Drei zu eins: Ignorant-Style

29.09.2017  |  Text: Heide Heim  |   Bilder: Electric Uwe, Marcel, Conor, Tobi Bueller
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Drei zu eins: Ignorant-Style
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In einem spannenden Vergleich widmen wir uns drei Tätowierern, die sich dem Tätowieren auf ganz andere Weise nähern. Im Netz ist an dieser Stelle oft von Hipster-Tattoos oder Scratch-Style die Rede. Wir tauften das, was wir hier zeigen »Ignorant-Style«, denn die Jungs pfeifen ganz bewusst auf das künstlerische Niveau, das das moderne Tätowieren heute erreicht hat und machen ganz ihr eigenes Ding.
Hinweis: Der Inhalt auf den folgenden sechs Seiten kann etablierte Tätowierer und Hardcore-Tattoofans irritieren, aufwühlen, an der Kompetenz der Redaktion zweifeln lassen, für Kontroversen sorgen …  Wir stellen vier Tätowierer vor, die »etwas andere« Tätowierungen machen, und haben sie unter die Bezeichnung Ignorant-Styles gestellt. Unter Hashtags wie #Hipster-Tattoos, #Garbage-Style oder #Scratch-Style finden sich ähnliche Arbeiten.

Ignorant-Style deshalb, weil diese Tattoos eine bewusste Missachtung dessen sind, wie sich das moderne Tätowieren entwickelt hat, welch technisches und künstlerisches Niveau Tattoos mittlerweile erreicht haben und auch, wie professionell die Szene mittlerweile geworden ist. Von all dem scheinen die vier Tätowierer mehr oder weniger nichts wissen zu wollen, anscheinend folgt nicht jeder diese Entwicklung mit Begeisterung.

Das muss wohl irgendwas mit dieser sogenannten »Kunst« zu tun haben, dachte ich im Vorfeld der Gespräche, und lag falsch. Eher zutreffend ist ein sehr persönlicher Ansatz, sowohl von Seiten der Tätowierer als auch bei ihren Kunden. Die Motive und ihre Umsetzung scheinen ein persönliches Statement zu sein, für das sich die Menschen ganz bewusst entscheiden. Denn eines ist klar: Wer solch ein Tattoo will, trifft seine Wahl nicht aus Unkenntnis. Er weiß ganz genau, dass es besser ausgeführte Tätowierungen gibt, fühlt sich aber von diesen nicht angesprochen. Es handelt sich um mündige Kunden, die eine bewusste Auswahl des Tätowierers und seines Stils treffen. Ihre Entscheidung muss man nicht verstehen, wohl aber akzeptieren. Toleranz ist ja etwas, was die Tätowierten viele Jahre von Untätowierten eingefordert haben. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass sie innerhalb der Szene gepflegt werden muss. 

Seit drei Jahren tätowiert Electric Uwe (28) in einem kleinen Privatstudio in Leipzig. Zudem studiert er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

Electric Uwe

Kunst und Handwerk spielen in der Arbeitsweise von Electric Uwe (28) eine große Rolle. Grafisch interessant gezeichnet, vom Bildinhalt aussagekräftig, in der Ausführung reduziert und im Handwerk solide.

Electric Uwe ist kein eindeutiger Vertreter des Ignorant Styles. Er ist derjenige, dem die Technik des Tätowierens auch wichtig ist, die Umsetzung der Motive selbst verbleibt aber hinter den technischen Möglichkeiten zurück, die Bildaussage der Motive gewinnt jedoch an Kraft.

Uwe ist ein Grenzgänger: Seine Arbeiten zeigen auf der einen Seite Elemente aus dem Traditional-Bereich, auf der anderen Seite pflegt er einen stark personalisierten Ignorant-Style. Bei ihm überschneiden sich keine Linien und Krakel sind für ihn kein Ausdrucksmittel. »Nur über Naivität  zu arbeiten, funktioniert für mich nicht«, erklärt er seine Herangehensweise, wenn er die grafisch reduzierten Motive auf der Haut sehr rough umsetzt, die Technik dabei aber nicht über Bord wirft. Der Begriff Kunsthandwerk fürs Tätowieren ist ein für ihn passender und mit ein Grund, warum er überhaupt mit dem Tätowieren angefangen hat: »In Zeiten der Digitalisierung ist das Tätowieren noch einer der wenigen grafischen Arbeitsbereiche, bei dem das Handwerk am Ende wirklich mit den Händen ausgeführt wird.« 

Electric Uwe

Uwe setzt Kunst und Handwerk symbiotisch wieder zusammen, da überrascht es nicht, dass die zum Ziehen der Linien eingesetzten Nadelstärken der Dicke seiner Zeichenstifte entsprechen. Obwohl die von ihm gestochenen Tattoos meist einen sehr persönlichen Charakter für die Träger zu haben scheinen, stammen sie zu über neunzig Prozent aus seinem Sketchbuch. Es ist eine Sammlung an Motiven, die sich mit den Menschen beschäftigt. Inspiriert vom Alltag, Erzählungen oder Aktuellem setzt er die Themen als Motive um und sammelt sie so lange, bis ein Kunde sich davon angesprochen fühlt. In Kombination mit Textfragmenten ergeben sich oft ganz neue Sinnzusammenhänge. »Manchmal weiß ich auch nicht genau, welche Bedeutung diese Text-Bild-Kombinationen haben, die Aussage kann auch vage und offen sein und jeder liest darin womöglich etwas anderes«, erklärt Uwe. 

Kunst und Handwerk spielen in der Arbeitsweise von Electric Uwe eine große Rolle. Grafisch interessant gezeichnet, vom Bildinhalt aussagekräftig, in der Ausführung reduziert und im Handwerk solide.

Ganz anders bei Traditionals, die er auch sehr häufig als motivische Grundlage für seine Tattoos nimmt und die für ihn nicht den Anspruch haben, originär zu sein. Im Gegenteil, das Fehlen der direkten Urheberschaft, ihre ständige Reproduktion und Eindeutigkeit in der Bildaussage machen sie zu einer extrem menschlichen Bildwelt und rücken weit ab vom Kunstbegriff. »Volkskunst, Art Brut, Comic und andere ›naive‹ Bildnereien sind für mich extrem wichtige Inspirationen. Es geht für mich bei Tattoos nicht darum, zwanghaft etwas Neues zu schaffen. Um was es mir bei den Tattoos geht sind ich, der Kunde und das Motiv. Das Ritual des Tätowierens, heute oder vor eintausend Jahren, ist für mich Ausdruck menschlicher Kultur.«

Electric Uwe

Electric Uwe
Leipzig
el.uwe@gmx.de 
FB: electricuwe 
IG: electric_uwe
 

Hinter Tattoo Tattaa stehen Marcel (38) und Conor (36), zwei Tätowierer, die in Berlin und Bremen mit ihrem Angebot Tätowierungen als Outsiderkultur pflegen.

Tattoo Tattaa 

Zwischen dem, was das TätowierMagazin sonst zeigt, und den Tätowierungen von Marcel (38) und Conor (36) liegen Welten. Die beiden ignorieren die Entwicklungen, die das Tätowieren genommen hat, und stechen ihren Kunden Motive, die von diesen gerade wegen ihres Andersseins geliebt werden.

Tattoo Tattaa

Jenseits des Mainstreams kann man sowohl den Ethos als auch die von Marcel und Conor tätowierten Motive einordnen. Die Art, wie sie Tattoos stechen, entspricht weder einem klassischen Dienstleistungverhältnis zwischen Tätowierer und Kunde noch sind ihre Motive und deren Umsetzung im bekannten Motivrepertoire angesiedelt. »Unmittelbar« oder »aus dem Bauch heraus« sind die Stichwörter zu der Art, wie die Motive entstehen. Das Ergebnis sind Tätowierungen, die von der etablierten Szene wohl eher nicht als solche bezeichnet werden. Da kein Kunde gezwungen werden kann, sich den von Marcel und Conor gemachten Entwurf stechen zu lassen, sprechen die Bilder und ihre etwas unorthodoxe Umsetzung bestimmte Menschen ganz offensichtlich an. 
Natürlich findet bei der Entwicklung des Motivs eine Zusammenarbeit mit dem Kunden statt, Voraussetzung ist eine persönliche Verbindung, die sie versuchen aufzubauen, damit aus der Situation heraus etwas entstehen kann, woran alle Beteiligten ihre Freunde haben.

Zwischen dem, was das TätowierMagazin sonst zeigt, und den Tätowierungen von Marcel und Conor liegen Welten. Die beiden ignorieren die Entwicklungen, die das Tätowieren genommen hat, und stechen ihren Kunden Motive, die von diesen gerade wegen ihres Andersseins geliebt werden.
Ihre Arbeiten stehen in der Kritik der etablierten Tätowierer. »Unsere Kunden wissen doch genau, was wir machen, die sind doch aufgeklärt und kommen ja gerade wegen unserer anderen Herangehensweise und Tätowierungen zu uns«, erklären Marcel und Conor unisono. »Früher kamen sie eher aus unserem künstlerischen Umfeld, heute suchen uns die unterschiedlichsten Leute ganz bewusst aus.«

Eine eigene Ästhetik der Unvollkommenheit setzen Marcel und Conor mit ihren Tätowierungen um. Was ihre Kunden dazu bewegt, sich für eine Tätowierung gegen den gängigen Schönheitsbegriff und die Standards der technischen Umsetzung zu entscheiden, ist spekulativ. Die Existenz dieser Tätowierungen zeigt jedoch, dass die beiden damit ganz offensichtlich einen Nerv treffen.

Ein besseres Verständnis für ihren Ansatz gibt womöglich ihre Ausbildung: Beide haben ein klassisches Handwerk gelernt (Klempner und Tischler), heute kann Conor auch auf ein abgeschlossenes Kunststudium verweisen, Marcel studiert zurzeit Modedesign. Handwerk und das damit einhergehende Traditionsbewusstsein ist ihnen bekannt, empfinden sie jedoch für sich als zu stark reglementierend. 

Tattoo Tattaa

Tattoo Tattaa
Marcel und Conor
Berlin und Bremen
FB: TattooTattaa
IG: tattootattaa

Tobi Bueller aka Tobi der Dude (31) tätowiert nach einer Unterbrechung jetzt wieder seit zweieinhalb Jahren und betreibt ein kleines Privatatelier in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes.

Tobi der Dude


Motive der 80er und 90er Jahre sind die Themen, die Tobi der Dude (31) aus Berlin bevorzugt tätowiert. Und vollkommen »unrealistische« Porträts. Der Menschenfreund besticht nicht mit überragenden technischen Skills, aber mit viel positiver Energie. 

Motive der 80er und 90er Jahre sind die Themen, die Tobi der Dude aus Berlin bevorzugt tätowiert. Und vollkommen »unrealistische« Porträts. Der Menschenfreund besticht nicht mit überragenden technischen Skills, aber mit viel positiver Energie.

Gleich vorweg: Tobi der Dude behauptet ausdrücklich, dass er nicht malen kann, seine Künste vergleicht er eher mit Zeichnungen von Kindern. »Früher war das noch krakeliger als heute. Aber es ist eben so, dass zwischen meinen zeichnerischen Fähigkeiten und denen anderer Tätowierer ein Universum liegt«, stellt er klar. Dass der ehemalige Shopboy im Magdeburger Studio Eisenherz vom angesehenen Hamburger Bernd Muss dazu ermutigt wurde, Tätowierer zu werden, hat womöglich Tobi selbst am meisten überrascht. Aus der Differenz zwischen dem, was normalerweise ein Tätowierer können sollte und seinen Skills, hat er einen eigenen Stil entwickelt. Seine Arbeiten nennt er einfach »Dude Tattoos«: auf Linien basierende One-Spot-Tätowierungen mit oder ohne Farbflächen, aber dafür gänzlich ohne Schattierungen. 

Tobi der Dude

Vor diesem Hintergrund überraschen in seinem Portfolio die Porträts – »unrealistisch« umgesetzt. Dass man die dargestellte Person sofort erkennt, liegt zum einen daran, dass es fast ausschließlich Stars aus Musik und Film der 80er und 90er Jahre sind (seine Lieblingsthemen!), zum anderen an einem ihm nicht abzusprechenden Talent für die Reduktion. Gepaart mit seiner gesunden Selbsteinschätzung – »Wenn ein Kunde einen Biomechanik-Arm haben wollte, würde ich wahrscheinlich drei Schrauben tätowieren« – tätowiert Tobi Motive mit viel Herz und Witz. Zwei Eigenschaften, die bei ihm in einem Maß vorhanden sind, dass das Tätowieren für ihn wie ein Ventil funktioniert. Einhörner, Liebesbotschaften, Bärchen und Krönchen, Menschelndes … Alles muss raus, ansonsten würde er platzen und dann würde es bunten Sternenstaub regnen. Eine Übertreibung? Nein. 

Tobi der Dude

Seine Kunden reichen von Ersttätern bis hin zu Sammlern, die sich entweder ein Motiv aus seinen gezeichneten »Wanna Dudes« wählen oder die mit ihrem sehr persönlichen Thema zu ihm kommen. Hauptsache, es ist etwas Positives, denn »düster-aggressiv kann ich nicht«. Alle Themen sind willkommen, die er mit viel Liebe machen kann. Seine Kunden mögen diesen Ansatz, auf die hohe Schule der Tätowierkunst legen nicht alle Tattoofans gesteigerten Wert. Und wer sind wir, dass wir die Entscheidung erwachsener Menschen in Frage stellen? #dudelove.

Tobi der Dude

Dude-Tattoos
Berlin Hohenschönhausen
FB: dudetattoos 
IG: tobiderdude1985

 
Szeneshop-Angebote
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Max Laloi gefällt … das Schädeltattoo von Christian Otto.

 

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Stand:16 December 2017 21:22:02/t%C3%A4towierer/drei+zu+eins+ignorant-style_17925.html