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Inhalt September 2017

TitelbildModel: Matthias Tarnath, Frontmann der Hardcore-Band NastyFoto:Martina Wörz
Titelbild

Model: Matthias Tarnath,
Frontmann der Hardcore-Band Nasty

Foto:
Martina Wörz

Ausgabe September 2017
23. Ausgabe / Nr. 259  



Intro

9    Kurz und gut

14    Olli Lonien gefällt … das Frontpiece von Jess Yen

16    Uns gefällt … das Backpiece von Julian Siebert

18    Das TM auf Reisen

20    Auszeit

22    Herzenssache: Tätowierer Don Pieta und das blaue Kreuz

24    Kunst: »Meine Mama liebt meine Sachen« Performance-Kunst von Amit Mendel Tätowierer


Tätowierer

28    TM-Nachwuchscontest: Die zehn Halbfinalisten stellen sich den Lesern zur Wahl
 
54    Ela Pour: Morbid-romantische Tattookunst aus Berlin

62    Anderson Luna: Religiöse Motive wie vom Himmel geschickt

68    Bunte Republik Deutschland: In deiner Nähe – Zehn Tattoostudios im Kurzporträt

75    Drei zu eins: Farbrealistic von David Giersch, Marco Klose und Michl »Mitch« Schwarzenberger
szene

84    Zwischen Tüll und Tattoos: Hochzeitsfotografie von Pic Fabrik

90   Du gehörst ins Museum: Ausstellung im Museum Grassi – »Tattoo und Piercing – Die Welt unter der Haut«

92    »Realigiöse« Bekenntnisse: Die Hardcore-Beatdown-Band Nasty

96    TATTOO-ErotiCat: Internetxdoll aus Frankfurt/Main

Service

98    Sommersprossen-Tattoos: Trend oder Trash? Was ihr über tätowierte Freckles wissen müsst

102    Motivklassiker der Tattoogeschichte: Schwalbe

104    Jobbörse

106    Tattoo-Akademie: Wanderlustige Immobilie und Finken, die gar keine sind

108    Black it up! Es braucht Eier, um eine alte Tätowierung mit Schwarz zu covern


Veranstaltungen

112    Internationale Tattoo-Convention Berlin: Buntes B an der Spree

116    Termine


Outro

119    Galerie
    
124    Studios
    
128    Die Kippe danach
    
130    Vorschau/Impressum


Standards

3    Editorial
    
6    Bild des Monats
    
82    TattooZOOM

Editorial September 2017

Wer sie von Natur aus hat, legt oft gar keinen Wert auf Sommersprossen, andere lassen sich die kleinen Tüpfel neuerdings sogar tätowieren.

Wer sie von Natur aus hat, legt oft gar keinen Wert auf Sommersprossen, andere lassen sich die kleinen Tüpfel neuerdings sogar tätowieren. Die wichtigsten Punkte ab S. 98.


Nachwuchscontest, Heilige und Sommersprossen


Es gehört zu den schönsten Aufgaben in der TätowierMagazin-Redaktion: Die zehn Besten aus den Bewerbern zum TätowierMagazin-Nachwuchscontest anrufen und ihnen Bescheid sagen, dass sie im Halbfinale dabei sind! Es kann ja kaum etwas Angenehmeres geben, als jungen Tätowierern mitzuteilen, dass das Redaktions- und Grafikerteam des TätowierMagazins ihre Leistung unter den Top Ten sieht und sie deshalb in der aktuellen Ausgabe auf jeweils zwei Seiten den Lesern zur Auswahl präsentiert. Von hysterischem Kreischen über spontanen Jubel bis zu ergriffenem Schluchzen ist da an Reaktionen alles dabei auf der anderen Seite der Leitung. Wen wir dieses Jahr unter die besten zehn gewählt haben, aus denen ihr in der Leserwahl die drei Finalisten wählen könnt, die in Kassel zum »Battle of the Best« gegeneinander antreten, könnt ihr in der großen Präsentation der Nachwuchscontest-Teilnehmer ab Seite 28 sehen.
Die andere Seite der Medaille sind natürlich die Bewerber, die es nicht ins Halbfinale geschafft haben. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich; in manchen Fällen braucht es in puncto Technik und Umsetzung einfach noch etwas mehr Zeit, um das oft zweifellos vorhandene Potential zu entwickeln, in – leider – sehr vielen Fällen liegt es aber ganz einfach auch an fehlenden Anmeldeunterlagen oder daran, dass das Limit von drei Jahren, das wir für den Nachwuchscontest gesetzt haben, überschritten wurde. Jetzt sind wir aber erst mal darauf gespannt, wen ihr auf die Tattooconvention Kassel schickt, um dort in einem Tattoo-Battle live um den diesjährigen Titel zu kämpfen.
Wenn man, wie unsere Newcomer, noch keine drei Jahre im Business ist, dann ist es ja angemessen, wenn man noch nicht allzu sehr auf dicke Hose macht. Das Understatement, das Anderson Luna mit nun immerhin schon zehn Jahren als aktiver Tätowierer und seinem unvergleichlichen Portfolio hinlegt (ihr könnt es euch ab Seite 62 anschauen), ist aber doch ein wenig over the Top. Er fühle sich noch nicht so weit, einen Lehrling auszubilden, meint der New Yorker, der Heiligenbilder sticht, vor denen man tatsächlich in Ehrfurcht niederknien möchte! So viel Bescheidenheit und Zurückhaltung würde auch einigen Tätowierern gut zu Gesicht stehen, die nicht halb so gut sind wie Luna und sich dabei aufspielen, als seien sie die Mick Jaggers der Tattooszene.   
Und dann haben wir noch ein Feature über etwas kleiner dimensionierte Tätowierungen: nämlich über Sommersprossen. Trend oder Trash? Inzwischen ist es ein regelrechter Hype, sich die kleinen braunen Pippi-Langstrumpf-Freckel ins Gesicht stipfeln zu lassen, und in den Social Media sind – wie nicht anders zu erwarten bei solch einem Thema – wilde Diskussionen im Gange. Alles, was ihr zum Thema wissen müsst, um mitzureden, erzählen wir euch ab Seite 98. Ihr habt keine Meinung zu dem Thema? Unsere Kolumnistin Mimi Ehrhardt kann aushelfen und sagt auf Seite 128, was sie von handgemachten Gesichtstüpfeln hält. 

Dirk-Boris, Chefredakteur


 
Stand:24 November 2017 15:41:32/magazin+_und_+extras/heftarchiv/content-24687_40-24697_60.html?s=