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Cover TaetowierMagazin Mai 2016

Model: Brittany Hetzer
Fotograf: Art Cantu Jr. (expressiveartphoto.com)


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TÄTOWIERER
  • In Haut geprägte Kunst
    In Maud Dardeaus Tattoos spiegeln sich die Epochen der europäischen Kunstgeschichte wider
  • »Voll schööon!«
    Im Blue Moon Tattoo Berlin schließen sich Dienstleistung und künstlerischer Anspruch nicht aus

     
  • The beautiful struggle
    Millo von Marschmillos Tattoos aus Ramstein kämpft mit seinem Kunsthandwerker-Ego
 
AUS DER SZENE
  • Musik: Tamas Horror Picture Show
    Der Berliner Rapper Tamas reimt jetzt auf Metal
  • Nackte Tatsachen im Orient-Express
    Die tätowierten Entertainer des »Cirque Rouge«

     
  • Ratgeber: Die falsche Frage
    Nur wer die richtigen Fragen stellt, findet den richtigen Tätowierer

     
  • Tattoo Academy
    Guernica und der kleine Maulwurf

     
  • Nachgestochen
    Günna Rockland und Ilja Hummel beurteilen Tattoos

     
  • Mister New Wave: Lal Hardy
    Tattoomotive für die rebellische Jugend der 80er Jahre

     
  • Mein Körper – Mein Ausweis    
    Traditionelle Tattookultur auf Borneo

     
  • Das Kuniyoshi-Projekt
    Waren die Farbholzschnitte von Kuniyoshi Tattoovorlagen?

     
  • Dualismus als roter Faden
    Carola Deutsch bringt die Ästhetik der 50er und 60er Jahre auf Beton

     
  • Tattoo-Erotica-Personality
    Fotografin, Illustratorin und Grafikerin Mel Zohar
 
 
VERANSTALTUNGEN
  • Schlange stehen lohnt sich wieder!
    Tattoo Expo in Leipzig
     
  • Wahl des Tattoo Starlets 2016
    Auf der Tattoo Expo in Leipzig fiel die Entscheidung: Sara Surprisink ist Tattoo Starlet 2016!
     
  • All killers, no fillers
    Tattoo Ink Explosion in Mönchengladbach
     
  • Prickelnd wie Champagner
    Besucherrekord auf der Mondial du Tatouage in Paris
 
MOTIVE
  • Stilfrage
    Wir erklären die neuen Stilrichtungen und ihre Besonderheiten
 
STANDARDS

Editorial
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Tattoo-Chroniken
Vorschau/Impressum

TätowierMagazin-Chefredakteur Dirk-Boris Rödel, Foto: PixelstylesRecherche ist der entscheidende Faktor

Das Tempo, in dem sich neue Entwicklungen innerhalb der Tattooszene vollziehen, ist mittlerweile atemberaubend. Das betrifft zum einen ständige Weiterentwicklungen bei der Hardware, also dem Arbeitsmaterial der Tätowierer, noch viel mehr aber kann man eine stetige Diversifikation im stilistischen Bereich beobachten. Während es früher eine Handvoll Tattoogenres wie Japanisch, Traditional, Realistic, Tribal und das inzwischen beinahe verschwundene Biomechanic gab, ist heute die Vielfalt an Stilrichtungen kaum noch zu überschauen. Manchmal hat man den Eindruck, mit jedem der neuen Tattootalente, die fast wie Pilze aus dem Boden schießen, kommt auch eine neue Stilrichtung daher. Ganz sicher kann man hier gerade eine Wende in der Tattookultur beobachten, die man beinahe schon als historisch bezeichnen kann; eine Entwicklung weg von der Zuordnung von Tätowierungen in klar definierbare Stile, hin zu einer sich immer weiter verzweigenden Vielfalt, die letztlich zu einer völligen Individualisierung von komplett eigenständigen Stilen führen wird.  

Die Einordnung von Tattoos in bestimmte
Stilrichtungen wird immer schwieriger


Diese Entwicklung bietet dem Kunden immer mehr Möglichkeiten, den für ihn passenden Tätowierer zu finden, doch damit verbunden ist eben auch die Notwendigkeit, immer tiefer in die Materie einzusteigen, sofern man sich nicht mit einem Standardhautbild zufriedengeben will. Wenn man ein High-End-Tattoo von wirklich kreativen, aber auch technisch versierten Künstlern haben möchte, dann ist der entscheidende Faktor gar nicht unbedingt das Geld, sondern die Zeit, die man in die Recherche, Studiowahl und das Vergleichen unterschiedlicher Tattoo-Artists investiert. Ohne Vorarbeit wird man also inzwischen nicht mehr in den Genuss der Vorzüge der momentanen Entwicklung kommen. Um euch mit dieser Aufgabe nicht allein zu lassen, geben wir euch mit dem Ratgeber und unserer Übersicht über klassische und brandneue Stilrichtungen eine Entscheidungshilfe.

Während die Beobachtung aktueller Entwicklungen immer spannend ist, ist aber auch der Blick zurück notwendig, um die Wurzeln und Ursprünge der heutigen Tattooszene verstehen zu können. Einer derjenigen, der in den 80ern einen Riesenschritt unternahm, um Tätowierungen zu ermöglichen, sich zu einem Symbol von Jugendkulturen wie Punk, Skinhead, Rockabilly und anderen zu entwickeln, war der englische Tätowierer Lal Hardy. Der mittlerweile 58-jährige englische Tätowierer erzählt aus einer Zeit, als viele Tätowierer beim Wunsch nach einem individuellen Hautbild noch verständnislos mit dem Kopf schüttelten.





Dirk-Boris
 

Stand:28 April 2017 17:53:46/magazin/t%C3%A4towiermagazin/content-21834_40-21832_60.html?s= Warning: chmod(): Operation not permitted in /var/www/vhosts/tools.huber-verlag.de/httpdocs/files/trunk/Magazin_Bootstrap2/files/templates/index_template.php on line 126