Ausgabe in der Rubrikserie Hausmarke vorstellen, hat bei mir das Kopfkino in Gang gesetzt. Was denkst du von einem Typen, der in ’ner Unterhose mit dem Aufdruck von regelmäßig-unregelmäßig angeordneten Blättern vor dir steht? Da sieht man zu, dass man sich ganz schnell vom Acker macht, dem kauft noch Mama die Unterwäsche im günstigen Fünferpack. Den gleichen Reflex lösen bei mir Leopardenmuster-Unterhosen aus – womöglich gedacht als ultimativer Ausdruck von Wildheit. Was stimmt ist, dass man sie als Warnung lesen muss, denn was bald kommt, sind wahrscheinlich gemütliche Abende zu Hause. 
Sich die Geschichten zu den Unterhosen und ihren Trägern auszudenken, macht Spaß, ist aber auch etwas oberflächlich. Für Guen Douglas steht hinter den »crotch hearts « weitaus mehr: die Motive sind ein Statement gegen die Normierung, was Männer und Frauen an Männern als sexy ansehen. 


Jula Reichard
Redakteurin

Seit meiner Teeniezeit liebe ich es, auf Konzerte zu gehen. Damals war man gerne schon am Nachmittag vor der Halle rumgehangen um a) später ganz vorn stehen und b) vielleicht noch einen Blick auf den Artist erhaschen zu können, wenn er aus dem Nightliner steigt. Seit jeher hat ein solcher Bus für mich etwas Magisches – das hat sich auch bis heute nicht geändert. Spätestens nach Konzertschluss betrachte ich die Nightliner. Klar, dass ich auch schon allein deshalb von Patrick Kitzels Tribal Tattoo Tour angetan war. Hier gehen erstmals sechzehn Tätowierer – allesamt Spitzenleute aus Amerika – auf Europatour. Sie machen auch Halt in Deutschland. Spätestens hier werde ich mir das Ganze aus der Nähe anschauen. Nicht nur, um endlich mal einen Nightliner von innen begutachten zu können, sondern vor allem, weil mit Steve Byrne, Freddy Corbin und Co. herausragende Artists zu uns kommen, die man sich nicht entgehen lassen darf. Mehr zur Tour erfahrt ihr in unserem großen Vorbericht ab Seite 60.
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Stand:23 June 2018 20:01:02/magazin%2B_und_%2Bextras/heftarchiv/content-26689_40-26737_60.html