Tattoo Starlet 2016: Sara Surprisink

23.06.2016  |  Text: Boris Glatthaar  |   Bilder: Hannes Höchsmann, Markus Hoppe, Teddy Marks, Alex Tattoograf
Tattoo Starlet 2016: Sara Surprisink Tattoo Starlet 2016: Sara Surprisink Tattoo Starlet 2016: Sara Surprisink Tattoo Starlet 2016: Sara Surprisink Tattoo Starlet 2016: Sara Surprisink Tattoo Starlet 2016: Sara Surprisink
Tattoo Starlet 2016: Sara Surprisink
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Sara Surprisink wurde auf der Tattoo Expo Leipzig zum TATTOO STARLET 2016 gekürt. Wir sprachen mit der 24-Jährigen über den Wahlsieg, Modelaufträge und ihre Tattoos.
Sara Surprisink – herzlichen Glückwunsch! Du bist noch gar nicht lange so heftig tätowiert und hast auf Anhieb die Wahl zum TATTOO STARLET gewonnen …
Ich habe mein erstes Tattoo schon mit 14 stechen lassen. Drei Sterne auf meiner Hüfte. Danach war dann erstmal eine Pause bis 18 und dann ging es erst langsam los. Das meiste ist in den letzten zwei Jahren hinzugekommen. Mit 18 habe ich nicht geahnt, dass ich mich komplett vollhacken lasse. Mein Papa hat irgendwann mal gemeint, ich müsse den Absprung schaffen, bevor ich von da, wo’s noch schön ist, dorthin komme, wo es zu extrem ist. Aber was das angeht, hat halt jeder einen anderen Geschmack. Ich sage auf jeden Fall nicht, dass irgendwo Schluss sein muss. Ich sehe ja, was noch kommt.

Sara wurde auf der Tattoo Expo Leipzig zum TATTOO STARLET 2016 gekürt.

Wer hat deine Tattoos gemacht?
Mein bester Freund Stan hat meinen Rücken tätowiert. Er hat sein Studio erst kürzlich aufgemacht. Dann der Julian vom Corpsepainter aus München, der macht meinen rechten Arm. Und ein Tätowierer aus unserem Dorf. Ich versuche schon, nicht nur bei einem zu sein, es haben ja doch verschiedene Tätowierer auch verschiedene Stile. Allerdings sind viele Farben nicht so mein Ding. Ich hab gerne viel Schwarz und ein bisschen Rot.

Sara bei der Siegerehrung auf der Tattoo Expo in Leipzig.
 
Wie wählst du deine Motive aus?
Auf meinem rechten Arm zum Beispiel ist der Zombie Boy, und den finde ich richtig gut. Ich habe ihn letztes Jahr auf einer Convention getroffen und wir haben uns unterhalten, ein richtig cooler Typ, und er fand es auch total super, dass ich ihn auf dem Arm habe. Manche Motive haben eine gewisse Bedeutung, manche entstehen spontan. Mein linker Arm gefällt mir zum Beispiel überhaupt nicht mehr, der wird demnächst auf jeden Fall gecovert. Aber was darauf kommt, das weiß ich jetzt noch nicht.

Du zeichnest manche Motive auch selbst.
Ich habe früher sehr viel gezeichnet und das auch nicht schlecht. Aber Zeichnen braucht sehr viel Übung. Und ich bin seit einiger Zeit raus. Ich hatte mir früher auch schon überlegt, ob ich nicht Tätowiererin werden will. Aber ich bin jetzt 24 und müsste noch so viel aufholen, das lohnt sich einfach nicht. Es gibt so viele so gute Tätowierer. Da brauche ich nicht auch noch damit anzufangen.

Sara hält ihre Tattoos bewußt hauptsächlich in Schwarz und Rot. als

Stattdessen modelst du und bist dafür nun von deinem Heimatort nahe München nach Köln gezogen.
Ich habe jetzt demnächst viele Shootings und werde vielleicht wieder anfangen, in einem Tattoostudio zu arbeiten, weil ich ja bereits in einem Laden bei uns zuhause Shopmanagement gemacht habe und ich ja somit auch wieder im Marketingbereich tätig bin, wo ich bisher schon gearbeitet habe. Aber es stimmt schon: Ich bin hauptsächlich des Modelns wegen nach Köln gezogen. In Sachen Tattoos ist es in Süddeutschland, auch in München, noch sehr konservativ. Ich habe zwar dort meine Stammfotografen, aber es gibt nicht so eine Szene wie in Berlin, im Rheinland oder im Ruhrgebiet.

Wofür modelst du?
Es sind sehr unterschiedliche Aufträge, die ich jetzt als Model bekomme. Vieles kommt natürlich aus dem Tattoobereich, Labels zum Beispiel. Und das ist auch immer echt Arbeit. Ich bin zum Beispiel in dieser Nacht erst von einem Job aus Berlin zurückgekommen. Aber es macht Spaß.

Sara Surprisink hat einfach Spaß am modeln.

Wie sehr hat dich der Titel »TATTOO STARLET 2016« weitergebracht?
Ich hatte letztes Jahr zufällig mitbekommen, dass es eine »Miss Tattoo Bayern«-Wahl gab. Habe mich dann dort beworben und es hat auch alles geklappt. Danach Miss Tattoo Germany und die Wahl zum TATTOO STARLET. Mit diesen Titeln hat das auch mit den Shooting-Anfragen so richtig angefangen. Vorher hatte ich zwei, drei Shootings, aber eher so privat. Demnächst fliege ich für ein Shooting nach Miami.

Wie war es, TATTOO STARLET zu werden?
Ich hatte meine Favoritinnen, von denen ich geglaubt habe, dass sie gewinnen. Mich selbst habe ich nie auf dem ersten Platz gesehen. Aber auch nicht ganz hinten. Und dann habe ich mich richtig gefreut. Auch, weil die ersten Tage vorher in Köln wirklich nicht so schön für mich waren. Deswegen war ich dann so glücklich. Das kam genau im richtigen Moment.

Durch den Titel »Tattoo Starlet 2016« ergeben sich für Sara noch mehr Aufträge.
 
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Stand:20 November 2017 13:00:45/szene/tattoo+starlet+2016+-+sara+surprisink+mehr+fotoshootings+durch+tattoos_166.html