Szeneshop-Angebote
24.02.2017  |  Text: Pascal Bagot, Übersetzung: Dirk-Boris Rödel  |   Bilder: Pascal Bagot
Alle Bilder »

Lyle Tuttle - Der Tätowierer, dem die Frauen vertrauten


Lyle Tuttle (84), ist einer der berühmtesten Tätowierer der Welt. Seine bevorzugten Motive: Schmetterlinge, Röschen, kleine Herzen.


Der Ausdruck von der lebenden Legende wird ja gern überstrapaziert, aber wenn er auf einen zutrifft, dann auf Lyle Tuttle. Der berühmte Tätowierer empfängt mich in seinem Apartment direkt über seinem Studio an der Columbus Avenue in San Francisco, das er schon seit Jahrzehnten genau hier betreibt, und verblüfft mich mit seiner Vitalität, seiner Lebensfreude – und seiner Vorliebe für Tequila mit Grapefruit. Er ist nicht nur unermüdlich im Erzählen von Geschichten, sondern auch im Reisen. Seit der inzwischen 84-Jährige nicht mehr selbst tätowiert, steigt er eigentlich nur noch von einem Flugzeug ins nächste, um auf allen möglichen Conventions Seminare zu halten. Wo er auch immer sehr gern Details zu seinem unglaublichen Erfolg preisgibt.

»Vier oder fünf Jahre lang hab ich nur Schmetterlinge und Rosenblüten tätowiert«, erzählt Lyle Tuttle – aber auch damit kann man zu einem der berühmtesten Tätowierer der Welt werden.

»Ich war vor allem die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort«, betont er immer wieder. Man hat den Eindruck, dass er es selbst jetzt noch nicht richtig fassen kann, wie ihm in den 60ern das Glück in den Schoß gefallen ist. San Francisco war zu jener Zeit das Epizentrum der Hippie-Bewegung, ein Gegenpol zum amerikanischen Puritanismus. Die sexuelle Befreiung und die Emanzipation der Frauen war ein großes Thema, Tattoos waren das geeignete Medium, um die neu gewonnene Freiheit nach außen zu demonstrieren. 
 
Lyle Tuttle war damals nicht der einzige Tätowierer in San Francisco, er war auch nicht der talentierteste, und in seinen Kraftausdrücken hätte er mit jedem Zementmischer mithalten können – dennoch war er für viele Frauen zu jener Zeit der Tätowierer der Wahl. Dadurch wurden auch viele Medien auf ihn aufmerksam, was ihm nicht nur zu raschem Ruhm verhalf. In der damals sehr konservativen und stark untereinander konkurrierenden Szene brachte es ihm auch ein ordentliches Maß an Missgunst und Ablehnung ein – vor allem von einer weiteren Legende des American Tattooing, nämlich von Sailor Jerry Collins. 

Tuttle, der Tätowierer, dem die Frauen vertrauten.

Ab wann wurde es für Frauen ein Thema, sich tätowieren zu lassen?
Bis 1965/66 war Tätowieren ein reines Männerding. Erst als die Frauenrechtsbewegung einsetzte, wurde das auch für Frauen interessant. Es war für Frauen ein starkes Statement, eine
Kampfansage. Man muss sich das vorstellen: Mit einem Schlag kam plötzlich die Hälfte der Menschheit zusätzlich für uns als Kunden in Betracht. Und es gab nur so wenige Tätowierer, heilige Scheiße! 

Heute ist ja irgendwie die Großmutter von jedem Tätowiererin … Ich war zwanzig Jahre lang der einzige Tätowierer hier, heute stehen fünfzig oder sogar fünfundsiebzig im Telefonbuch. Aber ich, ich lebte in der coolsten Stadt der Welt, war komplett zutätowiert und ich liebte es, in den Medien zu sein. Was für eine scheißperfekte Steilvorlage, um Erfolg zu haben! 

Die Frauen, die wollten kleine Tattoos: Schmetterlinge, Rosenblüten. Ich glaube, ich habe vier oder fünf Jahre lang nichts anderes tätowiert. Männer hab ich nur noch tätowiert, wenn sie mit einer Frau zusammen herkamen. Ich liebe Tattoos und ich liebe Frauen. Frauen sind das Großartigste. Mein erstes Tattoo ist auch einer Frau gewidmet. (Lyle zeigt ein tätowiertes Herz mit Spruchband, auf dem »Mother« zu lesen ist.)

Farbenfroher Tattoo-Kult.

Und davor, wer ließ sich da tätowieren?
Militärangehörige. Die besten Kunden der Welt! Sie wurden am Ersten und am Fünfzehnten im Monat bezahlt und hauten ihren Sold innerhalb von fünf Tagen auf den Kopf. Danach hatte ich dann immer ein paar Tage frei, bis zum nächsten Zahltag. Manchmal hab ich auch Zivilisten tätowiert. Kaum Frauen und wenn doch, dann wenn sie sich von ihrem Freund haben bequatschen lassen: »Komm schon, Schatz, lass dir meinen Namen tätowieren …«

War es für Frauen okay, sich von dir tätowieren zu lassen, also von einem Mann?
Ich glaube, Frauen merken schon, ob jemand ihnen gefährlich werden kann oder nicht. Und ich glaub, das haben sie schon gemerkt, dass da von meiner Seite keine Gefahr droht. Ich habe nie versucht, eine abzuschleppen oder so … Kundinnen haben oft zu mir gesagt, »Du wirst sicher oft angebaggert!«, was ja letzten Endes darauf hinauslaufen sollte, dass sie von mir angebaggert werden wollten. Ich hab in solchen Fällen nur geantwortet: »Ja, ist schon vorgekommen.«, und das war’s. Leute haben mir oft gesagt, dass ich die dreckigsten Witze erzählen kann, ohne dass sie sich unanständig anhören. Ich war halt einfach scheißsympathisch, die Frauen fühlten sich wohl bei mir, und deshalb sind sie aus allen Ecken der USA zu mir gekommen.

Lyle sagt wenigstens in jedem zweiten Satz ein »fucking«, »scheiß« oder »verdammt«, daher fragt man sich schon, warum der heute 84-Jährige bei den Frauen so gut ankam. Seine Meinung dazu: »Ich war einfach scheißsympathisch!«
 
Im Oktober 1970 warst du auf dem Titelbild des Rolling-Stone-Magazins und ab da warst du ein Star. Wie kam es dazu?
Eines Abends kam dieses süße junge Ding in den Laden und wollte einen Ring um den Finger tätowiert haben. Wollte ich ihr erst ausreden, aber sie wollte es unbedingt, gut, dann hab ich es halt gemacht. Sie meinte, wenn jemandem ihr Tattoo nicht gefallen würde, dann könne sie ihm ja gleich den Finger zeigen. Während des Tätowierens sah sie sich im Studio um, das aussah wie ’ne Arztpraxis. Und sie sah sich also um und meinte: »Es bricht eine neue Zeit an, die Zeit des Wassermanns, und du solltest das hier lockerer gestalten.

Dein Arbeitsplatz, das ist ja okay, wenn der wie beim Arzt aussieht, aber der Rest des Studios muss doch nicht so aussehen.« Na, und ich hab sie halt gefragt, wie soll das Studio denn aussehen, und sie überlegte gefühlt eine Ewigkeit, bis es aus ihr herausbrach: »Ich hab’s, wie ein viktorianischer Puff!« Ich dachte darüber nach und dann meinte sie noch: »Das könnte echt ’ne Geschichte geben«, und ich so: »’ne Geschichte? Bist du denn Journalistin? Für wen schreibst du denn?« Und, na ja, es war das Rolling-Stone-Magazin. Sie hieß Amie Hill, und sie hat den Artikel über mich geschrieben. Eine Freundin von ihr, ebenfalls Journalistin, hat zwei Jahre später einen Bericht über mich fürs Life-Magazin gemacht.

Das Tätowieren in seinem Studio überlässt Lyle inzwischen Jüngeren, er selbst gibt sein Wissen inzwischen auf Conventionseminaren weiter.

Dass du die Sängerin Janis Joplin tätowiert hast, hat dir ja auch sehr große Bekanntheit eingebracht.
In Haight Ashbury, dem damaligen Hippie-Zentrum in San Francisco, war ich ziemlich bekannt, weil alle zu mir zum Tätowieren kamen. Dadurch wurde ich praktisch selber zum Hippie. Meine Kinder haben schon vor mir mit Acid angefangen – aber ich glaube, ich hab später ganz gut aufgeholt. Janis hatte ich mal im Fernsehen gesehen. Ich bin kein Musikfan, ich mag eigentlich Musik nicht besonders. Scheiße nochmal, in den verdammten 60ern und 70ern, da gab’s Rock ’n’ Roll, Eagles, The Beatles, das war ordentliche Musik, aber dieser Dreck, den sie heute spielen? Ich würde am liebsten mit ’ner Maschinenpistole auf ein scheiß Rap-Konzert gehen und jeden von der Bühne schießen!

… wir wollten ja über Janis Joplin sprechen …
Okay, also ich hatte schon von ihr gehört, aber ihre Musik interessierte mich nicht. Janis war einfach eine nette Person. Sie kam 1970 zu mir, da kam sie gerade aus Südamerika zurück und ich war schon relativ bekannt. Ich war im Shop im zweiten Stock, als diese zwei großen Hunde ins Studio kamen und dieses Mädel hinter ihnen her. Janis hatte ’nen Bericht in der Zeitung in San Jose über mich gelesen und hatte sich dann in den Kopf gesetzt, dass sie ein Tattoo haben will. Ich hab ihr dann zwei gestochen, ein Herzchen auf der Brust und ein Armband. Sie wollte das Herz zuerst, aber ich bin ja nicht doof! Bei zwei Tattoos macht man immer das größere zuerst. Denn, wenn man mit dem kleinen anfängt und es dann doch weh tut, dann wollen die Leute das größere nicht mehr. 

Wir wurden richtig gute Freunde, sie war bei mir zu Hause, in Sausalito, kurz bevor sie starb. Sie ließ sich mit dem Helikopter abholen und nach Hause nach L.A. fliegen und starb dort. Ich werde oft gefragt, ob ich sie gefickt hätte, hab ich aber nicht. Ich fand sie nicht attraktiv.

Seit Jahrzehnten befindet sich Lyle Tuttles Shop am selben Fleck. In diesen heiligen Hallen ließ sich dereinst auch Janis Joplin von Lyle tätowieren.
 
Denkst du, dass sie einen großen Einfluss darauf hatte, dass sich noch mehr Frauen tätowieren ließen?
Ich glaube, dass sie viel fürs Tätowieren getan hat, weil sie bei ihren Auftritten immer gesagt hat, dass Leute mit Tattoos gern ficken. Also ließ sich jeder Depp, der flach gelegt werden wollte, ein Tattoo verpassen. 

Zwei Tage, nachdem Janis gestorben war, saß eine junge Frau vorm Studio und wartete, sie wollte auch ein kleines Herz auf der Brust haben. Wir gingen hoch und ich hab’s gestochen. Ich hab seitdem bestimmt tausende gestochen. Janis hätte das gefallen, sie liebte Aufmerksamkeit. Sie war sehr nett, ich will ihr Andenken bewahren. 

Ein Wortspiel: »The right to bear arms« (das Recht, Waffen zu tragen), wird auf diesem Werbeplakat zu: »Das Recht auf hochgekrempelte Ärmel«

Wie war es für dich, so viele Frauen zu tätowieren, nachdem deine Kundschaft lange Zeit nur aus Männern bestand?
Ich habe sowieso lieber kleine, farbige Tattoos gemacht, große Tattoos sind nicht sehr feminin. Aber Kerle wollen große Sachen und sie stinken wie ein dreckiges Motorrad. Frauen riechen angenehm, man kann sich nett mit ihnen unterhalten, sie sind einfach menschliche Wesen. Wie sollte ich mich nicht von ihnen angezogen fühlen? 

Frauen dachten oft, ich sei schwul, weil ich mich gern mit Frauen umgab, da dachte ich nur, »wenn ihr wüsstet …« Einmal kam eine Businessfrau zu mir ins Studio, in einem wirklich teuren Anzug. Ich hab dann gesagt, ich kann nicht garantieren, dass keine Farbe auf die Hose kleckert, worauf sie einfach die Hose und das Höschen auszog … Gott, das waren noch Zeiten!

Hast du eigentlich die Fotografin Annie Leibovitz tätowiert?
Nee, sie ist ja Jüdin. Juden können nicht jüdisch beerdigt werden, wenn sie tätowiert sind. Ich bin ja Ehren-Jude, bei meiner letzten Hochzeit – ich war dreimal verheiratet – wurde ich von einem Rabbi getraut. Obwohl weder meine Frau noch ich jüdisch sind. Ich bin nicht antisemitisch oder so, ich hasse einfach alle gleichermaßen. 

Das Studio in der Columbus Avenue in San Francisco: hier wurde mit Mini-Herzchen Tattoogeschichte geschrieben.
 
… hört sich aber nicht gerade nach der Hippie-Message von Liebe für alle an?
Ich komme mit allen klar, oder probiere es zumindest. Aber ich hasse die Menschheit. Wir sind das beschissenste Viehzeug, das je über die Erde gelaufen ist. Ich meine keine speziellen Individuen, ich meine generell die menschliche Spezies. Wir sind einfach beschissener als scheiß Ratten. Und Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen? Er hat’s verkackt, der Typ ist doch nicht ganz dicht!

Du hast mal gesagt, »Ich tätowiere Frauen nur dann, wenn auch ihre Mutter schon tätowiert war«. Was meinst du damit?
Jeder hat so seine Grundsätze. Ich tätowiere zum Beispiel keine Hände, Füße, nicht den Hals oder das Gesicht. Ich hab da keine Tattoos. Wenn ich an den Stellen keine Tattoos habe, brauchst du da auch keine. Und als Tätowierer brauchst du ein Gewissen. Ich kann dir dein Leben versauen, also echt jetzt. Ich kann dir irgend ’nen Mist auf die Stirn tätowieren. Aber so nötig hab ich’s nicht, dass ich so was machen müsste. Wenn einer so was will, soll er die Straße runterlaufen und er wird irgendeinen finden, der ihm das macht, aber dann belastet es nicht mein Gewissen. Das, was ich mache, begleitet dich dein Leben lang. Man muss sich fragen, ist die Kohle Grund genug, um einem Kunden so was anzutun? Ich hab’s nie so dringend nötig gehabt, dass ich einem die amerikanische Flagge quer über die Fresse tätowiert hätte. 

Genug tätowiert - heute bleibt der 84-Jährige häufiger auf der Couch.

Du hast auch mal gesagt: »Tattoos sind nicht für jeden, für die meisten sind sie einfach viel zu gut.«
Sich tätowieren zu lassen ist das Persönlichste und Egoistischste, was du tun kannst. Du kannst ein Tattoo nicht abziehen und dir im Pfandbüro Geld dafür geben lassen. Aber sie tun dir gut, sie sagen dir, wer du bist. Eines morgens wachst du auf und findest einen Zettel, auf dem steht »Ich verlasse dich!«, kaum steckst du deinen Fuß aus dem Bett, beißt dich dein Scheißhund, wenn du vor die Tür gehst, ist dein verficktes Auto weg. Du willst ’nen Kaffee und Milch und Zucker sind alle und in der Zeitung steht, dass deine ganzen verdammten Aktien den Bach ’runter sind. Und wenn du dann nicht mehr weißt, ob du Männlein oder Weiblein bist, dann hast du immer noch deine Tattoos, die dir sagen, wer du bist.
 
Lyle Tuttle    
Lyles Studio in SF
841 Columbus Ave. 
San Francisco, CA
lyletuttle.com


 


Text: Pascal Bagot, Übersetzung: Dirk-Boris Rödel
Bilder: Pascal Bagot

Kommentare zum Artikel





Aktuell am Kiosk: TätowierMagazin 8/17

Artikel aus der Ausgabe: 8/17

Mimi Erhardts Kolumne: Mimi erklärt, warum Freundschaftstattoos fetzen
Mimi Erhardts Kolumne: Mimi erklärt, warum Freundschaftstattoos fetzen
Groteske Dämonen-Tattoos von Ruco
Groteske Dämonen-Tattoos von Ruco
Dotwork-Tattoos als Mantra
Dotwork-Tattoos als Mantra
Sommer, Sonne und Tattoos
Sommer, Sonne und Tattoos
Realtalk mit Hiphop-Duo SXTN
Realtalk mit Hiphop-Duo SXTN
Die Residents des Eisenherz Tattoostudios in Magdeburg
Die Residents des Eisenherz Tattoostudios in Magdeburg

Ausgabe 9/17 erscheint am 25. August

Im Huber-Verlag erscheinen auch:

Weitere, relevante Artikel
  • »Alle wollen Streichhölzer«

    Laura Yahna kam als Punk mit Tattoos in Berührung und begann, Freundinnen und Freunde zu stechen – bis Ela vom Hauptstadtstudio Pech & Schwefel die Berlinerin entdeckte, sie in ihren Laden holte und ihr die Feinheiten des Handwerks beibrachte.

  • Ein Tattoo-Imperium auf dem Acker – Tätowierer Andy Engel

    Mit seinen Realistic-Tätowierungen in Black-and-Grey wurde Andy Engel international bekannt. Das Geheimnis seines Erfolgs: bodenständiger Perfektionismus.

  • Infidelix, der tätowierte Straßenrapper, der auf der Straße rappt

    Für den Musiker Infidelix ist Rappen ein Lifestyle und um die Menschen mit seiner Musik und Botschaft zu erreichen, geht er auf die Straßen Berlins. Wir schauten uns den Musiker mit der außergewöhnlichen Geschichte und dem Faible für Tattoos genauer an.

  • Tattoo-Starlet 2014 Jess Daniels

    Im vergangenen Jahr kürten das TätowierMagazin und Tattoo Erotica Jess Daniels zum Tattoo-Starlett 2014. Die Bewerbung für den Titel Tattoo-Starlet 2015 startet jetzt!

  • Gewinnerin des TM-Nachwuchscontest 2016: Tätowiererin Jessica Kinzer

    Die Leser des TätowierMagazins wählten Jessica Kinzer unter die Top 3 des TM-Nachwuchscontests. Auf der Tattoomenta in Kassel konnte sie die Jury im Battle-of-the-Best mit ihrer vor Ort gestochenen Tätowierung zum Thema Freiheit überzeugen.

  • Ein Kreuzzug für die Tattookunst - Kult-Tätowierer Don Ed Hardy

    Dass heute beim Namen Ed Hardy viele nur an die kitschigen T-Shirts und Basecaps denken, die der Designer Christian Audigier unter dem Namen des kalifornischen Tätowierers vermarktete, wird dem Mann nicht gerecht. Wahrscheinlich hatte kaum ein anderer Tattookünstler so großen und konstruktiven Einfluss auf die heutige Tätowierkunst wie er.

  • The Beautiful Struggle – Tätowierer Millo

    Längst im ganzen Land für seine preisgekrönten Neo-Traditionals bekannt, führt der 39-jährige Millo aus Ramstein weiterhin einen Kampf mit seinem Kunsthandwerker-Ego.

  • No Pussies on board!

    Tätowierte Bartträger finden sich nicht nur in Berliner Trendbezirken, sondern auch in Norwegen. Auf der Tattoo- Convention in Stavanger dominiert jedenfalls fett gestylte Vollbehaarung mit jeder Menge Tinte auf wahlweise Unterarmen, Hals oder im Gesicht!

  • Realtalk mit Hiphop-Duo SXTN

    Wildes Stimmengewusel, schallendes Lachen und ganz viel zu bequatschen – das gab es, als unsere Autorin Victoria die beiden Mädels vom Hiphop-Duo SXTN traf. Als würde man sich schon eine halbe Ewigkeit kennen. Was es mit dem Titel des ersten Albums »Leben am Limit« von Nura und Juju auf sich hat, ob Juju irgendwann mal wieder zur Tätowiermaschine greifen wird und warum der Albumtitel alles andere als aus der Luft gegriffen ist, erzählen uns die beiden Berlinerinnen im Interview.


Stand:17 August 2017 09:56:34/szene/der+taetowierer+dem+die+frauen+vertrauten_172.html