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27.01.2017  |  Text: Jan Burger  |   Bilder: Freulein Fux

Woodkid

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Tätowiererin Freulein Fux ist ein Kind des Waldes. Sie sticht ausschließlich Tiermotive und schottet sich weitgehend von der Zivilisation ab in ihrem Atelier Wald und Wiese im Thüringer Wald.


Zurück zur Natur! Ina Fuchs hat sich in den Thüringer Wald zurückgezogen.

Zurück zur Natur!
Ina Fuchs hat sich in den Thüringer Wald zurückgezogen. 


Wenn es ernst wurde, dann nannte Ina Fuchs’ Mutter ihre Tochter »Fräulein«. Somit steht Freulein bei Ina für die Ernsthaftigkeit, mit der sie ihren Job macht, und in der Variation mit »e« zudem für die Freude, die sie bei ihrer Arbeit erlebt. Sie, der Shop-Manager Sven und ihre beiden Kollegen Maik Schillink und Youngblood CT arbeiten an einem ruhigen Ort im Thüringer Wald, umgeben von Wald, Wiesen und Tieren. 

Freulein Fux wuchs mit Hasen, Hühnern und Tauben in einer Kleinstadt auf, von wo aus jeder Weg in die Natur führte. Sie spielte im Hof, kletterte auf Kirschbäume und lebte mit ihren Eltern und Großeltern im selben Haus. Für die gelernte Porzellanmalerin und Produktgestalterin kommt ein Leben in der Stadt heute nicht mehr in Frage. Die Konsumsucht, mit der sie in den Einkaufszentren Magdeburgs täglich konfrontiert wurde, stimmte sie nachdenklich. So verließ sie nach fünf Jahren Eisenherz Tattoo in Magdeburg, um wieder in den Wald zurückzukehren.

Seit zwei Jahren tätowiert Freulein Fux nur noch Tiere, ganz naturbelassen. Vollkommen unfancy und frei von Vermenschlichung. Im denkmalgeschützten Atelier Wald und Wiese empfängt sie Menschen, denen sie ihre ganze Aufmerksamkeit schenkt und deren Motiv sie zusammen mit ihnen vor Ort entwirft. Die Einrichtung ihrer Werkstatt stammt gänzlich aus Deutschland, auf Tropenholz und Produkte, in denen womöglich Kinderarbeit steckt, verzichtet sie bewusst, sagt sie. 2011 kam sie unter die ersten zehn des TätowierMagazin-Nachwuchscontests. Jetzt lebt sie ihren Traum und sagt über sich, dass sie ein glücklicher, zufriedener Mensch sei. Während unseres Interviews lacht und lächelt sie oft, doch sie verspürt auch eine große Verantwortung gegenüber Tier, Mensch und Natur. 


Süßer Piepmatz!

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