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23.03.2016  |  Text: Pascal Bagot, Übersetzung: Julia Fähndrich   |   Bilder: Onnie OLeary
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Die Lust an der Lust – Tätowiererin Onnie OLeary


Onnie OLearys Tattoos sind die unmissverständliche Aufforderung an alle Frauen, ihre Sexualität und Lust zu zelebrieren.


Onnie O'Learys Arbeiten sind das Heißeste, was die Tattoowelt momentan zu bieten hat. Für ihre schönen, sinnlichen Frauenbilder lässt sie sich vorrangig von Comics inspirieren und erschafft gezeichnete Oden an den weiblichen Körper und dessen Schönheit, die Lust und Begierde zelebrieren. Es ist schwer, ihnen nicht zu verfallen. Ihre Pin-ups sind keine Objekte und Projektionsflächen, wie sie im klassischen Sinne dargestellt werden, sondern starke, selbstbewusste und sexuell selbstbestimmte Frauen, die ihre Lust ausleben und genießen. Die junge Australierin, die gerade einmal 29 Jahre alt ist, begeistert uns so sehr, dass wir gar nicht anders können, als sie und ihre Arbeiten hier im Heft vorzustellen.

Ein Tattoo wie ein Panel aus einem Comic.

Wie bist du zum Tätowieren gekommen?
Das Tätowieren hat mich schon während meines Studiums interessiert. Allerdings komme ich aus einer kleinen Stadt in Australien und dort bedeutet eine Ausbildung zum Tätowierer unweigerlich, mit der ein oder anderen Bikergang in Verbindung gebracht zu werden. Das hat mich abgeschreckt. Erst 2011 hatte ich dann das Angebot, in einem kleinen Privatstudio in Sydney eine Ausbildung zu machen. Nach reiflicher Überlegung habe ich dieses dann angenommen und bekam im gleichen Jahr, zu meinem 25. Geburtstag, dann auch mein erstes eigenes Tattoo. Seitdem weiß ich, dass das genau mein Ding ist und ich nie mehr ohne können werde. Die Ausbildung war aber schon ein bisschen arg zwanglos, deshalb bin ich ein Jahr später nach Amsterdam gegangen, wo ich 2012 bei Celio Oliveira Macedo von Motorink meine eigentliche Ausbildung machte. Das war der Startschuss für meine Laufbahn.

Erotische Fantasien sind für Onnie OLearys Kundinnen ein großes Thema.

Deine Lieblingsmotive sind weibliche Akte. Kannst du dazu etwas erzählen?
Weibliche Aktkunst ist sehr vielfältig – man kann den Körper auf so viele unterschiedliche Arten abbilden und konzeptionieren. Sei es als »Lady Liberty«, einem Symbol der Freiheit, sei es als Nike von Samothrake, also als Siegessymbol. Diese Symbole mit hohem Wiedererkennungswert inspirieren mich ständig. Mich fasziniert, wie wir den weiblichen Körper und die weibliche Sexualität wahrnehmen und vor allem, wie leicht diese Wahrnehmung zu manipulieren ist. Aber mir ist es wichtig, dass die Frauen, die ich zeichne, sich als Verkörperung all ihrer Entschlossenheit, Verletzlichkeit, Stärke und Persönlichkeit selbst repräsentieren und keine abstrakten Konzepte darstellen. Besonderen Wert lege ich dabei auf ihre Stärke, ihr Selbstbewusstsein und ihre sexuelle Identität.

Hast du einen künstlerischen Background?
Ja, ich habe am Sydney College of the Arts meinen Abschluss in bildender Kunst gemacht und dann mein Diplom in Kunstwissenschaften am Hunter Street TAFE (technische Hochschule) in Newcastle. Meine Hauptfächer waren Malerei und Drucktechnik, obwohl mich Illustration eigentlich schon immer am meisten interessiert hat. An der Universität habe ich vor allem gelernt, was ich auf keinen Fall machen will. Aber auf dem TAFE hatte ich wirklich inspirierende Lehrer, die mich ermutigt haben, meine Kunst zum Beruf zu machen.

Die Unschuld der Figur wird durch den angedeuteten Heiligenschein grafisch hervorgehoben.

Du machst Pin-ups in allen Formen und Größen. Wie genau kam es dazu?
(Lacht) Mach doch die Augen auf: Frauen gibt es nunmal in allen Formen und Größen! Jede Frau kann ein Pin-up sein, aber nicht jede Frau ist sich dessen bewusst. Während meines Studiums habe ich jede Menge Pornos angesehen, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Nichts kann den alleinigen, allgemeingültigen Anspruch erheben, sexy zu sein. Natürlich habe ich persönliche Vorlieben. Du wirst schnell feststellen, dass meine Frauen meistens große Brüste haben, aber das heißt nicht, dass kleine Brüste deswegen nicht sexy sind. Im echten Leben geht es doch nicht um den Körper einer Frau, sondern um ihre Einstellung und Persönlichkeit. Und das ist auch am schwersten abzubilden! Aber ich versuche es.

Du machst nicht nur Pin-ups, sondern stellst Frauen in allen möglichen lustvollen Posen und Situationen dar. Hat das in der Tattoowelt gefehlt?
Das fehlt in der Welt generell. Dazu muss man sich nur mal anschauen, wie Frauen üblicherweise dargestellt werden: entweder als Objekte oder als Rollenbild. Weibliche Sexualität soll uns auf irgendeine Art besänftigen, uns etwas verkaufen, uns irgendwie bedienen. Welche Botschaft vermittelt das den Frauen über ihren Platz in der Welt? Dass ihre Sexualität nur eine Ware ist! Ich möchte den Frauen zeigen, dass ihre Lust nur ihnen gehört, dass sie ihre eigene Vorstellung davon haben dürfen, was erotisch ist, und dass sie ihre Lust genießen sollen. Ich habe die Vision einer sexuellen Utopie, eine, von der ich hoffe, dass sie Realität wird. Sie ist ein Gegenpol zum Slut Shaming, nämlich das Zelebrieren einer freien und offenen Sexualität und die Einladung mitzumachen. Das war von Anfang an das Leitmotiv meiner Arbeit.

Die Protagonistinnen haben meist große Brüste. OLeary findet üppige Oberweiten einfach sexy.

Gibt es Grenzen in deiner Darstellung von Lust, die du nicht überschreitest?
Bei der Lust nicht, aber ich steche keine aggressiven oder hasserfüllten Motive. Wobei das auch darauf ankommt, worauf der Kunde damit abzielt. Ich wäge das bei jeder Anfrage neu ab. Bei den Körperstellen habe ich Grenzen. Bis heute habe ich noch keine Hände oder Hälse tätowiert, weil ich finde, das sollten die letzen Stellen sein, die man sich tätowieren lässt. Wenn mich jemand danach fragt, schicke ich ihn weg und sage ihm, er soll erst seinen Bodysuit fertig machen lassen. Hand- und Halstattoos sind momentan echte Modeerscheinungen und das sollten sie nicht sein. In Großstädten mag das keine große Sache mehr sein, aber eine Freundin von mir war in ländlichen Gegenden Osteuropas unterwegs und ihr wurde wegen ihres Blumentattoos auf der Hand in Restaurants und Läden die Bedienung verweigert. Ein australischer Tourist wurde in Indien wegen seines Tattoos auf dem Bein
schikaniert und bedroht. Wir vergessen, was für einen machtvollen Symbolcharakter so ein unauslöschliches Bild auf unserer Haut hat. Die Möglichkeit, es bei Bedarf verdecken zu können, sollte man nicht so leichtfertig aufs Spiel setzen.

Gibt es bestimmte Motive, die du gerne einmal stechen willst?
Ich hoffe noch mehr Tattoos machen zu können, die Geschichten erzählen. Ich liebe es, wenn ein Motiv mit richtig viel Bedeutung aufgeladen ist. Es muss nicht vor Symbolik triefen, auch kleine Tattoos können auf mehr verweisen. Ich glaube nicht, dass mich Pin-ups jemals langweilen werden, aber ich möchte etwas machen, was weit über das Klassische hinausgeht.

Eine Mumiendame - sexy und mysterös.

Als du mit dem Tätowieren angefangen hast, hattest du deine künstlerische Identität schon gefunden. Wie passte die mit dem Tätowieren zusammen?
Na ja, wie jedes andere Medium hat auch das Tätowieren ganz eigene physische Begrenzungen. Ich begann damit, mir alles anzusehen, was ich in die Finger kriegen konnte, versuchte zu verstehen, wie es funktionierte und warum mich bestimmte Aspekte daran besonders ansprachen. Ich hatte schon früh in meiner Ausbildung das Glück, mit dem deutschen Tätowierer Sven Groenewald zusammenzuarbeiten. Von ihm und seiner einzigartigen Technik habe ich sehr viel gelernt. Bei ihm dreht sich viel um Effektivität, also darum, mit dem geringstmöglichen Aufwand in kürzester Zeit zu arbeiten. Das ist gleichzeitig intelligent und gut für den Kunden. Viele meiner Zeichenmethoden haben sich aus dem Problem ergeben, dass ich auf meinen Reisen ziemlich große Tattoos in relativ kurzer Zeit stechen muss. Einfachheit und Effektivität bringen allen was.

Du stichst hauptsächlich Tattooflashs, warum?
Ich bin so viel unterwegs, da brauche ich Designs, die in einer, maximal zwei Sitzungen fertig werden. Auch wenn ich jetzt noch bis Mitte 2016 im Stone Heart in Sydney bin, kommen viele meiner Kunden von weit her angereist und können nicht regelmäßig für weitere Sitzungen wiederkommen. Selbst große Projekte wie einen Sleeve teile ich in kleine, überschaubare
Abschnitte ein. So bleibt mein Kunde nicht mit einem halbfertigen Tattoo zurück, auch wenn ich für längere Zeit weg bin. Außerdem ist es sehr befriedigend, wenn man ein Tattoo in einer Sitzung fertig kriegt und man es am Ende des Tages betrachten kann. Ich mag es, mit einem Design den Ausschnitt einer Geschichte zu erzählen. Auch dafür eignen sich kurze Zeitabschnitte. Ein Tattoo muss nicht übermäßig groß sein, damit man ein paar Schlüsselelemente einarbeiten kann, die einen Hinweis darauf geben, wohin es führen wird. Viele Ideen kommen von meinen Kunden. So arbeite ich eigentlich auch am liebsten: Ich verleihe der Idee eines anderen eine Form und mache sie so zu meiner eigenen. Das ist nicht immer leicht, aber es macht echt Spaß!

Selbst Horrorszenen wirken hochästhetisch.

Was beeinflusst deine künstlerische Arbeit?
Den größten Einfluss auf meine Arbeiten hat wohl das französische Comicheft Métal Hurlant. Als ich es mit 17 das erste Mal sah, war ich sofort gefesselt und wollte unbedingt das Cover gestalten. Eigentlich würde ich das immer noch gern. In diesem Heft habe ich das erste mal Frauen gesehen, die stark, sexuell und kompetent dargestellt wurden und die Geschichten haben mich fasziniert. Ich fand es toll, dass jedes Einzelbild wie ein Gemälde, wie eine eigenständige Geschichte wirkte. Mich interessiert diese Art implizierter Geschichten sehr und ich versuche das in meinen Arbeiten umzusetzen. Auch wenn es mir nicht ganz so gelingt, wie ich das gerne hätte. Über dieses Comicmagazin habe ich die Arbeiten von Milo Manara, Moebius, Frank Miller, Alfonso Azpiri und den anderen Größen kennengelernt. Ihre Arbeiten hatten alle einen gewissen Einfluss auf mich, sei es ihre Persönlichkeit, die sich darin wiederfand, ihre Arbeitstechniken oder die Charaktere. Comics sind die Kunstform, der ich mich am ehesten verbunden fühle. Momentan hat es mir vor allem Mike Mignolas Arbeit echt angetan. Dann sind da noch viele Künstler aus den Sechziger- und Siebzigerjahren wie John Romita, der Spiderman gezeichnet hat. Derzeit schaue ich abends beim Zeichnen »Geschichten aus der Gruft« und versuche mehr Zeit in der Kunstgalerie von New South Wales zu verbringen. Die liegt ganz in der Nähe des Tattoostudios und hat einige großartige Bilder von meinen australischen Lieblingsmalern Hugh Ramsey und George W. Lambert ausgestellt.

Umstrittene Rechtslage
Taiki Masuda, ein 27-jähriger Nachwuchskünstler, der neben seiner Haupttätigkeit als Designer auch tätowiert, wurde zu dieser Zeit ebenfalls von der Polizei aufgesucht und erhielt prompteine Geldstrafe über circa 2500 Euro wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das Gesetz über die korrekte Ausführung des Medizinerberufes.  
Eine bis dahin wenig beachtete Verordnung aus dem Jahr 2001 beinhaltet eine Passage, wonach das Tätowieren unter besagtes Gesetz falle. Doch Taiki lässt es nun auf einen Prozess ankommen, da er überzeugt ist, nicht als Mediziner, sondern als Künstler zu arbeiten. Auch sei jene Verordnung nicht rechtsgültig, da sie ein Gesetz unverhältnismäßig weit interpretiere. 
Es ist eine kritische Situation entstanden: Hängt es nun von einem einzigen, noch sehr jungen Künstler und seinen in diesen Dingen unerfahrenen Rechtsberatern ab, ob die gesamte japanische Tattooszene ganz offiziell in die Illegalität gedrängt wird?

Gezeigt wird nur ein Kuss - der Rest passiert im Kopf des Betrachters.
 
Gibt es Tätowierer, die dich besonders inspirieren?
Sehr viele sogar! Zuallererst die Jungs und Mädels vom Stone Heart, mit denen ich zusammenarbeite: Pat Banares, Dean Olling, Chris Veness und Kara Alexis. Storemanagerin Thraxxy ist eh der größte Schatz und hält das ganze Ding zusammen. Vor kurzem hatte ich das große Glück, von Doug Hardy nach San Francisco eingeladen zu werden, der mittlerweile ein guter Freund geworden ist. Während ich dort war, habe ich einige Künstler getroffen, deren Werdegang ich seit geraumer Zeit verfolgt habe, allen voran Greg Dyer vom War Horse Tattoo, wo er mit einem weiteren unglaublichen Künstler zusammenarbeitet, mit George Campise. Mit Greg habe ich tagelang eine ganze Menge Bilder angefertigt, die wir jetzt als Drucke verkaufen. Mit ihm kann man großartig Ideen austauschen. Er ist einer der produktivsten Maler, die ich kenne. Alles, was ich von ihm sehe, ist einfach so makellos und dabei ist er so bescheiden. Ryan Parsons war supernett zu mir, als ich noch am Anfang meiner Karriere stand. Viel Einfluss kommt von Leuten, die hart arbeiten und einfach gute Menschen sind. Vielleicht teilen wir nicht die gleiche Auffassung von Kunst, aber sie inspirieren mich dazu, mehr von meiner eigenen zu machen.

So sexy war der Tod selten.

Ist es schwierig als Frau in einer Männerdomäne wie dem Tätowieren?
Ich habe in meinen früheren Berufen wesentlich mehr Sexismus erfahren als beim Tätowieren. Das mag daran liegen, dass man jemanden in einem Tattoostudio sofort zur Rede stellen kann, wenn er Grenzen überschritten hat. So mancher Kerl war schon ziemlich überrascht zu sehen, wie es ist, wenn man plötzlich derjenige ist, der es abkriegt. Aber grundsätzlich wird man in dieser Branche eher nach seinen Tätowierfähigkeiten beurteilt und nicht nach Geschlecht. So wie es eben sein sollte.

Wordcub
Bester Kultfilm?
»Die Satansweiber von Tittfield«. Bis auf das Ende, wenn alle sterben. Ich wünschte, Varla wäre mit allem davongekommen.

Lieblingskörperstelle?
Schultern oder Hände oder Knöchel oder Grübchen … überall. Kann ich nicht einfach sagen: Der ganze Körper?

Bester Ort für Sex?
Auf der Waschmaschine oder draußen. Ich mag die Vorstellung, erwischt werden zu können! Ich bin schon ein paar Mal gerade noch so davongekommen.

Welches Gericht kochst du deinem Liebhaber?
Oma Ogg's berühmten Karotten-Austern-Pie natürlich. Karotten, damit man im Dunkeln sehen kann und Austern, damit man etwas hat, was sich anzusehen lohnt. Das habe ich von Terry Pratchett geklaut.

Liebe ist besser wenn man ...?
… darauf hört, was der Partner will.


Onnie OLeary
E-Mail: tattoosbyonnie@gmail.com
instagram.com/onnieolearytattoo

Text: Pascal Bagot, Übersetzung: Julia Fähndrich
Bilder: Onnie OLeary

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