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Inhalt April 2018



Titelbild:

Model:
Lucky Hell | luckyhell

Foto:
Clayton Addison



Inhalt April 2018
24. Jahrgang | Nr. 266
 

Intro

9    Kurz und gut

18    Forum

20     Pengi gefällt … der Adler von Winston The Whale

22     Uns gefällt … die Uniformierte von Eva Schatz

24     Auszeit

26     Kunst: Sequentielle Tattoos verbinden – Tattoo-Animationen von Phil Berge
 

Tätowierer


30     Der Grimm: Vor allem Schwarzes dominiert bei den sechs Tätowierern in Berlin

40     Ralf »Osti« Ostermöller: Zurück in die 80er geht Ostis Zeitreise durch die Tattoogeschichte 

48    Sorry Mom: Traditionals in allen Facetten aus dem Braunschweiger Studio

56     Luca Degenerate: Rausch und das Auge der Erkenntnis vereint der Berliner Tätowierer in seinen Neotraditionals 

62     Bunte Republik Deutschland: In deiner Nähe – Zehn Tattoostudios im Kurzporträt  
 

Szene


70     Bunte Arme: Von der Idee bis zum kompletten Sleeve

84     Übers Meer in ein veganes Leben: Die Kochbuchautorin Erika Frost

88     Schwert auf dem Hals – Schwert in den Hals Schwertschluckerin Lucky Hell

94     TATTOO EROTICA: Übersetzerin Tess Carmina
 

Service


98     Motivklassiker der Tattoogeschichte: Rose of Death

100     Vorbereitung ist alles: So bereitest du dich optimal auf den Tattootermin vor

104     Jobbörse 

106     Heimatliebe: Tattoos gegen Heimweh

108     Tattoo-Akademie: Dr. Dr. Sheldon Cooper und das Überraschungsei
 

Veranstaltungen


110     Tattoo & Lifestyle Leipzig: Das Finale des Tattoo-Starlet-Contests 2018 meets Tattoosause

116     Termine
 

Outro


119     Galerie

124     Studios

128     Gestochen scharf

130     Vorschau/Impressum
 

Standards


3     Editorial

6     Bild des Monats

68     TattooZOOM
 

Editorial April 2018




Boris »Bobs«
Glatthaar Chefredakteur

Unsere Titelstory ist Erfahrungsbericht, Stilsammlung und Service zugleich: Wie gehst du es am besten an, wenn du einen tätowierten Arm haben willst? Als ich anfing, mich tätowieren zu lassen, begann ich mit einem Dolch auf dem Oberarm. Das Teil ist schlecht: die Linien stellenweise zu dick, hässliche Blow-outs und unsaubere Schattierungen. Aber: Der Dolch ist gut platziert, wirkt nicht nur am hängenden Arm gerade, sondern auch bei Bewegung in jeder natürlichen Position unverzerrt. Nach und nach kamen weitere Motive aus den Traditional-Standard-Vorlagen auf meinen Arm. Heute wird der Dolch zwar häufig trotz mäßiger Qualität als »wahnsinnig original« und »real old school« bestaunt. Und ich erkenne die Leistung der Tätowierer von damals durchaus an, Einzelmotive so zu anzulegen, dass sie später zu einem Ganzen verschmelzen können. Aber schaue ich auf all die unglaublich harmonischen, noch vor dem ersten Stich durchkonzipierten Ärmel von heute, bin ich doch wehmütig darüber, den Platz für Flickwerk verballert zu haben. Denn wirklich große Werke kann ein Künstler nur auf unbefleckter Leinwand erschaffen.


Heide Heim
Redakteurin

Der neue heiße Scheiß der sozialen Medien hieß zumindest noch zum Zeitpunkt, als ich diese Zeilen schrieb, VERO – True Social. Als die ersten Nutzer auf Facebook posteten, dass sie jetzt dort zu finden seien, ging ich reflexartig zu iTunes. Für die erste Million Nutzer sollte die App lebenslang kostenlos sein, danach gegen eine Gebühr zu nutzen. Gute Sache, wenn das Angebot wie angekündigt werbefrei bleibt. Bemerkbar machte sich bei mit der FOMO-Effekt, ein Akronym für »Fear of missing out«, also die Angst, etwas zu verpassen. Ich holte mir die App dann doch nicht, denn ich kam mir vor wie ein Lemming. Das Marketing­sprech war verlockend und die versprochene Timeline ohne Algorithmen ebenso. Groß ist das Misstrauen gegen FB und IG, aber was weiß ich über VERO? Wer steckt dahinter? Warum muss man bei Anmeldung die Telefonnummer angeben – inklusive Zugriff auf mein Telefonbuch, die Löschung des Accounts muss beantragt werden … In einem halben Jahr schau ich mir das nochmal an und merke womöglich: Ich bin zwar old school, aber wenigstens kein Lemming.


Jula Reichard
Redakteurin

Wenn ich gefragt werde, was das Schönste an unserem Job ist, dann antworte ich immer das Gleiche: Wir lernen die interessantesten und schillerndsten Persönlichkeiten kennen, die mit uns ihre besondere Geschichte teilen. Das ist ein besonderes Gefühl. Wenn man dabei so neugierig veranlagt ist, wie ich es bin, dann trifft sich das natürlich außerdem gut. Dass man während eines Interviews sogar noch etwas lernen kann und mit Themen in Berührung kommt, über die man bis dahin noch nie nachgedach hat, wurde mir im Zuge dieser Ausgabe bewusst. Ich traf die wunderschöne, sehr sympathische Schwertschluckerin Lucky Hell nach einer ihrer Shows, der ich völlig sprachlos beiwohnte – und das will etwas heißen. Ich wollte mehr über die kleine zierliche Frau wissen, die Schwerter in ihrem volltätowierten Körper versenkt, die ganze 60 Zentimeter messen. Ganz ohne Tricks, übrigens. Erfahrt mehr über Lucky Hells unglaubliches Talent, die Kraft ihrer Tattoos und ihr bewegtes Leben ab Seite 88.
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Stand:24 April 2018 20:31:42/magazin%2B_und_%2Bextras/heftarchiv/content-26329_40-26331_60.html