zur Archivübersicht
Titelbild:  Der Berliner Straßenrapper Kontra K feiert den Durchbruch und zieht Kraft aus dem, was ihm wichtig ist: Kampfsport, Tattoos und traditionelle Werte  Fotografin:  Martina Wörz

Titelbild: 
Der Berliner Straßenrapper Kontra K feiert den Durchbruch und zieht Kraft aus dem,
was ihm wichtig ist: Kampfsport, Tattoos und traditionelle Werte.

Fotograf: 
Martina Wörz
 
Ausgabe Februar 2017
23. Jahrgang / Nr. 252


Intro

11    Kurz und gut

20    Auszeit 

22    Kreatyves gefällt …
        … der rosa Oktopus von Ralph Miller

24    Uns gefällt …
        … das Rückenbrett von Clemens Hahn
        
26    Das TM auf Reisen

28    Kunst
        Ganz traditionell: mit Spucke                 
        Aquarelle von Marcelina Urbańska

30    Herzenssache
        Tätowiererin Lorena Morato über das Diktat der Schönheitsideale                 



Tätowierer

34    Planet Unisex 
        Der einzigartige Watercolor-Stil von Sasha Unisex 

42    Melissa Flattinger 
        Gewinnerin des Tätowier-Magazin-Nachwuchscontests

46    Flo Gropper
        Mit Black-and-Grey auf den zweiten Platz des Nachwuchscontests

48    Rebecca Bertelwick
        Die Drittplatzierte mit ihrem bunten Neo-Traditional-Stil  

50    Woodkid
        Tiermotive aus heimischen Gefilden von Freulein Fux 

58    Drei zu eins
        Black-and-Grey-Realistic von 
        Steffi Eff, Daniel Bensmann und Timo Röddeke 
    


Szene

68    Selbstbetrachtungen
        Volltätowierte sprechen mit ihrem früheren Ich 

76    Musik: »Junge, warum denn die Hände?«
        Straßenrapper Kontra K
         
82    Kunst: Tattoos in Öl
        »The Tattooed Portraits Series« des Tätowierers Shawn Barber
    
88    Tattoo-Starlet 2017
         Wir präsentieren die Finalistinnen des Tattoo-Starlet-Contests!

100    Menschen: 40 000 Leben – 40 000 Kreuze
         Der italienische Artivist Alfredo Meschi kämpft für den Tierschutz

104    TattooEroticat
         Die professionelle Mixed-Martial-Arts-Fighterin Eden Von Hell




Service

87    Tattoo-Akademie 
        Ein vieldeutiges Wiesel und eine Identifikationsfigur für starke Mädchen 
    
106    Motivklassiker der Tattoogeschichte 
        Rats Get Fat While Brave Men Die

108    Jobbörse 

110    No-Show Hoes 
        Was bedeutet es für Tätowierer, wenn Kunden einfach nicht erscheinen?



Veranstaltungen

114    Termine




Outro

117    Galerie

124    Studios

129    Die Kippe danach

130    Vorschau/Impressum



Standards
    
3    Editorial

6    Bilder des Monats

 66    TattooZOOM


Zweimal Balea: im Alter von dreizehn Jahren und heute, mit 26. Wir haben sie und vier weitere Tattoo-Fans dazu eingeladen, ihr heutiges Ich aus der Sicht ihrer Kinder- und Jugendzeit zu betrachten.

Zweimal Balea: im Alter von dreizehn Jahren und heute, mit 26.
Wir haben sie und vier weitere Tattoo-Fans dazu eingeladen, ihr heutiges Ich
aus der Sicht ihrer Kinder- und Jugendzeit zu betrachten. 
 

Perspektivwechsel

 
Es bleibt noch ein wenig Zeit, um die Reisetasche für den Wochenendtrip nach Leipzig zu packen: Am ersten Märzwochenende ist das definitiv »the place to be«. Denn mal davon abgesehen, dass die Tattoo Expo sowieso schon eine sehr schöne und liebevoll organisierte Tattoomesse ist, wird das Angebot in diesem Jahr alles bisherige in den Schatten stellen. Zunächst mal wird nämlich der Rapper Kontra K, der momentan durch die Decke geht, in Leipzig vor Ort sein. Wir stellen euch den jungen Mann jetzt schon nicht nur mit einem ausführlichen Interview ab Seite 76 vor, sondern nehmen im Tattoo-Zoom (S. 66) auch seine Tätowierungen ganz genau unter die Lupe. 

Aber Kontra K ist nicht der einzige Knaller auf der Leipziger Tattoo Expo: Am Samstag findet dort auch der Tattoo-Starlet-Contest statt, den wir mit unserem Schwestermagazin TATTOO EROTICA zusammen präsentieren. Das war auch in den letzten Jahren schon ein Publikumsmagnet – vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass wir in diesem Jahr doppelt so viele Bewerbungen erhielten wie in den Vorjahren. Die zehn Finalistinnen für den Contest stellen sich ab Seite 88 vor, und wenn ihr das große Finale live sehen wollt – wie gesagt, Reisetasche packen und ab nach Leipzig! 

Mit unserer neuen Rubrik »Drei zu eins« tragen wir einem Wunsch vieler Leser Rechnung. Immer wieder werden wir nach Empfehlungen zu Tätowierern gefragt, die sich auf bestimmte Stilrichtungen wie Asia, Dotwork, Realistic oder Aquarell spezialisiert haben. Da es uns leider nicht möglich ist, individuelle Einzelfallberatungen anzubieten, haben wir mit dieser Rubrik eine elegantere Möglichkeit gefunden: Wir zeigen euch nicht nur jeweils drei Tattookünstler, die sich für ein bestimmtes Stilgenre entschieden haben, sondern beleuchten dabei auch unterschiedliche Ansätze und technische Grundvoraussetzungen, um so die Auswahl und Beurteilung anderer Tätowierer aus diesem Genre zu ermöglichen. Den Anfang machen wir in dieser Ausgabe ab Seite 58 mit Black-and-Grey-Realistic.

Was Tätowierte von Untätowierten unterscheidet, das sind ja nicht nur die Bilder auf der Haut, sondern oft auch eine etwas andere Sicht auf die Dinge. Wir haben diesen Gedanken mal aufgenommen, weiter gesponnen und ab Seite 68 stark Tätowierte zu einem radikalen Perspektivwechsel eingeladen: Was hätten sie wohl als Kinder gedacht, wenn sie Bilder von ihrem heutigen Ich gesehen hätten? Wären sie entsetzt gewesen, neugierig, vielleicht auch stolz? Hätten sie sich zugetraut, mit so auffälligen Tattoos und Bodymods im Leben klarzukommen? Ein spannendes Gedankenexperiment, für uns genauso wie für unsere Interviewpartner. 

Noch ein Perspektivwechsel: Die Kohle reicht nicht, man geht lieber ins Kino oder hat sonstwie keinen Bock mehr auf ein neues Tattoo – und lässt den Termin einfach sausen. Der Tätowierer findet ja rasch Ersatz für den frei gewordenen Termin und schließlich hat er ja die Anzahlung. Aus der Sicht des Kunden kein großes Ding. Denkste. No-Shows, also Kunden, die ohne rechtzeitige Absage einfach nicht auftauchen, sind vom Standpunkt der Tattoo-Artists aus gesehen ein großes Ärgernis. Wir sprachen mit Tätowierern (ab S. 110) und ließen uns erklären, was für einen Artist alles dran hängt, wenn er sich wieder mal im Studio den Hintern breit sitzt, weil der 14-Uhr-Termin nicht erscheint. 



Chefredakteur Dirk-Boris
Dirk-Boris

Stand:28 April 2017 17:57:45/magazin/t%C3%A4towiermagazin/content-23166_40-23165_60.html Warning: chmod(): Operation not permitted in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Magazin_Bootstrap2/files/templates/index_template.php on line 126