Japanische Tattoo-Motive

20.03.2008  |  Text: Dirk-Boris  |   Bilder: TM-Archiv
Japanische Tattoo-Motive
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Geishas, Drachen, Oni-Teufel: TätowierMagazin Chefredakteur Dirk-Boris hat für euch die Bedeutungen der gängigsten Symbole der japanischen Tätowierkunst in einem Artikel zusammengefasst!
Geishas, Drachen, Oni-Teufel: Die Bedeutung der gängigsten Symbole der japanischen Tätowierkunst.

japanische Tätowierkunst Der grundlegende Unterschied zwischen der traditionellen japanischen Tätowierkunst und westlicher Tattoo-Kultur besteht wohl darin, dass es in Japan praktisch undenkbar wäre sich von mehr als einem Tätowierer inken zu lassen. Während man im Westen gern Arbeiten und Stile verschiedenster Künstler »sammelt«, lässt man sich in Japan die traditionellen Ganzkörper-Tattoos ausschließlich von einem einzigen Tätowiermeister anfertigen. Pech, wenn der Tätowierer während der oft mehrjährigen Arbeit am Ganzkörper-Kunstwerk verstirbt – kein Tätowierer würde jemals die Arbeit eines Kollegen weiterführen, ausbessern oder überarbeiten. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass ein Horimono, ein japanisches Ganzkörpertattoo, eben eine einzige zusammenhängende Tätowierung ist und kein Patchwork willkürlich zusammengestellter Einzelbilder. Eine japanische Tätowierung erzählt eine Geschichte, in der jedes Motiv und jedes Detail sich aufeinander beziehen. Bestimmte Tiere oder Pflanzen deuten die Jahreszeit an, in der die Geschichte sich abspielt (Frühlingsblumen, Herbstlaub) oder können in verschlüsselter Form Symbole für Leben oder Tod sein und dadurch den weiteren Verlauf der dargestellten Handlung andeuten: Karpfen, die einen Strom aufwärts springen, stehen für Kraft, Ausdauer, Lebendigkeit, während die fallende Kirschblüte Tod und Vergänglichkeit darstellt. Ein japanisches Ganzkörpertattoo ist somit ein in sich geschlossenes undauch symbolisch schlüssiges Gesamtwerk. Ein umfangreiches Wissen über alte Legenden, Sagen, Erzählungen, aber auch über populäre Theaterstücke oder historische Ereignisse, die immer wieder in der japanischen Tätowierkunst thematisiert werden, ist daher für jeden japanischen Tätowiermeister eine absolute Grundvoraussetzung – wer hier unvereinbare Motive miteinander mischt, kann nicht erwarten als Tätowiermeister ernst genommen zu werden.

Allerdings stellt sich die Frage, inwieweit diese strengen Vorgaben für westliche Tätowierer und Tattoo-Fans verpflichtend sein müssen. Sicher wird auch ein Europäer, der ein komplettes Ganzkörpertattoo im traditionellen japanischen Stil haben möchte, dieses so original wie möglich haben wollen. Andererseits werden auch viele westliche Tattoo-Motive ja schon längst nicht mehr in ihrer ursprünglichen Bedeutung verwendet – wohl die meisten,  die den Spruch »Death before Dishonour / Tod vor Schande« als Tattoo tragen werden dieses Motto kaum wirklich ernst meinen sondern tragen ihn als nostalgisches Oldschool-Motiv, als ein Souvenir aus alten Zeiten, das einfach cool rüberkommt. Muss also z.B. ein »japanischer Arm« eines Westlers nach japanischen Massstäben komplett in sich stimmig sein? Ist es ein völliger Fehltritt, wenn ein Tattoo-Fan hierzulande Frühlings-Kirschblüten und Herbstlaub in einer Tätowierung trägt – wenn er ohnehin ein Oldschool-Motiv auf dem Rücken und Biomechanik-Designs auf den Rippen tätowiert hat? Wie so oft lautet die Antwort: Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es wird kaum ein japanischer Tätowiermeister traditionelle Massstäbe an die Tätowierungen einer »Langnase« anlegen und es bleibt einfach die Frage, was dem einzelnen wichtiger ist: verschiedene Motive, die man klasse findet, auch wenn sie nicht zusammenpassen oder das in sich stimmige Gesamtkonzept. So hätte zum Beispiel eine Hannya-Maske nichts in der Geschichte der Perlentaucherin Tamatori-Hime zu suchen, die den Schatz des Drachenkönigs raubt – aber wenn einem beide Motive gefallen, wer wollte es einem verbieten sie sich stechen zu lassen? Da es aber grundsätzlich wohl jeden interessiert, wo sein Lieblingsmotiv herkommt, was es bedeutet und welche Geschichten damit verbunden sind, erklären wir im Folgenden einige der wichtigsten Motive der japanischen Tätowierkunst – ob man sie streng traditionell verwenden oder einfach nach Lust und Laune kombinieren möchte, kann letzten Endes jeder so entscheiden wie er es selbst für richtig hält.

Fallende Kirschblüten, Ahornblätter:
Kirschblüten-Sleevetätowierte Ahornblätterjapanische KirschblütenNeben der nahe liegenden Bedeutung der Jahreszeit (Kirschblüte = Frühling, Ahornblätter = Herbst) symbolisieren die herabfallenden Blüten und Blätter auch Vergänglichkeit und Tod bzw. den Kreislauf von Leben und Tod. Besondere Bedeutung kommt dabei den Kirschblüten zu: sie stehen wörtlich für den Tod »in der Blüte des Lebens«. In Japan, wo man auch heute noch teilweise auf eine ausgeprägte Todes-Ästhetik trifft, galt es früher vor allem in der Militäraristokratie als erstrebenswert, auf dem Höhepunkt körperlicher Leistungsfähigkeit, beispielsweise im Kampf, aus dem Leben zu scheiden. Diese Idee des Todes in der Jugend spiegelt sich in der Kirschblüte wieder, die direkt nach dem Erblühen vom Baum fällt, während das welke, oft rot oder gelb verfärbte Ahornblatt sinnbildlich den kompletten Zyklus des Lebens von der Jugend bis zum hohen Alter durchlaufen hat.
Fallende Blüten und Blätter sind Sinnbilder für den Tod in der Jugend oder im hohen Alter.


Löwenhunde:
Löwenhund Brust TattooLöwenhund SleeveMöglicherweise geht das Fantasie-Tier, das man in Japan als »Löwenhund« bezeichnet, weder auf Löwe noch auf Hund sondern auf Leoparden oder Schneeleoparden zurück – dafür spricht zumindest das seltsame Muster des Fells. Möglicherweise ist es aber auch eine Kombination mehrerer Tiere, die in Japan nicht heimisch waren und die man dort aufgrund von Hörensagen und mit etwas künstlerischer Kreativität vermischt bildlich wiedergeben wollte. Vor shintoistischen Schreinen, wie auch vor buddhistischen Tempeln, sieht man diese Fabelwesen in der Regel paarweise als Wächterfiguren sitzen. Dabei hat stets einer ein geöffnetes, der andere ein geschlossenes Maul: Diese symbolisiert das Ein- und Ausatmen und die damit verbundenen Töne A-Um, die die universelle Ursilbe »Om« ergeben.

Die Herkunft der mystischen »Löwenhunde« ist unklar.


Kiyohime:
KiyohimeDas Mädchen Kiyohime verliebte sich einst in einen Mönch, der ihr im Scherz versprochen hatte, sie zu heiraten wenn sie erwachsen wäre. Als der Mönch Jahre später sein Versprechen nicht einhalten wollte, verwandelte sich die schöne Wirtstochter vor Wut in ein gehörntes Ungeheuer mit Schlangenleib und tötete den Mönch.

Kiyohime ist ein klassisches Beispiel für eine Hannya.




Tengu:
und Tengu in grünTengu einmal in rotTengu sind Walddämonen, Mischformen aus Mensch und Krähe. Dementsprechend werden sie mit Schnäbeln oder auch überlangen Nasen dargestellt. Die große Bandbreite an unterschiedlichen Darstellungsformen ergibt sich einfach daraus, dass es diese Wesen natürlich nicht gibt und jeder Künstler sie wiedergab, wie er es für richtig hielt. Tengu gelten als Meister im Schwertkampf. Manchmal helfen sie den Menschen oder unterrichten sie sogar in der Schwertkunst, meist sind sie aber eher menschenfeindlich gesonnen.
Tengu treten in verschiedenen Farben und Formen in Erscheinung.


Daruma:
DarumaBodhidharma, der Begründer des Zen-Buddhismus, soll so lange meditiert haben, bis ihm die Beine abfielen; er wird deshalb heute oft als eine Art kugeliges Stehauf-Männchen dargestellt. Im Volksglauben – der wenig mit den buddhistischen Lehren Bodhidharmas zu tun hat – werden die Augen oft »leer« dargestellt. Wenn man sich etwas wünscht, malt man erst ein Auge aus, geht der Wunsch in Erfüllung, wird das zweite Auge ausgemalt.
Das Daruma-Männchen kann Wünsche erfüllen.




Hannya- und Frauen-Masken:
Hannya-Maske als Back-PieceRauenmaske als Back-PieceBeides sind Masken, die man oft im traditionellen und stark ritualisierten Noh-Theater findet. Hannya-Dämonen (zu den auch Kiyohime zählt) sind stets weiblich. In der Regel sind es Emotionen wie Wut, Eifersucht, Rachsucht oder Neid, die in diesen Theaterstücken aus schönen Frauen Dämonen werden lassen. Die Grundidee dieser Stücke ist durch buddhistische Vorstellungen geprägt: Gelingt es dem Dämon, beispielsweise mit der Hilfe eines Priesters, seine niederen Gefühle zu überwinden, kann er zur Erleuchtung gelangen und wird aus seiner dämonischen Erscheinungsform erlöst.
Masken aus dem stark ritualisierten Noh-Theater haben auch Eingang in die Tätowierkunst gefunden.


Himmelswesen:
tätowierter japanischer Tenyo-EngelTattoo einer Kannon-Geisha-Mischform Eine der bekanntesten und auch als Tattoo-Motiv beliebtesten Göttergestalten ist die Göttin Kannon, die für Milde, Wohltätigkeit, Mitleid und Barmherzigkeit steht. Normalerweise wird sie auf einem Drachen reitend dargestellt. Im Japanischen gibt es auch eine Art von Engeln, Tenyo genannt, auch diese werden oft als Frauengestalten dargestellt. Da im Westen die einzigen Frauengestalten, die man kannte, Geishas waren, wurden solche weiblichen Göttergestalten oft in Kleidung und Haartracht dieser Geisha-Künstlerinnen (die übrigens nichts mit Prostituierten zu tun haben) dargestellt – ein klassischer Fall von interkulturellem Missverständnis.
Links ein Tenyo-Engel, rechts eine Kannon-Geisha-Mischform.


Dämonentöter:
Oni-Teufel. TattooSchwertkämpfer Tätowierung Dämonenbezwinger sind das japanische Pendant zum europäischen Drachentöter. Die bekanntesten sind Minamoto no Yorimitsu, der den Oni-Teufel Shuten Douji tötete sowie Watanabe no Tsuna, der oft dargestellt wird, wie er dem Dämon Ibaraki Doji den Arm abschlägt, den sich dieser später wieder holt (Eine interessante Parallele findet sich übrigens in der nordischen Saga von Beowulf: Auch Beowulf schlägt dem Monster Grendl einen Arm ab, den sich das Monstrum später zurückholt). Die Dämonen, mit denen es die Kämpfer zu tun haben, sind in der Regel Oni-Teufel, welche die Grenzen zur Menschenwelt überschritten haben. Oni sind grausame Bestien, die oft Jungfrauen entführen, zerstückeln und stückweise auffressen (japanische Legenden sind da teilweise sehr detailverliebt!). Sie haben oft rotes oder orangenes, struppiges Fell und ein oder zwei kurze Stummelhörner, im Gegensatz zu den langen Hörnern der Hannya-Dämonen.
Der ewige Kapf zwischen Gut und Böse: Schwertkämpfer und Oni-Teufel.


Die Helden des Suikoden:
Suikoden BackpieceDer Blumenmönch ist ein oft tätowierter Suikoden Charakter Im chinesischen Roman Shui hu chuan, auf japanisch »Suikoden«, was auf deutsch ungefähr mit »Geschichten vom Strand« übersetzt werden kann, wird die Geschichte von 108 Räubern erzählt, die teilweise tätowiert waren. Verschiedene Schlüsselszenen aus dem Roman (der unter dem Titel »Die Räuber vom Liang-Schan Moor« beim Insel-Verlag erschienen ist), vor allem jene, in denen die Hauptfiguren besonders spektakuläre Heldentaten vollbringen, sind seit Beginn des 19. Jahrhunderts fester Bestandteil im Repertoire japanischer Tattookünstler.
Zu den beliebtesten Helden des »Suikoden« zählt der bärenstarke »Blumenmönch«.


Drachen:
Drachen sind die Tattoo-Klassiker schlechthinDrachen-Tattoo Im Gegensatz zum europäischen Verständnis vom Drachen als bösartigem Ungeheuer, gilt er in Asien als Glückssymbol. Das ergibt sich daraus, dass man dort den Drachen als Wasser-Tier ansieht, der in Seen, Flüssen, oft aber auch in den Wolken wohnt. Und da Wolken bzw. der mit ihnen verbundene Regen für den Reisanbau von großer Bedeutung war, wurden auch Drachen, die man für Regen verantwortlich hielt, hoch verehrt. Das bedeutet allerdings nicht, dass japanische Drachen als Kuschelmonster angesehen wurden, wie der Drache Fuchur in der »Unendlichen Geschichte«: Ebenso wie Drachen Regen bringen konnten, hielt man sie auch verantwortlich für Stürme und Unwetter. Oft sieht man auch einen Drachen, der eine Perle in den Klauen hält: Dabei handelt es sich um den Drachenkönig, der am Meeresgrund lebt. In einer bekannten japanischen Legende wird von der Perlentaucherin Tamatori Hime erzählt, die sich eines Tages in den Palast des Drachenkönigs einschleicht und ihm die Perle raubt, was sie aber mit ihrem Leben bezahlt.
Drachen sind auch in Japan der Tattoo-Klassiker schlechthin!


Abgeschlagene Köpfe:
krasses japanisches Tattoo-Motiv Bevor der Beruf des Tätowierers in Japan im 19. Jahrhundert entstand, wurde Tattoos von Laien gestochen, die sich ihre Motive aus bebilderten »Groschenheftchen« besorgten. Diese populären Heftchen kann man sich als frühe Formen von »John Sinclair«-Geschichten vorstellen, auch sie handelten von Dämonen, Geistern und sonstigen Mord- und Gruselgeschichten. Abbildungen von abgeschlagenen, von Messern durchbohrten Köpfen fanden sich oft darin und wurden oft als Vorlagen für Tätowierungen verwendet.
Groschenromane um Mord und Totschlag lieferten die ersten Vorlagen für Tätowierungen.

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Stand:24 November 2017 15:45:30/motive/japanische+tattoo-motive_083.html