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29.09.2017  |  Text: Heide Heim  |   Bilder: Andreas Coenen/Studio: Frank Decker
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The Sinner and the Saint wird 20 Jahre alt


Zwanzig Jahre Liebe und Leidenschaft: Das Studio »The Sinner and the Saint« von Andreas Coenen feiert am 1. November sein zwanzigjähriges Bestehen. Wie der Aachener Tätowierer nach wie vor fürs Tätowieren brennt, sieht jeder Kunde, der offenen Auges durch das Studio geht. Wir besuchten Andreas in seinen heiligen Hallen und erzählen seine besondere Geschichte.


Der 27-jährige Punkrocker Andreas Coenen mietete 1997 ein knapp fünfzig Quadratmeter großes Ladenstudio in der Aachener Innenstadt an. Damals wollte er noch alles anders machen, mehr so »künstlerisch«, wollte sich absetzen von den Leuten, die die Tätowierszene in Deutschland weitestgehend prägten. 

Das Studio »The Sinner and the Saint« von Andreas Coenen feiert am 1. November sein zwanzigjähriges Bestehen. Wie der Aachener Tätowierer nach wie vor fürs Tätowieren brennt, sieht jeder Kunde, der offenen Auges durch das Studio geht.

Heute lacht er über seinen damaligen Ansatz, gehört mittlerweile selbst zu den Etablierten und findet Streetshops einfach das beste Ding überhaupt. Und wenn Streetshop, dann auch gleich richtig im US-amerikanischen Stil. Heute arbeiten mit Andreas neun weitere Tätowierer im Studio (Sara, Frodo, Osti, Chris Conn, David, Sabine, Dennis, Johnny, Imme), dazu kommen regelmäßig Gasttätowierer vor allem aus den USA und Japan, jeden Freitag und Samstag ist Walk-in-Tag. Selbstredend werden nur Custom-Tattoos gestochen. 

The Sinner and The Saint, Aachen.

Im Laufe der Jahre hat er auch die beiden oberen Etagen des repräsentativen Hauses in der Aachener Innenstadt angemietet und die Dachwohnung zu seinem Wohnbereich ausgebaut. Das Studio »The Sinner and the Saint« ist eine Erfolgsgeschichte. Gestaltet von einem Mann, der nach wie vor fürs Tätowieren brennt, der die Geschichte des Tätowierens wie auch die aktuelle Entwicklungen nicht nur verfolgt, sondern mitgestaltet, und der wegen seiner Kompetenz, Meinung und Eloquenz immer wieder im Fokus der Szene steht. Jüngstes Beispiel ist die gerade erschienene 45-minütige Dokumentation »Tattooing Über Alles« von Buddy Olli (siehe Kasten). 

Den »schönsten Raum im Studio« bezeichnet er seinen Arbeitsbereich im ersten Stock. Hier hängen Originale von Tätowierern und Künstlern, die er besonders schätzt.

»Ich springe ja normalerweise nicht aus dem Bild, aber es gibt Situationen, dann wird mir die Aufmerksamkeit zu groß«, erklärt er sein Unbehagen, wenn, wie für die Doku auf der Convention in Mönchengladbach, die Tätowiererkollegen sich zu seiner Person äußern sollen. 
Lieber erzählt er über das, was ihn 24/7 beschäftigt: Tattoos. Wenn Fachwissen gefragt ist, dann heißt es nicht nur in der TM-Redaktion häufig: »Frag doch den Coenen, der spricht nicht nur, der sagt auch was«. Eine Ahnung von der Intensität, mit der das Tätowieren das Leben von Andreas Coenen beherrscht, bekommt man bei einem Rundgang durchs Studio. 

Zwar hinter Glas, aber für alle Tätowierkunden des Studios zu sehen, ist die Maschinen-Sammlung im ersten Stock.

Tattoo Maschinen

Am Herzstück seiner Sammelleidenschaft können alle Kunden teilhaben. Hinter einer Vitrine im Flur des ersten Stocks sind sie sorgsam aufgereiht: Gut einhundert Tattoomaschinen erzählen von der Geschichte des modernen Tätowierens. Coenen kauft nicht nur solche, mit denen er arbeitet, sondern auch antike Stücke. Darunter den von Sailor Jerry (1911–1973) gebauten Prototypen für die Bulldog-Maschine – bereits mit Kondensator! Diesen Rahmen hat Sailor Jerry geschweißt, er diente als Modell für die Form, die dann in Australien gegossen wurde. Kurz nachdem die Lieferung nach Honolulu zurückkam, ist Sailor Jerry verstorben. »Zusammengebaut hat die Maschinen dann Paul Rogers, der König des Maschinenbaus.« 

Eine der ganz besonderen Maschinen ist der Prototyp der von Sailor Jerry gebauten Maschinen, die er noch geschweißt hat.

Daneben steht eine von fünf Maschinen, die auch Arno Schweikhart benutzt hat. Schweikhart ist einer der großen deutschen Tätowierer, der aus religiösen Gründen mit dem Tätowieren aufgehört hat und über dessen Arbeiten nur noch die Insider schwärmen.
Tattoogeschichte zum Anfassen, verbunden mit den Lichtgestalten des modernen Tätowierens. Wie die Rollomatic aus dem Jahr 1985, die Mike Malone aus einem Supreme-Rahmen von Spaulding & Rogers (einem der größten Supplier der USA) für sich modifizierte. Um die Jahrtausendwende erst habe Mike Malone angefangen, selbst Rahmen zu gießen. Daneben liegt die aus Dänemark kommende Maschine mit Holzgriff, wahrscheinlich angelehnt an Maschinen, wie sie auch Tattoo Peter benutzt hat, der ab 1955 sein Studio in Amsterdam führte. »Fünfzehn Tattoos am Tag waren nicht unüblich. Da wurden die Maschinen schon ziemlich heiß, der Holzgriff hat da sicherlich geholfen, sich nicht die Pfoten zu verbrennen«, erklärt Andreas. Maschinen wie von Bill Jones, Ole Hansen, Micky Sharpz … 

 Andreas mit Flashsheets von »Cap« Coleman (1884–1973). »Colemans Zeichenstil war sehr reduziert. Sailor Jerry hat von sich behauptet, dass er ›Coleman-Style‹ tätowiert, wie übrigens auch Paul Rogers.

Traditional Tattoos

Ebenfalls im ersten Stock befindet sich sein Arbeitsbereich und, wie nicht anders zu erwarten, sind hier wie auch im gesamten Treppenhaus und in den Fluren die Wände mit Flashs, Lithografien und Zeichnungen von Tätowierern dekoriert, die maßgeblich die Entwicklung des Tätowierens beeinflusst haben – und das nicht nur im positiven Sinne. »Schau dir dieses Flashsheet von Bert Grimm an, er gilt als der ›grandfather of old school‹. Der Panther sieht doch aus, als sei er gegen einen Bus gelaufen. Junge Tätowierer nehmen das als Vorlage und behaupten, dass das so aussehen müsse. Man muss sich einfach klar machen, wie die Motive damals entstanden sind: Sie wurden von ’ner Postkarte, Verpackung oder von was auch immer abgepaust. Es gibt ja auch gut gezeichnete Pantherköpfe und keinen Grund, sich Vorlagen von einem Tätowierer von 1940 rauszusuchen, der nicht zeichnen konnte.« 

Ähnlich kritisch beurteilt er Tätowierungen, bei denen die Outlines unter dem »Bold will hold«-Deckmantel mit 14er-Nadeln gestochen sind und frisch schon so fett aussehen, als wären sie dreißig Jahre alt. »Wo sollen denn die Linien noch hingehen? Das ist doch ins Extrem geführt. Bei solchen Sachen ist doch viel Attitüde dabei und es nervt mich, wenn die Leute sagen, das sei traditionelles Tätowieren!«

Dynamische Traditionals sind neben japanischen Tätowierungen der bevorzugte Stil von Andreas Coenen.

Wie nicht anders zu erwarten, sind zahlreiche Zeichnungen von Tätowierern aus San Francisco darunter, natürlich auch von Ed Hardy, der Tätowierer, dem Andreas Coenen den größten Respekt zollt und von dem er sagt, dass er auch auf seinen Tätowierstil großen Einfluss hat. »Ed Hardy war immer Power und das hat mich extrem angesprochen. Vor allem die Sachen von Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre. Diese Sachen sind noch sehr tattoomäßig und er spielt mit der Tattoo-Ikonografie. Ed Hardys Zeichnungen sind nie perfekt, sondern er hat einen sehr dynamischen und wilden Stil, sehr ›loose‹, und genau das spricht mich an.«  

»Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers« – ein Zitat, das er auch aufs Tätowieren übertragen sehen möchte. »Gerade Menschen, die sich auf Sailor Jerry beziehen, haben ihn falsch verstanden. Er war einer der innovativsten Tätowierer seiner Zeit. Ich finde es spannender, wenn die Tätowierer mit der Tradition spielen, wie es auch Ed Hardy beispielsweise mit seinen Morph-Dingern gemacht hat, bei denen sich eine Rose in einen Panther verwandelt. Dieses künstlerische Spiel mit der Tradition ist es, was mich fasziniert!«

Noch immer wunderschön! Die Rose hat ihm Chris Trevino im Jahr 1995 gestochen.

Andreas Coenens eigene Tätowierungen 

Neben den Tätowierungen, die ein Tätowierer selbst sticht, sagen die Tätowierungen, die er selbst trägt, viel über das aus, was er für wichtig hält. Sein erstes Tattoo bekam er 1990, einen kleinen Drachen auf der Wade von Toto aus Mönchengladbach, bezahlt hat er es von seinem ersten Zivildienstsold. Kurz darauf hat er sich auch ein Starter-Kit gekauft und gemerkt, dass das so nicht funktioniert. In die Lehre ging Andreas dann zu Chris in Mönchengladbach.

Oben: Andreas’ erste Tätowierung auf der Wade: ein Drache von Toto aus Mönchengladbach. Leider hat er ihn sich covern lassen.

Den Drachen ließ er covern, »hab mir ’nen Newschool-Apparat drübermachen lassen. Tätowieren ließ ich mich damals von Toto, Axel, Schepi, Hennes, Olav Lobe … Als ich dann aber die Arbeiten von Marcus Pacheco sah, war ich verloren!«

1993 ließ er sich das erste Mal von Marcus Pacheco aus San Francisco tätowieren, ein Stundenglas auf den linken Unterarm. »Sein Stil war so komplett neu und hatte nichts mit den Newschool-Sachen gemein, die ansonsten so gestochen wurden. Das comicmäßige in der Newschool gefiel mir nicht, diese glupschäugigen, pyknischen Schwalben mit Chromeffekten auf den Flügeln konnte ich einfach nicht leiden. Marcus’ Stil war vom Kubismus geprägt, das wirkte alles wesentlich ernsthafter und hat mich total angesprochen.«

 Andreas lebt Straight Edge und ist seit seinem 19. Lebensjahr Vegetarier. »In Japan verstehen sie das gar nicht. Die trinken wie die Löcher und rauchen und halten es für sehr unmännlich, wenn ich das nicht tue.« Tattoo von Jack Rudy.

In den Jahren darauf folgten noch weitere Arbeiten von ihm, unter anderem das Cover-up des rechten Arms mit einer Kreuzigungsszene inklusive der beiden Verbrecher, die zusammen mit Jesus hingerichtet wurden. Der nach einer Albrecht-Dürer-Vorlage tätowierte Rücken stammt ursprünglich von Chris aus Mönchengladbach, Marcus Pecheco hat ihn später überarbeitet. Über den von ihm so hoch geschätzten Tätowierer hat Andreas Coenen 2015 ein aufwendiges Buch produziert (Primal Urge, The Work of Marcus Pacheco) – eine großartige Retrospektive seiner bisheriger Arbeiten.

Die Letterings stammen von Jack Rudy (»Das ist echt cool, sich von Jack tätowieren zu lassen. Der erzählt dir beim Tätowieren alles, was du wissen willst.«) Viele Sachen stammen von Jeff Rassier, Chris Con (»Das sind halt Leute, die ich mag.«), die Rose auf der Wade hat ihm Chris Trevino 1995 gestochen, diese Tätowierung ist jetzt zweiundzwanzig Jahre alt! (»Der ist heute einer der Überflieger in den USA. Er macht meist japanische Tätowierungen, sein Output ist der Wahnsinn!«). 
Stolz ist er auf das »Arschgesicht mit Clownskragen und Pickelhaube« auf seinem rechten Oberschenkel von Scott Harrison (»Ein hochintellektueller Typ, dem ich auf ’ner Convention meine Idee vortrug und es die einzige Custom-Tätowierungen war, die er dort gestochen hat. Die Amis fahren auf Pickelhauben total ab, das ist vergleichbar mit dieser Popkultur für Wehrmachtsutensilien. Scott Harris hat die Ironie des Motivs verstanden und dass ich einen ganz anderen Ansatz hatte. Für mich ist die Pickelhaube ein Symbol für die Spießigkeit der Weimarer Republik.«).

Arschgesicht mit Pickelhaube von Scott Harrison, der mittlerweile nur noch als Künstler arbeitet.

Eine »Nahhodenerfahrung« nennt er die Chrysanthemenblüte auf dem inneren Oberschenkel von Horikyo (»Horikyo verkörpert für mich das wahre japanische Tätowieren. Er tätowiert seit fünfzig Jahren, richtig nach alter Schule. Das ist japanische Tradition in Perfektion«). Auf dem anderen Bein trägt er einen Namakubi von Horiyoshi III (»Bei ihm dauert jede Tätowierung fünfundvierzig Minuten. Die Kunden kommen im Stundenrhythmus, das ist schon alles sehr sportlich.«) 

Beispiele, wie unterschiedlich die Ansätze bei einer Tätowierung sein können, sind Tätowierungen auf seinem Oberkörper: Zwei der ganz großen des japanischen Tätowierens aus Europa haben sich da verewigt: Mick und Filip Leu, viele weitere Tätowierungen von Kollegen vervollständigen seine Sammlung.

Die »Nahhodenerfahrung« stammt von Horikyo aus Tokio. Der japanische Tätowierer blickt auf 50 Jahre traditionelles Tätowieren zurück und es ist eher selten, dass er One-Spot-Tätowierungen wie diese Chrysanthemenblüte sticht.

Eine Leidenschaft für Japan 

Ein Eyecatcher für jeden Tattoofan ist das große Bücherregal in seinem Wohnbereich, eine weitere große Sammelleidenschaft nach den Maschinen und Bildern beziehungsweise Zeichnungen und Flashs. Stolz ist er vor allem auf die Japan-Sektion. »Ich will nicht auf die gleichen Referenzen zurückgreifen wie alle anderen. Man merkt immer, ob gerade ein neues Buch herausgebracht wurde, denn dann orientieren sich fast alle Kollegen daran.« 

Eine enge Verbindung pflegt Andreas zu Horikyo aus Tokio, der mit der Horikyo-Family auch zu Gast ist auf der von Andreas organisierten Kaiserstadt Tattoo Expo.

Dass es ihm beim Sammeln von Büchern und Ukiyo-E-Drucken nicht primär um individuelle Tattoovorlagen geht, merkt man spätestens, wenn er seine Alben und die Rollen öffnet. Die Begeisterung über das sicherlich schon zigmal Gesehene ist regelrecht spürbar. 

Zahlreiche Japan-Aufenthalte haben sein Verständnis für die japanische Kultur erweitert, wissend, dass er sich beim Thema japanische Tätowierungen an der Oberfläche bewegt. »Ich tätowiere zwar sicherlich mehr japanische Motive als westliche, aber wenn es ums Malen geht, dann arbeite ich mit der westlichen Bildsprache. Da bin ich zuhause und kann mit den Ideen spielen, weil mein Verständnis für die Motive tiefer geht, als ich es jemals für Asia-Motive entwickeln kann. Da fehlt mir der tiefe Einblick, um damit kreativ umzugehen, um den darin liegenden Humor und die Raffinesse herausarbeiten zu können.« 

Der Sammler Coenen mit einer Rolle, auf der die 47 Ronin (Samurai) dargestellt sind.

Seine guten Kontakte nach Japan werden spätestens dann offensichtlich, wenn die sieben traditionell arbeitenden Tätowierer ihre Matten auf der Kaiserstadt Tattoo Expo in Aachen auslegen, darunter Bunshin Horitoshi, Koji Ichimaru und Horikyo III. In diesem Jahr hat er die Veranstaltung zum zweiten Mal organisiert. »Ich hab den Eindruck, dass die Tätowierer genervt sind von großen Veranstaltungen, auf denen sie den Veranstalter weder kennen noch ihn vor Ort zu Gesicht bekommen. Ich möchte eine Convention machen, auf der man die Liebe zum Tätowieren noch spürt«, so Andreas Coenen. Ein Gefühl, dass er sich über zwanzig Jahre erhalten konnte.    

Eine der seltenen Gelegenheiten für Japaner, ihre Tätowierungen zu zeigen, ist das Sanja-Matsuri-Festival in Tokio. Andreas reihte sich mit seinen Tattoos auf dem Oberkörper von Mick, Filip Leu und Niko gut ein.
 

… und das sagen Kollegen und Freunde über Coenen:


Jörn Elsenbruch
(Inhaber von Magic Moon Tattoo Supply)

Jörn Elsenbruch

Andreas Coenen und Jörn sind seit über zwanzig Jahren Freunde und seit letztem Jahr die Organisatoren der Kaiserstadt Tattoo Expo.

»An Andreas schätze ich seine Diplomatie, wenn es schwierig wird, seine Ehrlichkeit auch bei unangenehmen Dingen und seine immer nützlichen Ratschläge. Was uns seit über zwanzig Jahren verbindet, die wir beide in der Tattooszene sind, ist unser unbändiger Wille, etwas für die globale Tattooszene zu tun. Also sowohl den Verfall als auch den Ausverkauf zu verhindern. Andreas im Tattoobereich, ich mehr im Supply-Bereich. Als Mensch ist Andreas ein kluger Ratgeber, ein Visionär, aber auch ein mega Zuhörer. Mehr davon bitte!
Als Tätowierer und Künstler kenne ich keinen, der seine Bestimmung an 364 Tagen im Jahr so auslebt. Seine Urlaube richtet er nach Conventionterminen und angestrebten Studiobesuchen aus, er besitzt mehr Tattooliteratur, als man in einem Tattooleben lesen kann. Wenn jemand ein Rückendesign, das tatsächlich auch nachher so tätowiert wird, bei einem Kaffee und Gespräch innerhalb von zehn Minuten ›dahinkritzelt‹ und das Ergebnis einem dann schier den Atem raubt, braucht man über den Künstler nicht mehr viel sagen. Idol!«

Dieter Zalisz 
(Tätowierer, Inhaber des Studios Elektrische Tätowierungen, Köln)

Dieter Zalisz

»Vor circa zwanzig Jahren  bekam ich einen Anruf von Ralf (Fine Line, Düsseldorf), dass es in Aachen einen jungen, talentierten Tätowierer gibt, der außerdem eine Pizza mit doppelt Käse in weniger als zehn Minuten schafft. Andreas, mein Freund, behalte deinen Enthusiasmus fürs Tätowieren!«


Tim Berresheim 
(Künstler, Musiker, Projektraumbetreiber)

Tim Berresheim

»Andreas und ich kennen uns bereits seit über zwanzig Jahren. Er ist für mich nicht nur Freund, sondern auch Berater und Wegbegleiter in Vielem. Mit ihm die Zeit zu verbringen und sich über die Welt zu unterhalten, ist für mich eine große Bereicherung. Nur sein Lowkick* stellt unsere Bande dreimal die Woche auf die Probe.«

* Andreas und Tim trainieren zusammen Kampfsport
Foto: Foto Schiko

The Sinner and the Saint
Sandkaulstraße 46 
52062 Aachen
Tel.: 02 41/405 286

FB: thesinnerandthesainttattoo
IG: thesinnerandthesainttattoo

Text: Heide Heim
Bilder: Andreas Coenen/Studio: Frank Decker

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Ausgabe 11/17 erscheint am 27. Oktober

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Stand:23 October 2017 02:41:09/t%C3%A4towierer/the+sinner+and+the+saint+wird+20+jahre+alt_17925.html