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25.08.2017  |  Text: Heide  |   Bilder: David Giersch, Marco Klose, Michel »Mitch« Schwarzenberger
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Drei verschiedene Tätowierer, ein gemeinsamer Stil: Diesmal: Farbrealistic


Drei Tätowierer, ein Stilschwerpunkt. In dieser Ausgabe erklären uns David Giersch, Marco Klose und Michel »Mitch« Schwarzenberger ihre unterschiedlichen Ansätze, Farbrealistic-Tattoos zu stechen.


Keine andere Stilrichtung polarisiert so stark wie Farbrealistic. »Hält nicht« steht einem »Hält doch« gegenüber. Die Krux ist: Der Tätowierer muss wissen, was er tut, seine Technik muss stimmen.
Leider ist die Erwartungshaltung der Kunden sehr hoch, und daran sind die Tätowierer selbst mit schuld. Fotos von Farbrealistic-Tattoos, die direkt nach dem Tätowieren gemacht werden, geben nicht die Realität wieder. So brillant und leuchtend wie zu diesem Zeitpunkt werden Tattoos nie mehr aussehen. Abgesehen davon, was mit Bildbearbeitungsprogrammen darüber hinaus noch optisch herausgeholt wurde. Ein abgeheiltes Tattoo, sei es ein Farbrealistic-Tattoo oder ein Traditional, sieht nach drei Wochen anders aus. Der »Abziehbildcharakter« verschwindet, die Pigmente gehen mit der Haut eine immer harmonischere Verbindung ein und je länger dieser Prozess voranschreitet, umso mehr Details und feine Farbnuancen gehen verloren. »Was nie da war, kann auch nicht verschwinden«, brachte ein Tätowierer das Problem auf den Punkt: Wenn die Wirkung eines Motivs auf zu vielen Details beruht, keine starken Farbkontraste hat und die Pigmente nicht satt in die Haut eingearbeitet sind, wird es im Alter Schaden nehmen. Beachtet der Tätowierer das und tätowiert nicht nur fürs Foto und Ego, dann funktioniert wohl auch Farbrealistic. Dass der Kunde seine Tattoos vor Sonneneinstrahlung schützen muss, ist hier selbsterklärend. Körperstellen, die im Alltag nicht der Sonne ausgesetzt sind, eignen sich demnach auch besser für Farbrealistic-Tattoos.

David Giersch (35) arbeitet in einer ruhigen Seitenstraße in Berlin-Lichtenberg. Der ehemalige professionelle Graffiti-Künstler tätowiert seit 2012.


David Giersch
David Giersch (35) arbeitet in einer ruhigen Seitenstraße in Berlin-Lichtenberg. Der ehemalige professionelle Graffiti-Künstler tätowiert seit 2012. Ursprünglich wollte sich David Giersch auf polynesisches Blackwork spezialisieren. Nach seinem ersten Porträt in Black-and-Grey entwickelte er sich stilistisch schnell weg von eindimensionalen, schwarzen Tattoos und hin zum zweidimensionalen, farbigen Realismus.

Knallen« dürfen die Farben beim Realistic-Tätowierer David Giersch, der bevorzugt Porträts von Menschen und Naturmotive tätowiert. Die Farbwahl ist für ihn kein Selbstzweck, das Gegeneinandersetzen kontrastreicher Farben, bevorzugt von Komplementärfarben, ist vielmehr die Grundlage für die Haltbarkeit farbrealistischer Tätowierungen. Anstatt schwarzer Outlines setzt er auf harte Kontrastkanten, mit denen er die wichtigen Bildelemente farblich voneinander absetzt. »Ich arbeite viel mit Komplementärfarben wie beispielsweise Pink, das ich an Türkis setze. Aber auch mit nur in zwei Farbnuancen sich unterscheidende Farbflächen, die jedoch nicht fließend ineinander übergehen, sondern ganz definiert aneinander angrenzen. Das hält das Motiv über Jahre stabil.« Das größte Missverständnis bei Farbrealistic-Tätowierungen sieht er in der Behauptung, dass diese nicht halten würden. »Man muss sich an bestimmte Regeln halten, und zwar sowohl von der technischen Seite beim Tätowieren als auch bei der Pflege des Tattoos. Ein farbrealistisches Tattoo, das der Sonne ausgesetzt ist, verliert genauso wie jedes Traditional-Tattoo an Brillanz.« Um die Schönheit des Tattoos zu erhalten, sollte der Träger auf Sunblocker nicht verzichten.

Harte Farbkanten, Einbindung von Watercolour-Effekten, spannende Perspektiven und raumgreifende Motive sind Grundpfeiler, mit denen David Giersch aus Berlin seine Farbrealistic-Tätowierungen umsetzt.

Auffällig ist auch die Kombination von Farbrealismus mit Watercolour- und geometrischen Elementen. »Auch Aquarellsachen brauchen zur Haut hin eine klare Kante, damit sich die Motivelemente von der Haut absetzen. Und anders, als die aus der Malerei kommende Bezeichnung suggeriert, mische ich die Farben nicht mit Wasser, sondern verwende Volltonfarben.« Mehr Spannung in Porträts bringen auch geometrische Elemente und sogenannte »Fehlfarben«, also andersfarbige Lichtreflexionen in der Haut, die beispielsweise vom Hintergrundlicht herrühren können. Mit solchen Effekten wirken die Tattoos noch interessanter.
Mittlerweile genießt er von Seiten der Kunden ein hohes Vertrauen, was es ihm auch ermöglicht, die Tätowierung raumgreifender auf dem Körper zu positionieren. Das erleichtert ihm auch den Ratschlag zu beherzigen, den ihm Kollegen früher gebetsmühlenartig ans Herz gelegt haben: Beziehe die Körperform mit in die Tätowierung ein! Gesichter, die isoliert auf dem Körper stehen, insbesondere wenn sie zu klein angelegt sind, wirken häufig wie ein Fremdkörper auf der Haut.

Harte Farbkanten, Einbindung von Watercolour-Effekten, spannende Perspektiven und raumgreifende Motive sind Grundpfeiler, mit denen David Giersch aus Berlin seine Farbrealistic-Tätowierungen umsetzt.

Komplexer aufgebaute Motive lassen sich besser mit den Formen des Körpers in Einklang bringen. »Ein muskulöser Oberarm eignet sich meist nicht so gut, um darauf ein Porträt zu platzieren. Durch die Muskelbewegungen verzerren sich die tätowierten Gesichter, diese Mimik im tätowierten Gesicht sieht oft recht seltsam aus«, ist eine Erkenntnis, die er auch seinen Kunden immer wieder näher bringt.
Wie für jeden Realistic-Tätowierer ist auch für David eine scharfe Vorlage die notwendige Voraussetzung dafür, dass er ein Bild auch wirklich eins zu eins umsetzen kann. Hat er die wichtigen Hilfslinien aber auf die Haut übertragen, arbeitet er zugunsten eines schönen Gesamtbildes den Rest oft freihand.


Kontakt
David Giersch Tattooist
Pfarrstraße 112
10317 Berlin
info@davidgierschtattooist.de
facebook.com/davidgierschtattooist
instagram.com/david_giersch_tattooist




Seit erst einem Jahr arbeitet der gebürtige Hesse Marco Klose (40) hauptberuflich als Tätowierer. Mit dem Sieg in der Tattoo-Competition-Show »Pain & Fame« änderte sich sein Leben.

Marco Klose
Seit erst einem Jahr arbeitet der gebürtige Hesse Marco Klose (40) hauptberuflich als Tätowierer. Mit dem Sieg in der Tattoo-Competition-Show »Pain & Fame« änderte sich sein Leben.
»Die TV-Show war das Beste, was mir je passiert ist!« Marco Klose spricht von der TV-Show »Pain & Fame«, die er im letzten Jahr mit seinen farbrealistischen Tattoos gewonnen hat. Danach quittierte er seinen Job in einem Pharmakonzern und widmete sich hauptberuflich dem Tätowieren.
Zuschauern der Show »Pain & Fame« wird sicherlich noch in Erinnerung sein, wie der Moderator Randy Engelhardt den Teilnehmer Mario wegen der Platzierung der Tätowierungen regelrecht zusammenfaltete. »Zu klein, nur schlecht mit den folgenden Tätowierungen kombinierbar«, waren die Hauptkritikpunkte. Ein Problem, an dem Marco gearbeitet hat. »Ich hab daraus gelernt, dass Realistic-Tätowierungen eine gewisse Größe haben müssen und vermittle das meinen Kunden auch entsprechend. Ich hab im wahrsten Sinne des Wortes einen ›Faustwert‹: vom Auge bis zum Kinn sollte eine Porträtarbeit circa die Größe einer geballten Hand haben.«

Realistische Porträts brauchen eine gewisse Größe, um zu wirken; das gilt besonders für Szenen wie den Motorradfahrer. Überhaupt mag Marco Klose es, Gegenständliches im Realistic-Stil umzusetzen.

Zudem reduzierte er die Details, die er in eine Tätowierung einarbeitete, um ein klares Bild zu bekommen, das über die Jahre haltbar bleibt. Vor allem bei der Hintergrundgestaltung wird das bei seinen jüngeren Arbeiten sehr deutlich: in den monochrom oder mit Farbverläufen gestalteten Backgrounds steckt wenig bis keine Bildinformation, er dient lediglich dazu, das Bild mittels der kontrastreichen Farbwirkung noch besser zur Geltung zu bringen. Meist trennt er das Bild vom Hintergrund noch mit einer Lichtkante in Weiß, gerade so, als wäre es hinterleuchtet. »Ich verwende Weiß in der Regel für Highlights, um Akzente zu setzen. Richtig in die Haut eingearbeitet, werden diese Stellen auch in vielen Jahren immer heller sein als die Haut«, ist er überzeugt.
Gerne integriert er in seine Arbeiten Fantasy- und surrealistische Elemente, tätowiert aber auch Familienporträts. Bei Wünschen nach Black-and-Grey ersetzt er Schwarztöne durch Graucolour, tätowiert also mit Vollfarben in Grau. Als ein Gewinn der Show durfte er zusammen mit Angelina Mengel ein eigenes Farbset, das »Power Grey Set«, entwickeln, das im Herbst auf den Markt kommt.  Die für farbrealistische Arbeiten notwendigen Kontraste, um ein plastisches und haltbares Bild zu bekommen, erreicht er dadurch, dass er den düster wirkenden Farben leuchtende gegenüberstellt. Außerdem ist die Arbeit mit Komplementärfarben für ihn ein Muss.

Realistische Porträts brauchen eine gewisse Größe, um zu wirken; das gilt besonders für Szenen wie den Motorradfahrer. Überhaupt mag Marco Klose es, Gegenständliches im Realistic-Stil umzusetzen.

Seinen eigenen Stil habe er noch nicht gefunden, erklärt er, sieht die Realistic aber nicht beschränkt auf Porträt-Arbeiten, besonders reizen ihn Themen, die in den gegenständlichen Bereich gehen. Wenn Marco nicht gerade Guest-Spots macht, ist er in Darmstadt im PapiRouge-Studio zu finden, wo er schon seit vier Jahren nebenberuflich arbeitet.


Kontakt
Marco Klose
PapiRouge Tattoostyle
Grafenstraße 20
64283 Darmstadt
facebook.com/TattooartistMarcoKlose
instagram.com/marcoklose_official
tattoo-studio-darmstadt.de




Aus dem Airbrush-Bereich kommt Michel »Mitch« Schwarzenberger (30), der mittlerweile seit gut fünf Jahren tätowiert, seit zwei Jahren ist er Mitinhaber des Black Rainbow Tattoo Theatres.

Michel »Mitch« Schwarzenberger
Aus dem Airbrush-Bereich kommt Michel »Mitch« Schwarzenberger (30), der mittlerweile seit gut fünf Jahren tätowiert, seit zwei Jahren ist er Mitinhaber des Black Rainbow Tattoo Theatres.
Filmfiguren und düstere Gruselsachen sind Mitchs bevorzugte Themen. Mit der Wahl von gedeckten Farben unterstreicht er deren Wirkung. Was er braucht, ist eine Idee des Kunden und die Freiheit, diese frei umzusetzen.

Horror- und Gruselmotive sind Themen, die Mitch aus Zwickau gerne sticht. Um die Körperflächen auszunutzen, ergänzt er diese gerne mit stimmigen Bildelementen oder Letterings, was die Nah-Fern-Wirkung unterstreicht.

Ein gutes Auge für Kontraste«, ist nach Mitchs Meinung eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen Farbrealistic-Tätowierer. Die Vorzeichnungen für Porträt-Tattoos, in denen diese Kontraste und Farbflächen bereits angelegt werden, sehen für Außenstehende deshalb oft so verwirrend und kryptisch aus  wie Schnittmuster oder topographische Landkarten. Das Erzeugen eines dreidimensionalen Bildes wird umso schwieriger, je harmonischer und homogener die verwendete Farbpalette ist. »Erdige, mit Grau abgemischte Farbtöne nutze ich lieber als knallig quietschende Farben. Es geht nicht darum, ein Motiv eins zu eins umzusetzen, sondern auch mit Farben zu spielen und durch eine individuelle Farbpalette dem Ganzen ein eigenes Flair zu geben. Die Freiheit, wie ich das genau ausarbeite, brauche ich für meine Arbeit. Die Farbmischung gibt die Stimmung des Bildes wieder. Wichtig ist, helle und dunklere Bereiche immer wieder gegeneinanderzusetzen.« Besonders bei Porträts ist es immer wichtig ein gutes Licht/Schattenverhältnis zu haben, um es auch auf Dauer haltbar zu machen. »Schwierig wird es vor allem bei Kinderporträts, dafür eignet sich meiner Meinung nach eher Black-and-Grey. Bei Kindern fehlen im Gegensatz zu den Gesichtern älterer Menschen die prägnanten Falten. Wenn ich das Kinderporträt aber so modifiziere, dass es in einem neuen Kontext steht, wie beispielsweise dem Jungen im Porträt ein Batman-Kostüm anziehe, dann lässt sich das natürlich klasse als Farbrealistic-Tattoo umsetzen.« Gute Vorlagen braucht jeder Realistic-Tätowierer, gerne arbeitet der Zwickauer mit dreißig Jahre alten Fotografien, »da diese etwas Episches an sich haben und jeder Schnappschuss aussah wie ein Profifoto«.

Horror- und Gruselmotive sind Themen, die Mitch aus Zwickau gerne sticht. Um die Körperflächen auszunutzen, ergänzt er diese gerne mit stimmigen Bildelementen oder Letterings, was die Nah-Fern-Wirkung unterstreicht.

Für Porträts besonders geeignet hält er zwei Körperstellen: Wade und Unterarm. »Die Fläche ist einigermaßen gerade und das Bild mit einem Blick gut zu erfassen. Auch verzerrt sich das Motiv bei Bewegung des Körpers nicht stark. Die Schulter ist prinzipiell auch gut, aber davon rate ich ab. Die Fläche des Rückens sollte man für ein komplettes Bild nutzen und nicht kleckerweise mit einzelnen Bildern füllen.«
Um die längliche Fläche auf Unterarm und Schenkel auszunutzen ergänzt er die Porträts meist mit szenischen Motiven oder Schriften. Da er besonders gerne Filmmotive umsetzt, findet sich ein entsprechendes, ein die Aussage des Bildes unterstützendes Motivelement recht einfach. »Mit diesen ergänzenden Szenerien wird nicht nur der Platz besser ausgenutzt, sondern ich schaffe damit auch noch Kontrast durch die Nah-Fern-Wirkung«, stellt Mitch klar.



Kontakt
Black Rainbow Tattoo Theatre
Rathausstraße 1
08058 Zwickau
mitch.blackrainbow@gmail.com
instagram.com/mitch.tattoos
FB: Mitch.tattoos
www.blackrainbowtattootheatre.com


 

Text: Heide
Bilder: David Giersch, Marco Klose, Michel »Mitch« Schwarzenberger

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Stand:23 October 2017 02:40:04/t%C3%A4towierer/drei+verschiedene+taetowierer+ein+gemeinsamer+stil+diesmal+farbrealistic_178.html