Mit dem Titel zum Erfolg: Tattoo Starlet Annitotheka

23.06.2017  |  Text: Boris »Bobs« Glatthaar  |   Bilder: Teddy Marks
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Mit dem Titel zum Erfolg: Tattoo Starlet Annitotheka
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Die schöne Recklinghauserin Annitotheka ist zum TATTOO STARLET 2016 gewählt worden. Mit dem TätowierMagazin spricht sie ein paar Wochen nach ihrer Kür über zahlreicher werdende Fotografenanfragen, Shootings als spannenden Ausgleich zum Alltag und üppige Tattoopläne zwischen Oldschool, Dotwork und Mandala.
Annitotheka, du bist bei der Convention »Tattoo & Lifestyle Leipzig« zum TATTOO STARLET 2016 gekürt worden, hast damit Deutschlands wichtigsten Contest für Tattoomodels für dich entschieden. Wie war es für dich, bei der Wahl mitzumachen – und dann auch noch zu gewinnen?
Ich habe sehr, sehr lange damit gewartet, mich anzumelden. Erst einmal jahrelang und dann hab ich die Bewerbung nur einen Tag vor Einsendeschluss losgeschickt. Ich dachte mir: Zu verlieren hast du nichts. War echt krass, als kurz darauf der Anruf kam, dass ich unter den Top 10 bin. Ich war erst einmal fassungslos. Ähnlich war es dann auch, als ich auf der Bühne stand und verkündet wurde, dass ich gewonnen habe. Ich glaube, die anderen Mädels haben sich gefragt, warum ich keine Luftsprünge mache und nicht ultra in Tränen ausbreche, aber ich musste das erst einmal sacken lassen. Ich realisiere so etwas super spät, das braucht ganz, ganz lange. So richtig kapiert hab ich es erst nach einer Woche: Okay, Annika, du hast das Ding jetzt mit nach Hause genommen. Später dann die Zeitschriften in den Händen zu halten, in denen ich zu sehen war, das war schon echt schön.

»Das Covershooting fürs TM war für mich jetzt schon die Kirsche auf der Sahnetorte«, sagt TATTOO STARLET Annitotheka. »Das war das, worauf ich mich tatsächlich am meisten gefreut habe. Worauf ich aber außerdem mal richtig, richtig Bock hätte, das wäre ein Wochenende in einer Finca in Spanien und dort die Strände und Buchten abklappern und hammergeile Fotos machen.«

Was ist passiert, nachdem du zum TATTOO STARLET gekürt worden bist?
Mein privater Facebook-Account ist explodiert. Ich habe nämlich direkt danach ein Foto gepostet und da waren so viele Kommentare darunter, die teilweise auch von Leuten kamen, mit denen ich nicht gerechnet hätte: Alte Schulfreunde, Mädels, mit denen ich die Ausbildung gemacht habe, die kamen auf einmal aus allen Ecken. Meine Chefin hat sich super gefreut. Also, rundum positiv, was an Resonanz kam. 

Wie haben sich die Anfragen von Fotografen geändert, seitdem du TATTOO STARLET bist?
Jetzt schreiben mich auch Fotografen an, mit denen ich immer schon unheimlich gern shooten wollte. Die wurden durch den Titelgewinn erst auf mich aufmerksam. Ich habe mit einem Mal eine Reichweite, die ich vorher nicht hatte. Ich habe mir eine »Gefällt mir«-Seite bei Facebook eingerichtet, weil mein privater Account privat bleiben soll, und über diese Seite kommen inzwischen richtig viele Anfragen. Auch bei Instagram. Ich bin gespannt, was da noch so kommt, weil das ja jetzt gerade erst angefangen hat. Der Mai war sehr vollgepackt, die Shootings waren schon bis in den Juni geplant, für Labels, für T-Shirts, Musikvideos, bald soll es noch ein CD-Cover für eine Band sein.



Warum macht dir das Modeln so viel Freude?
Ich finde einfach den Ausgleich zu meinem Alltag sehr geil. Auch dieser Kontrast: Ich stehe von Montag bis Freitag in der Arztpraxis und habe von Freitagabend bis Sonntags die Shootings. Das ist so ein Ausgleich für mich wie für andere Leute der Sport. Es ist einfach so, dass du im Shooting du selbst sein kannst und ein guter Fotograf auch noch alles aus dir rauskitzelt. Es ist einfach total geil, anschließend die Ergebnisse zu sehen. Und ich liebe es, die Fotos mit anderen Leuten zu teilen, mir ihre Kommentare durchzulesen und zu schauen, wie die Fotos bei ihnen ankommen. Ich liebe auch die Zusammenarbeit mit den Fotografen, wenn man denselben Gedanken hat oder sagt: Komm, lass uns doch mal dieses und jenes ausprobieren, und dann kommen dabei geile Fotos raus. Darauf bin ich schon ein bisschen stolz drauf.

Du bist nicht nur STARTLET, sondern TATTOO STARLET. Deshalb nun auch zu deinen Tätowierungen. Wie fing es damit an?
Mein erstes Tattoo habe ich tatsächlich genau mit 
18 Jahren stechen lassen. Weil ich, sollte es mir nicht gefallen, nicht hinterher dasitzen und sagen wollte: Mama, warum hast du mir die Scheiße erlaubt? Ich wollte diese Verantwortung schon selbst tragen.  

Annitotheka hat viele Tattoos und möchte nun zunächst Lücken füllen. Außerdem soll ein Mandala auf die Hand, beim Hals ist sie noch unschlüssig: Entweder kommt dortin eine große Schneeflocke im Mandala-Dotwork-Stil, oder eine Oldschool-Sanduhr. Für diese Entscheidung lässt sie sich aber Zeit.

Wenn du deine Tattoos planst, denkst du dabei eher an einzelne Motive oder an Körperstellen, die du bunt haben möchtest?
Ich denke eher an Körperstellen. Nach heutigem Stand möchte ich zum Beispiel das Dekolleté nicht tätowiert haben, aber den Hals. Auch die Hände. Das Gesicht möchte ich wiederum nicht voll haben, außer ein paar Kleinigkeiten neben dem Ohr, wie es da sowieso schon ist. Dann ist es natürlich auch so, dass ich einen seriösen Beruf ausübe: Ich habe bis jetzt mit meiner Chefin Glück gehabt, aber sollte es einmal der Fall sein, dass ich wechseln muss, wird das sicherlich schwierig. Ich denke mir trotzdem, wir leben nur einmal und man sollte das machen, worauf man Bock hat. Es findet sich immer ein Weg und es sollte nicht daran scheitern, dass jemand Farbe unter seiner Haut hat. Denn das sagt nichts über die Leistung aus, die man im Beruf bringt. 

Welche Tattoostile favorisierst du?
Bei mir überwiegt Oldschool. Ich liebe die krassen Farben und die dicken Linien. Natürlich laufe ich auch irgendwie mit dem Trend mit, ich trage auch ein paar Mandalas in meiner Haut. Auch Dotwork finde ich super. Das muss halt irgendwie zusammenpassen, obwohl ich nicht sagen würde, dass das zu Einhundertprozent bei mir der Fall ist. Aber ich mache das, worauf ich Bock habe, was mir gefällt.



funtastixx model
TATTOO STARLET Annitotheka wird bei der Agentur funtastixx models geführt. Das komplette Portfolio des bildhübschen Tattoomodels ist unter www.funtastixx- models.de/models/annitotheka/
zu finden.
funtastixx models führt außerdem viele weitere tätowierte Schönheiten, die als Foto- und Filmmodelle arbeiten und regelmäßig als Hostessen auf Conventions und Messen im Einsatz sind.
www.funtastixx-models.de
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Stand:18 November 2017 05:44:13/szene/mit+dem+titel+zum+erfolg+tattoo+starlet+annitotheka+_176.html