Gabbo von Implore: Traumjob x 2

26.11.2017  |  Text: Boris Horn  |   Bilder: Throughthelenses Toni VillenGabriel Dubko, kurz Gabbo, ist nicht nur Bassist und Shouter der angesagten deutschen Grindcore-Band Implore, er ist zudem auch noch Tätowierer und hat somit gleich zwei Traumjobs. Das ist mehr als genug Gesprächsstoff für das Interview, das wir in Berlin mit dem 29-Jährigen führen konnten. Du bist in Buenos Aires geboren, wie hat es dich denn nach Berlin verschlagen? Zunächst bin ich schon mit 13 nach Barcelona gezogen, aber ich hatte meinen Platz noch nicht gefunden. Viele Jahre bin ich hin und her gezogen, lebte in Wuppertal, Karlsruhe, Los An-geles, Hamburg und jetzt bin ich in Berlin gelandet. Ich könnte nicht glücklicher sein, ich liebe diese Stadt. Du hast gerade mit Implore ein neues Album aufgenommen, möchtest du darüber etwas erzählen? Das haben wir in gerade mal vierzig Tagen geschrieben, in den Bergen bei Linz in Österreich. Da lastete ein ziemlicher Druck auf uns, denn das Album könnte einiges ändern, da es weltweit herausgebracht wird und wir damit ziemlich im Rampenlicht stehen werden. Zudem hat die Band einen neuen Drummer und einen neuen Gitarristen und wir hatten vorher noch nie zusammen gejammt, um neues Material zu produzieren, deswegen war alles etwas unsicher und eine große Herausforderung. Aber ich denke, wir haben etwas abgeliefert, was uns musikalisch absolut zufriedenstellt, wir sind sehr glücklich damit. Und wie geht es mit Implore weiter? Na, wir gehen ohne Unterbrechung auf Tour, bis wir fürs nächste Album ins Studio gehen. Bislang steht die Tour durch Europa mit Gadget im Oktober, dann geht’s nach Japan und Südostasien bis Ende nächsten Jahres. Hat deine Musik auch Einfluss auf deine Tattoos? Oh ja, Tattoos und Musik sind meine größten Leidenschaften. Meine Tattoos sind vielleicht etwas farbenfroher als meine Musik. Ich tätowiere gern Dinge, die eine Art grafische Beziehung zu dem haben, was ich spiele, also dunklere Bilder oder Tattoos mit Metal-Bezug. H2: Gabbos erstes Tattoo entstand in Barcelona Was war dein erstes Tattoo? Das hab ich mir mit 17 machen lassen, als ich noch mit meinen Eltern in Barcelona lebte. Mein Freund und späterer Mentor Walter Levias hat mir einen Schriftzug unter den Bauchnabel tätowiert. Es war der Songtitel einer Band, in der ich damals spielte, aber die ging den Bach runter. Da fand ich es besser, nach vorn zu schauen und das Ganze von Walter mit einem größeren Tattoo covern zu lassen. Auf deinem Rücken hast du die Reiter der Apokalypse, auf dem Hals Jesus tätowiert. Bist du sehr religiös? Nein, eigentlich bin ich Atheist, aber ich wollte ein Metal-Backpiece – und was könnte mehr Metal sein als die vier Reiter der Apokalypse? Der »Black Metal Jesus« kam letztes Jahr als Abschluss dazu. Es hat keine weitere Bedeutung, außer, dass es gut aussieht. Du hast auch ziemlich viele Reise-Tattoos auf der Brust – siehst du dich selbst als Weltenbummler? Ja, schon! Ich hab Tattoos von allen Orten, an denen ich schon mal war und auch als Erinnerung daran, wo ich herkomme. Das Schiff auf meiner Brust symbolisiert zum Beispiel meine Reiselust oder auch mein Leben. Wo arbeitest du als Tätowierer? Seit einiger Zeit arbeite ich im »Black Cat Tattoo« in Berlin- Friedrichshain. Dieses Jahr war es schwierig, mich auf die Arbeit dort konzentrieren zu können oder im Voraus zu planen, aber wenn ich es zeitlich ermöglichen kann, geh ich immer gern dort hin, um zu arbeiten oder auch einfach um mit den Leuten abzuhängen. Wann hast du denn mit dem Tätowieren angefangen? Also so richtig hab ich damit 2010 im Alter von 22 in L.A. angefangen. Ich hab mir das Equipment in ’nem zwielichtigen Laden in East L.A. besorgt und zunächst zuhause Freunde tätowiert. Ein Kumpel zeigte mir dann einen Shop in der Bronx, wo ich dann als Tätowierer anfangen konnte. Ich hab mir ein Drecksloch von Wohnung in Brooklyn angemietet und es dauerte zwei Stunden mit der U-Bahn, um zur Arbeit zu kommen und zwei Stunden wieder zurück, das war wirklich stressig, aber auch eine großartige Erfahrung. Inzwischen widme ich meine Zeit zwar hauptsächlich der Band, aber damit kann ich leider noch nicht meinen Lebensunterhalt finanzieren. Tätowierst du auch, während du mit der Band auf Tour bist? Würde ich schon gern, aber um das ordentlich zu machen, brauche ich entsprechende Räumlichkeiten im Backstagebereich. Wir haben oft in kleinen Bars und Clubs gespielt, das sind keine guten Voraussetzungen für sowas. Sobald wir in angemessenen Örtlichkeiten auftreten, würde ich gern auch auf Tour tätowieren. Ich tätowiere auch meine Bandkollegen bei den Proben, bevor wir auf Tour gehen, da hab ich auch die Sleeves von Petro und Markus (beide Gitarre) fertig gemacht. Welchen deiner beiden Traumjobs machst du lieber, Musik oder Tätowieren? Ich bin glücklich darüber, zwei Jobs zu haben, die sich überhaupt nicht wie Jobs anfühlen. Ich habe hart daran gearbeitet, dass Implore da steht, wo wir heute sind, weil es sich für mich so anfühlt wie eine Chance, die man nur ein Mal im Leben bekommt. Ich weiß nicht, ob ich an einer Musikerkarriere basteln kann, ob ich noch auf der Bühne stehen kann, wenn ich 49 bin … Das Tätowieren ist klasse, aber das läuft nicht weg. Im Moment tätowiere ich in meiner freien Zeit und genieße es, so viel wie möglich auf Tour zu sein, aber da ist nicht eins besser als das andere, es sind gleichwertige Leidenschaften. H2: Gabbos Band Implore Subjugate (Century Media) Implore sind mit ihrem Ende
September erschienenen 
Album »Subjugate« aktuelle auf Tour in Deutschland sowie dem Rest Europas und Asien.
Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2 Gabbo von Implore: Traumjob x 2
Gabbo von Implore: Traumjob x 2
Alle Bilder »
Der Wahl-Berliner Gabbo hat alles richtig gemacht, denn er hat sich 
gleich zwei Traumjobs geschaffen: Er ist Tätowierer bei Black Cat in Berlin-Friedrichshain und Musiker bei der Grindcore-Kapelle Implore.
Gabriel Dubko, kurz Gabbo, ist nicht nur Bassist und Shouter der angesagten deutschen Grindcore-Band Implore, er ist zudem auch noch Tätowierer und hat somit gleich zwei Traumjobs. Das ist mehr als genug Gesprächsstoff für das Interview, das wir in Berlin mit dem 29-Jährigen führen konnten.

Gabriel Dubko, kurz Gabbo: Musiker, Tätowierer und wie man ihm bereits beim ersten Blick ins Gesicht ansieht: Straight Edge.

Du bist in Buenos Aires geboren, wie hat es dich denn nach Berlin verschlagen?
Zunächst bin ich schon mit 13 nach Barcelona gezogen, aber ich hatte meinen Platz noch nicht gefunden. Viele Jahre bin ich hin und her gezogen, lebte in Wuppertal, Karlsruhe, Los An-geles, Hamburg und jetzt bin ich in Berlin gelandet. Ich könnte nicht glücklicher sein, ich liebe diese Stadt.

Du hast gerade mit Implore ein neues Album aufgenommen, möchtest du darüber etwas erzählen?
Das haben wir in gerade mal vierzig Tagen geschrieben, in den Bergen bei Linz in Österreich. Da lastete ein ziemlicher Druck auf uns, denn das Album könnte einiges ändern, da es weltweit herausgebracht wird und wir damit ziemlich im Rampenlicht stehen werden. Zudem hat die Band einen neuen Drummer und einen neuen Gitarristen und wir hatten vorher noch nie zusammen gejammt, um neues Material zu produzieren, deswegen war alles etwas unsicher und eine große Herausforderung. Aber ich denke, wir haben etwas abgeliefert, was uns musikalisch absolut zufriedenstellt, wir sind sehr glücklich damit. 

Gabbo mit Implore live on stage.

Und wie geht es mit Implore weiter? 
Na, wir gehen ohne Unterbrechung auf Tour, bis wir fürs nächste Album ins Studio gehen. Bislang steht die Tour durch Europa mit Gadget im Oktober, dann geht’s nach Japan und Südostasien bis Ende nächsten Jahres.

Hat deine Musik auch Einfluss auf deine Tattoos?
Oh ja, Tattoos und Musik sind meine größten Leidenschaften. Meine Tattoos sind vielleicht etwas farbenfroher als meine Musik. Ich tätowiere gern Dinge, die eine Art grafische Beziehung zu dem haben, was ich spiele, also dunklere Bilder oder Tattoos mit Metal-Bezug. 

Gabbo ist ständig unterwegs, was auch in vielen seiner Tattoos thematisiert wird wie hier zum Beispiel in seinem Knuckle-Tattoo »Vagabond «.

Gabbos erstes Tattoo entstand in Barcelona

Was war dein erstes Tattoo?
Das hab ich mir mit 17 machen lassen, als ich noch mit meinen Eltern in Barcelona lebte. Mein Freund und späterer Mentor Walter Levias hat mir einen Schriftzug unter den Bauchnabel tätowiert. Es war der Songtitel einer Band, in der ich damals spielte, aber die ging den Bach runter. Da fand ich es besser, nach vorn zu schauen und das Ganze von Walter mit einem größeren Tattoo covern zu lassen. 

Auf deinem Rücken hast du die Reiter der Apokalypse, auf dem Hals Jesus tätowiert. Bist du sehr religiös?
Nein, eigentlich bin ich Atheist, aber ich wollte ein Metal-Backpiece – und was könnte mehr Metal sein als die vier Reiter der Apokalypse? Der »Black Metal Jesus« kam letztes Jahr als Abschluss dazu. Es hat keine weitere Bedeutung, außer, dass es gut aussieht. 

Die vier Reiter der Apokalypse als beeindruckendes Backpiece.

Du hast auch ziemlich viele Reise-Tattoos auf der Brust – siehst du dich selbst als Weltenbummler?
Ja, schon! Ich hab Tattoos von allen Orten, an denen ich schon mal war und auch als Erinnerung daran, wo ich herkomme. Das Schiff auf meiner Brust symbolisiert zum Beispiel meine Reiselust oder auch mein Leben.

Wo arbeitest du als Tätowierer?
Seit einiger Zeit arbeite ich im »Black Cat Tattoo« in Berlin- Friedrichshain. Dieses Jahr war es schwierig, mich auf die Arbeit dort konzentrieren zu können oder im Voraus zu planen, aber wenn ich es zeitlich ermöglichen kann, geh ich immer gern dort hin, um zu arbeiten oder auch einfach um mit den Leuten abzuhängen. 

Zudem ist Gabbo Tätowierer bei »Black Cat Tattoo« in Berlin.

Wann hast du denn mit dem Tätowieren angefangen? 
Also so richtig hab ich damit 2010 im Alter von 22 in L.A. angefangen. Ich hab mir das Equipment in ’nem zwielichtigen Laden in East L.A. besorgt und zunächst zuhause Freunde tätowiert. Ein Kumpel zeigte mir dann einen Shop in der Bronx, wo ich dann als Tätowierer anfangen konnte. Ich hab mir ein Drecksloch von Wohnung in Brooklyn angemietet und es dauerte zwei Stunden mit der U-Bahn, um zur Arbeit zu kommen und zwei Stunden wieder zurück, das war wirklich stressig, aber auch eine großartige Erfahrung. Inzwischen widme ich meine Zeit zwar hauptsächlich der Band, aber damit kann ich leider noch nicht meinen Lebensunterhalt finanzieren. 

Tätowierst du auch, während du mit der Band auf Tour bist?
Würde ich schon gern, aber um das ordentlich zu machen, brauche ich entsprechende Räumlichkeiten im Backstagebereich. Wir haben oft in kleinen Bars und Clubs gespielt, das sind keine guten Voraussetzungen für sowas. Sobald wir in angemessenen Örtlichkeiten auftreten, würde ich gern auch auf Tour tätowieren. Ich tätowiere auch meine Bandkollegen bei den Proben, bevor wir auf Tour gehen, da hab ich auch die Sleeves von Petro und Markus (beide Gitarre) fertig gemacht.  

Frisch gestochenes von Gabbo, der als Allrounder von Neo-Traditional bis Blackwork alles anbieten kann.
Welchen deiner beiden Traumjobs machst du lieber, Musik oder Tätowieren?
Ich bin glücklich darüber, zwei Jobs zu haben, die sich überhaupt nicht wie Jobs anfühlen. Ich habe hart daran gearbeitet, dass Implore da steht, wo wir heute sind, weil es sich für mich so anfühlt wie eine Chance, die man nur ein Mal im Leben bekommt. Ich weiß nicht, ob ich an einer Musikerkarriere basteln kann, ob ich noch auf der Bühne stehen kann, wenn ich 49 bin … Das Tätowieren ist klasse, aber das läuft nicht weg. Im Moment tätowiere ich in meiner freien Zeit und genieße es, so viel wie möglich auf Tour zu sein, aber da ist nicht eins besser als das andere, es sind gleichwertige Leidenschaften.

Implore sind mit ihrem EndeSeptember erschienenen Album »Subjugate« aktuelle auf Tour in Deutschland sowie dem Rest Europas und Asien.

Gabbos Band

Implore
Subjugate (Century Media)
Implore sind mit ihrem Ende September erschienenen Album »Subjugate« aktuelle auf Tour in Deutschland sowie dem Rest Europas und Asien.
  Teilen
Summer Breeze 2016 – "Most Metal Tattoo"

Summer Breeze 2016 – "Most Metal Tattoo"

 

Beim diesjährigen Summer Breeze Open Air vergangenes Wochenende fand zum ersten Mal unser "Most Metal Tattoo" Contest statt – die Resonanz war grandios…

TätowierMagazin zeichnet Studios aus

TätowierMagazin zeichnet Studios aus

 

»TätowierMagazin reccomends« heißt unsere neue Aktion mit der wir Studios und Tätowierer auszeichnen, die wir guten Gewissens weiterempfehlen können und…

Willy Ifflands Tattoos im Zoom

Willy Ifflands Tattoos im Zoom

 

Der Alles-Blogger, Influencer und Mann hinter Dressed Like Machines steht neben Musik und Mode vor allem auf Tattoos. Sie gehören zu seinem Image und in…

TätowierMagazin auf der Tattoo Convention Berlin

TätowierMagazin auf der Tattoo Convention Berlin

 

Der Transporter ist beladen, die Taschen sind gepackt; wir sind reisefertig. Gleich geht’s auf nach Berlin, zur 26. internationalen Tattoo Convention in…

Gewinne ein Wochenende auf der Berliner Tattoo-Convention!

Gewinne ein Wochenende auf der Berliner Tattoo-Convention!

 

Wer beim Fotowettbewerb des Tattoopflege-Herstellers Prontolind die meisten Votes bekommt, kann zwei Wochenendtickets sowie eine Hotelübernachtung für…

1. Lady Ink Days in Berlin

1. Lady Ink Days in Berlin

 

»Female only« heißt das Motto bei der ersten reinen Frauen-Convention in der Hauptstadt. Kommendes Wochenende, am 25. und 26. März, finden in Berlin die…

Die 10 schönsten Johnny Cash Tattoos!

Die 10 schönsten Johnny Cash Tattoos!

 

Am 12. September 2017 jährt sich der Todestag von Musiklegende Johnny Cash zum 14. Mal. Für viele war und ist der »Man in Black« ein Idol und sein Einfluss…

Besondere Tattoo-Aktion zum 25-Jährigen With-Full-Force-Jubiläum

Besondere Tattoo-Aktion zum 25-Jährigen With-Full-Force-Jubiläum

 

Let's celebrate! Das »With Full Force«-Festival wird 25 Jahre alt und hat aus diesem Anlass ein extra fettes Line-up parat. Auch wir sind wieder mit dabei,…

Tattoo Circus Rhein-Neckar – Neuauflage der Mannheimer Convention

Tattoo Circus Rhein-Neckar – Neuauflage der Mannheimer Convention

 

Am ersten Novemberwochenende heißt es in Mannheim Manege frei! Der Tattoo Circus Rhein-Neckar ist die Neuauflage der Mannheimer Tattooconvention und lockt…

Mimi und ihr Black-and-Grey Tattoo-Sleeve

Mimi und ihr Black-and-Grey Tattoo-Sleeve

 

Wir sehen auf Instagram, in Magazinen und auf Tattooconventions die tollsten Motive, Inspirationen für das eigene Tattoovorhaben gibt es en masse auf dem…

With Full Force Festival 2018 - 25th Anniversary @Ferropolis

With Full Force Festival 2018 - 25th Anniversary @Ferropolis

 

Volle Kraft voraus! Von 14. bis 16. Juni 2018 wird es auf der Eiseninsel Ferropolis wieder richtig laut: 25 Jahre With Full Force! Die härteste Party des…

Imminence auf Europa-Tour

Imminence auf Europa-Tour

 

Die schwedische Metalcore-Band Imminence kommt mit 16 shows nach Europa und haben dabei ihr aktuelles Album „This Is Goodbye“ (Arising Empire/Nuclear Blast)…

Handrücken-Tattoos

Handrücken-Tattoos

 

Tätowierungen auf den Händen trug man früher nur, wenn sonst nirgends mehr Platz war; das hat sich inzwischen stark geändert.

Topseller im Shop
Stand:24 April 2018 20:17:22/szene/gabbo+von+implore+traumjob+x+2_171024.html