Ten Years of Awesomeness

01.12.2014  |  Text: Travelingmic  |   Bilder: Travelingmic
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Ten Years of Awesomeness
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Die London Tattoo Convention, die wohl wichtigste Versammlung von tätowierten Menschen auf diesem Globus, feiert Jubiläum! Seit zehn Jahren gibt es dieses Event und aus diesem Anlass bewegten die Veranstalter sämtliche Hebel, um die Jubi-Ausgabe zu einem nie zuvor dagewesenen Spektakel zu machen.
Tattoo-Model Makani (links) and friends.Besuchermassen in den Tobacco Docks: Auf der 10. Londoner Tattoo-Convention steppte der Bär!
(l) Besuchermassen in den Tobacco Docks: Auf der 10. Londoner Tattoo-Convention steppte der Bär! (r) Tattoo-Model Makani (links) and friends.

Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht: Innerhalb von zehn Jahren hat sich die London Convention im Kalender fest etabliert. In der Filmbranche gibt es die Oscar-Verleihung in Hollywood, Musiker freuen sich jedes Jahr auf die Grammys in Los Angeles und wer in der Autobranche etwas auf sich hält, muss auf der IAA in Frankfurt dabei sein. Die Tattoo-Szene hat ihren Jour fixe seit zehn Jahren immer am letzten Wochenende im September im Eastend von London.

Endlose Wartelisten
Wer nicht drei Tage lang die immer noch verwirrenden Gänge und Räume der historischen Tobacco Docks bevölkert, verpasst einfach etwas. Um dort einen Stand zu bekommen, tragen sich Tausende von Tätowierern in endlose Wartelisten ein, um dann auf den erlösenden Anruf zu warten, der bedeutet, dass man angekommen ist im Olymp der Hautkunst.
 
Jubiläums-Convention-Tattoo von Samuel Sancho vom Wanted Tattoo aus Barcelona.Fantasievoller Black-and-Grey-Rücken von Tristen Zhang von Chronic Ink Tattoos aus Toronto.
(l) Convention-Tattoo von Samuel Sancho vom Wanted Tattoo aus Barcelona. (r) Fantasievoller Black-and-Grey-Rücken von Tristen Zhang von Chronic Ink Tattoos aus Toronto.

Dass die Arbeitsbedingungen in dem umgebauten Lagerhaus nicht die allerbesten, die Kosten in der teuren Stadt hoch sind, das Essen – nun ja – englisch ist, Menschenmengen und Musik konzentriertes Arbeiten erschweren und auch Superstars der Szene keinen roten Teppich ausgerollt bekommen, ist … egal! In London dabei zu sein, das ersehnte Armbändchen mit der Aufschrift »Artist« tragen zu können, das ist es wert!
Und wer dann noch bei den Contests eine Auszeichnung einheimsen kann, eine dieser herrlichen Trophäen, gefertigt von den Händen des Edelschmieds El Rana, der kann sich auf ewig glücklich schätzen. Nur die besten Bewerber werden überhaupt zum Wettbewerb zugelassen, die Tätowierer und Mitorganisatoren Woody und Emily Wood lassen in jeder Kategorie lediglich zehn Kandidaten zu. Jedes einzelne Tattoo, das es bis auf die Bühne schafft, repräsentiert so bereits die absolute Spitze dessen, was in der jeweiligen Kategorie zu dieser Zeit möglich ist. Wer dann von der Fachjury auch noch einen Preis bekommt, hat vielleicht außerdem noch den Geschmack der beurteilenden Juroren getroffen, so dass sich die jeweils anderen – nicht prämierten – Künstler keineswegs schämen müssen.


Den vollständigen Bericht findet ihr in der Dezember-Ausgabe des TätowierMagazins, 12/2014.
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Stand:24 November 2017 15:43:56/veranstaltungen/ten+years+of+awesomeness_1411.html