Gewinner TätowierMagazin Nachwuchscontest 2016

27.01.2017  |  Text: Dirk-Boris, Heide Heim, Jula Reichard  |   Bilder: Annegret Hirschmann, Melissa Flattinger, Flo Gropper, Rebecca Bertelwick
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Gewinner TätowierMagazin Nachwuchscontest 2016
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Auf der Convention in Kassel traten die drei Bestplatzierten der Leserwahl des TM-Nachwuchscontests im »Battle of the Best« gegeneinander an. Die Arbeit von Melissa Flattinger zum Thema »Michwesen à la Hieronymus Bosch« überzeugte die Jury, auf den zweiten Platz kam Flo Gropper, gefolgt von Melissa Flattinger.

Die Erstplatzierte: Melissa Flattinger vom Corpsepainter Tattoo in München


Montagmorgen, 9 Uhr, das ist eigentlich keine Zeit für ein Interview. Also zumindest nicht für mich. Aber für Melissa passt es gerade ganz gut, sie ist wach und macht sich gerade daran, ins Corpsepainter Studio zur Arbeit zu fahren, ungefähr eine Stunde braucht sie bis nach München-Pasing.

Das filigrane Rückentattoo brachte Melissa das Krönchen. Der orientalische Wolpertinger, wie sie das Tierchen nennt, war ihre Idee zum Thema »Mischwesen«.

Bist du Frühaufsteherin?
Mir ist es einfach wichtig, in der Früh genug Zeit zu haben, da steh ich lieber ein bisschen eher auf.

Viele Tattoostudios haben doch montags zu?
Ich arbeite dafür samstags nicht.

Und was ist für heute geplant?
Also zuerst mache ich an einem ganz großen Cover-up weiter. Eigentlich ist das schon ein Cover-up vom Cover-up vom Cover-up … das ist eher so Blackwork mit Ornamenten. Und am Abend mach ich noch ein Neo-Traditional.

Die Tattoomenta Kassel und das Battle of the Best liegen bereits drei Wochen zurück und das Medienecho zur frisch gekürten Nachwuchstätowierin aus München war recht ordentlich: »Hallo München«, der »Münchner Merkur« und die »t.z.« sowie Radiosender wie »Gong 96.3« berichteten über Melissa und ihren Titel als TätowierMagazin Nachwuchstätowiererin 2016.

Melissa Flattinger

Hattest du mit so einem Medieninteresse gerechnet?
Gar nicht! Ich war eher überrascht, als die am Montag alle gleich angerufen haben. Man merkt auch, dass es schon viele mitbekommen haben, auch wenn unter den Kundenanfragen jetzt vielleicht nur drei konkret deswegen kamen.

Ich habe den Eindruck, dass Melissa sich über die Anerkennung und das Feedback schon freut, aber dennoch auf dem Teppich bleibt. Sie hört sich nicht so an, als ob sie wegen ihres neuen Titels schon Autogrammkarten drucken lässt.

Julian, bei dem du gelernt hast, hat dich auf die Tattoomenta begleitet.
Ja, der ist jetzt stolz!

Weniger ist mehr: Dadurch, dass die Augen »leer« bleiben, wirken die Tiere automatisch creepy.

Aber du warst ja nicht sein erster Azubi?
Doch, ich bin die Erste, die bei ihm gelernt hat.

Da ist es dann natürlich umso verständlicher, dass Julian Siebert, Inhaber des Corpsepainter Tattoostudios, sich über Melissas Erfolg freut. Der selbst noch junge Tätowierer, der im letzten Jahr den »Best of Show«-Preis bei der Tattooconvention in London verliehen bekam, wertet es natürlich auch – zu Recht – ein Stück weit als seinen Erfolg als Ausbilder, wenn sein Schützling sich einen re-nommierten Titel wie »TätowierMagazin Nachwuchstätowiererin 2016« erkämpft.
Das Corpsepainter Tattoostudio kennt Melissa schon seit ihrer Schulzeit, im Alter von vierzehn Jahren machte sie dort ein Praktikum und ging danach regelmäßig zwei Mal die Woche nach der Schule ins Studio, wo Julian ihr Zeichenaufgaben gab, erzählt sie. Das Tätowieren begann sie dann nach ihrer Schulzeit.

Eine andere Ausbildung hattest du nie in Erwägung gezogen?
Ich hab mir schon auch überlegt, ob ich eine andere Ausbildung anfange – aber ich hätte gar nicht gewusst, was ich machen soll. Drum hab ich mich gleich fürs Tätowieren entschieden.

Melissas stilistische Vielseitigkeit überrascht. Von Black-and-Grey über Comic bis zu ihrem Steckenpferd, dem Mandala-Stil, ist die noch junge Tätowiererin breit aufgestellt. Umso beeindruckender, wenn man sich klar macht, dass sie erst seit drei Jahren tätowiert.

Das hört sich so an, als ob das für Leute aus deiner Generation mittlerweile eine ganz normale Berufswahl ist?
Ich glaube, es ist tatsächlich gar nicht mehr so besonders. Es gibt einfach so viele, die inzwischen mit dem Tätowieren anfangen.

Gab’s da irgendwelche Diskussionen mit deinen Eltern bezüglich deines Berufswunsches?
Die haben mich eigentlich schon immer machen lassen, was ich wollte. Natürlich haben die schon gefragt, ob ich nicht erst ’ne Ausbildung machen oder studieren möchte, weil sie ein bisschen Angst hatten, weil das für sie nicht so ein »richtiger« Job ist. Aber seit sie Julian kennen und auch sehen, was er damit geschafft hat, ist es für sie okay.

Ist die Tatsache, dass du den Nachwuchscontest gewonnen hast, für deine Eltern jetzt vielleicht auch so was wie eine Bestätigung, dass du den richtigen Job gewählt hast?
Ja doch, das Gefühl hab ich schon. Vor allem meine Oma ist total stolz auf mich. Obwohl meine Familie gar nichts mit Tattoos am Hut hat, aber da sehen sie jetzt schon, dass man damit auch was erreichen kann.

Melissa Flattinger

Beim »Battle of the Best« auf der Tattoomenta hast du ja dein Tattoo zum vorgegebenen Thema Mischwesen im Mandala-Stil gemacht, aber du bist nicht darauf beschränkt, oder?
Nein, aber das macht im Studio außer mir keiner und ich mache es auch am liebsten, drum landet das immer bei mir, wenn da Anfragen kommen. Ich mach sonst alles Mögliche, die unterschiedlichsten Stile.

Julian hat ja auch einen ganz eigenen Stil, der sich mit deinem kaum deckt. War das irgendwann mal ein Problem, dass Julian dir vielleicht bei bestimmten Fragen auch mal nicht weiterhelfen konnte?
Ich denke, wenn man die grundlegenden Dinge beherrscht wie saubere Linien, Flächen füllen und schattieren, dann kann man eigentlich auch danach in jede andere Richtung gehen. Klar, wenn es jetzt zum Beispiel darum geht, komplexe symmetrische Mandalas auf komplizierte Körperstellen anzulegen, da könnte er mir vielleicht nicht weiterhelfen. Aber wie gesagt – wenn man die Basics beherrscht, dann ist alles andere eigentlich kein Problem.

Dass Melissa weit mehr als nur die Basics beherrscht, hat sie beim Nachwuchscontest eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Eine sehr vielseitige und unprätentiöse Künstlerin, die diesen Titel definitiv verdient hat und beweist, dass es sich auszahlt, wenn man seinem Bauch folgt und einfach das tut, was man liebt!



Melissa Flattinger
Corpsepainter Tattoo
Bodenseestraße 21
81241 München
facebook.com/melissa.flattinger
instagram.com/melissa_flattinger


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Zweitplatzierter: Flo Gropper


Glückwunsch zum zweiten Platz beim TätowierMagazin Nachwuchscontest. Wie sieht es aus, siehst du dich als zweiten Gewinner oder ersten Verlierer?
Wenn man an so einem Wettbewerb teilnimmt, will man natürlich gewinnen. Klar, der zweite Platz ist immer etwas undankbar, aber letztendlich bin ich auf jeden Fall zufrieden, so weit gekommen zu sein.

Flo Gropper, zweitplatzierter des TM-Nachwuchscontests

Auf Conventions zu arbeiten, insbesondere bei so einem Wettbewerb, bringt ’ne Menge Stress mit sich. Wie kamst du mit der Situation zurecht?
Ich war eigentlich ganz entspannt, man darf sich da einfach nicht stressen lassen und das ist mir ganz gut gelungen. Ich hatte auch Glück mit meinem Kunden, einem bewegungslos leidenden Stammkunden von mir. Wir haben schon um viertel vor neun Uhr angefangen und kurz vor fünf waren wir fertig. Der größte Druck war, das Teil in der Zeit fertigzubekommen.

Das vorgegebene Thema war, ein Mischwesen in der Art des Künstlers Hieronymus Bosch zu entwerfen. Wie gefiel dir das Thema?
Darüber hab ich mich sehr gefreut. Tiere, Menschen und düstere Sachen faszinieren mich, und das konnte man bei diesem Thema gut miteinander kombinieren.

Mit dem Krakenporträt (oben) wurde er Zweiter beim TM-Nachwuchscontest.

Ein wenig Selbstkritik. Was ist dir bei der Aufgabenstellung und Umsetzung gut gelungen und was weniger?
Prinzipiell würde ich das Motiv genau so wieder machen. Im Studio hätte ich das Tattoo aber eher auf zwei Sitzungen angelegt, dann wäre noch mehr Zeit gewesen, einzelne Details auszuarbeiten.

Ich war nicht in der Jury und weiß also nicht, was den Ausschlag für deren Bewertung gegeben hat. Meine Kritik für deine tolle Arbeit wäre gewesen, dass du das Thema Mischwesen nicht optimal ausgearbeitet hast.
Bevor ich den Entwurf gezeichnet habe, habe ich ja auch nach Hieronymus Bosch gegoogelt und auch er hat mit Gesichtern gearbeitet, die er mit anderen Wesen kombiniert hat. Das gibt es also auch bei Bosch. Bei meiner Umsetzung bin ich mir und meinem Stil treu geblieben. Die Bewertung ist ja auch immer eine Geschmacksache.

Von Anfang an spezialisierte sich Flo Gropper auf Schwarz-Grau-Arbeiten. Für den zuvor fast ausschließlich mit dem Bleistift Zeichnenden eine logische Entwicklung.

Als zweiter Punkt fiel mir auf, dass die Wade deines Kunden etwas zu schmal für das Frauenporträt ist, das Gesicht wölbt sich recht stark um die Wade und verliert dadurch etwas an Ausdruck.
Das Problem, den auf einem flachen Papier erstellten Entwurf auf die Anatomie des Körpers anzupassen, ist ja bekannt. Wobei ich das von dir angesprochene Problem hier eigentlich nicht so sehe. Den Ausdruck eines Tattoos auf dem Körper mit nur einem Foto perfekt einzufangen, stellt eine Herausforderung dar. Aus verschiedenen Blickwinkeln fotografiert beziehungsweise live betrachtet, kommt meiner Meinung nach noch mehr davon rüber. Mit der Krake bin ich zufrieden, oben bei dem Tentakel ist der Hintergrund noch nicht fertig ausgearbeitet, da hat mir die Zeit gefehlt. Der Kunde lässt sich aber das ganze Bein machen und wenn der Oberschenkel tätowiert wird, kann ich auch den Hintergrund machen.

Du hast dich ja sehr früh auf Black-and-Grey spezialisiert. Was macht für dich den Reiz dieses Stils aus?
Ich hab schon immer größtenteils mit Bleistift gezeichnet, kaum mit Farbe gemalt, und so wirkte sich das auch auf die Tätowierungen aus. Mir persönlich gefielen Black-and-Grey-Tattoos einfach schon immer am besten, was man auch auf meiner eigenen Haut erkennen kann.

Von wem hast du dich tätowieren lassen?
Meinen linken Arm hat komplett Daniel Bensmann von Hütmôlar tätowiert, in dessen Studio ich auch vor Eröffnung meines eigenen Studios gearbeitet habe. Er quält mich gerade auch noch an meinen Rippen. An meinem rechten Bein trage ich Tattoos von vier unterschiedlichen Tätowierern, das würde ich heute nicht mehr unbedingt so machen. Es wirkt meistens stimmiger, wenn ein Bein oder Sleeve aus der Nadel eines Tätowierers stammt. Und die ein oder andere Schnappsidee wurdeh auch unter meiner Haut verewigt.

Von Anfang an spezialisierte sich Flo Gropper auf Schwarz-Grau-Arbeiten. Für den zuvor fast ausschließlich mit dem Bleistift Zeichnenden eine logische Entwicklung.

Hatten deine Tätowierer Einfluss auf die Art und Weise, wie du heute Tattoos stichst?
Natürlich, wenn ich mich tätowieren lasse, dann hat das was von ’nem Fortbildungskurs. Ich habe ohne Hilfe von Dritten angefangen und mich anfangs nicht getraut, bei Tätowierern anzufragen, ob sie mir Informationen geben. Erst, als mir Daniel Bensmann von Hütmôlar den Sleeve tätowiert hat und ich ihm meine Arbeiten zeigte, gab er mir kleine, aber effektive Tipps wie beispielsweise, schwarze Flächen penibel sauber tiefschwarz zu füllen und vor allem Schattenkanten ohne Linie scharf zu stechen. Bevor ich in Daniels Studio als Gast gearbeitet habe, war ich im Stechwerk in Winterthur und in Kempten.

Tätowierst du auch ganz normale Porträts und wie machst du deine Termine?
Ja, das kommt auch vor und das mache ich auch ganz gerne. Am liebsten aber großflächige Arbeiten, die kompositorisch anspruchsvoller sind. Ich vergebe Termine immer für drei Monate im Voraus, das mache ich im Vorfeld auf Facebook bekannt. Leider hab auch ich nur zwei Hände, wodurch man auch mal länger warten muss. Aber wer sich früh meldet, mit einer interessanten Motividee und kreativem Spielraum kommt, der hat immer gute Chancen auf einen Termin.

Wenn Flo Gropper mal nicht zeichnet und tätowiert, was macht er dann?
Schlafen (lacht). Der Beruf bringt es schon mit sich, dass man sehr viel Zeit investiert. Aber ich mach noch Fitness zum Ausgleich, spiel etwas Gitarre, treffe mich mit Freunden und die Liebsten kommen natürlich auch nicht zu kurz. Unterm Strich bin ich sehr zufrieden, wie es läuft.


Flo Gropper
Pain4Pleasure
Am Einlass 3
87700 Memmingen
facebook.com/p4ptattoo
www.pain4pleasure.de





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Die Drittplatzierte: Rebecca Bertelwick

Die süße Rebecca Bertelwick aus Dortmund kam bei unserem großen Nachwuchscontest ins Finale und holte hierbei letztlich Bronze. Wir klopften zwei Monate später nochmal in ihrem Kaninchenbau an.

Rebecca Bertelwick, drittplatzierte des TM-Nachwuchscontests

Der Contest liegt jetzt schon wieder ein Weilchen zurück. Wie denkst du heute mit ein bisschen Abstand über die Sache?
Ich bin froh und stolz, dabei gewesen zu sein.

Wie bist du mit der Entscheidung umgegangen? Warst du sehr enttäuscht?
Nein, ich bin ja nicht aus Zucker und es war ja eine positive Erfahrung. Und außerdem wächst man ja bekanntlich mit seinen Erfahrungen. Aus meinem Umfeld gab es trotzdem ganz viele Glückwünsche und Umarmungen.

Wie siehst du deine Leistung selbst? Wo lagen deine Schwächen, was waren deine Stärken hinsichtlich der Contest-Aufgabe?
Meine Stärken sehe ich in der Umsetzung des Themas »Mischwesen« bei dem an Bosch angelehnten Motiv. Die Farbwahl fand ich auch recht stimmig. Meine Schwäche war definitiv die Arbeitsatmosphäre, ich mag es ja eher ruhig, gemütlich, entspannt und ohne Schaulustige.

Das Schwan-Flughund-Mischwesen à la Hieronymus Bosch war Rebeccas Arbeit beim »Battle of the Best« des TM-Nachwuchscontests.

Du hast beim Contest deinen Schatz tätowiert – macht man sich da nicht mehr Gedanken oder war er in dem Moment ein ganz normaler Kunde?
Da ich ihn nicht zum ersten Mal bemalt habe, wussten wir beide ungefähr, was uns erwartet. Gerne hätte ich noch etwas größer gearbeitet, aber dummerweise ist sein Körper ziemlich verbaut. Also haben wir das genommen, was noch frei
beziehungsweise nicht verplant war.

Und wie zufrieden ist er mit dem Tattoo?
Er trägt es mit Stolz und redet noch mit mir (lacht).

Hat sich etwas verändert? Hast du beispielsweise spürbar an Erfahrung gewonnen oder bekommst du jetzt mehr Kundenanfragen?
Ich habe schon das Gefühl, dass durch eure Berichterstattung noch mehr Leute auf mich beziehungsweise den Kaninchenbau aufmerksam geworden sind. Das freut mich natürlich.

Was würdest du nachfolgenden Contest-Teilnehmern raten und wünschen?
Viel Erfolg und sich nicht zu viele Gedanken zu machen. Es kommt, wie es kommt.

Eine Phiole flüssiges Glück gefällig?

Was hast du 2017 für Pläne? Wie geht es mit deinem Atelier und den Conventionbesuchen weiter?
In nächster Zeit stehen erst mal keine Messebesuche an, aber ich will in diesem Jahr sehr, sehr viele Wanna-Dos unter die Haut bringen. Außerdem plane ich noch Sachen wie Shirts, einen Print und einen neuen Beutel. Mein Kopf ist voller Ideen! Und da unser Kaninchenbau im Februar sein Einjähriges hat, wollen wir das auch gebührend feiern.

Wie lernst du und entwickelst du dich weiter? Wo kommst du mit anderen Tätowierern oder gar Vorbildern in Kontakt?
Dadurch, dass ich selbst fleißig Tattoos von verschiedenen Neo-Traditional-Künstlern sammle und dafür auch gern mal eine etwas weitere Reise in Kauf nehme, lerne ich viele gute Künstler in ganz Deutschland kennen. Jeder arbeitet anders und entsprechend kann man sich auch austauschen. Ich habe schon bei der ein oder anderen Tattoositzung spürbar etwas lernen können.

Du sagst, dein Kopf ist voller Ideen. Was inspiriert dich?
Ich glaube, eine bestimmte Inspirationsquelle gibt es da nicht. Im Großen und Ganzen male ich meistens Dinge und Tiere, die ich selber mag. Glücklicherweise scheinen viele Leute meinen Geschmack zu teilen. Inspiration hole ich mir in allen möglichen Medien, zum Beispiel habe ich vor Weihnachten endlich »Fantastische Tierwesen« gesehen. Ich fand Niffler so niedlich, dass ich ihn unbedingt zeichnen und tätowieren wollte. Ein potenzielles Opfer hat sich dann auch recht schnell gefunden.

Die Maus ist in Love mit Traube und Käse.

Wenn du nicht tätowieren würdest, was würdest du dann tun?
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung und bin sehr froh, dass mein kleiner Laden gut anzukommen scheint.


Rebecca Bertelwick
Kaninchenbau
Privatatelier
44135 Dortmund
www.atelier-kaninchenbau.de
www.facebook.com/atelierkaninchenbau
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