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Inhalt Februar 2018

Model: Torrie BlakeFoto: Anna Szczekutowicz, www.annasz.com

Titelbild:

Model: Torrie Blake
Foto: Anna Szczekutowicz, www.annasz.com

Ausgabe Februar 2018
24. Jahrgang/Nr. 264

Intro

9    Kurz und gut

18    Günna gefällt … 
… das Eisenbahn-Tattoo von Christof Giebe

20    Uns gefällt …
… der Skelett-T-Rex von Itoyo Kinoshita

22    Auszeit

24    Herzenssache
Hilfe für krebskranke Kinder mit dem »Charity Roulette Tattoo«

 26    Kunst
Fauvismus von Paolo Bosson


Tätowierer

30    Die drei Besten: Genial und grundverschieden:
So tätowieren die Newcomer

38    Durch Zufall zum Teilzeittätowierer                     
Bob Mosquitos Stilmix aus Grafik, Realismus und Aquarell

46    Tattoos statt Mode
Nicht nur, aber sehr gerne sticht Designerin Steffi Boecker neo-traditionelle Frauenporträts            

52    Bunte Republik Deutschland
In deiner Nähe: Zehn Tattoostudios im Kurzporträt             


Szene

60     Tattoo Starlet 2018: Diese zehn tätowierten
Models treten zur Wahl an

72    Die wilden 70er
Travelin Jack: Zwei Tätowierer leben den Glam-Rock

79    Hausmarke
Signature-Tattoos: Klaus Kummer, Osti und Dusty Past Tattooing

86    Gestochen scharf
Tattoorituale? Ja gerne!

 88    Bunter Vogel: Der zutätowierte Punk und Falkner Erik pflegt die uralte Kunst der Beizjagd

94    Bunter Hund DJ Spy: Der Rock-’n’-Roll-DJ und
Tattoo-Enthusiast über seine Leidenschaft

100    TATTOO EROTICA: Tätowiererin und Model Lauren Fernandez


Service

104    Motivklassiker der Tattoogeschichte
Anker

106    Ratgeber:
Cover-up: In neun Schritten zur Tattoorettung

110     Jobbörse

112     Tattoo-Akademie
Magische Orientierungshilfe und der Pionier der Elektrotechnik


Veranstaltungen

114    Termine



Outro

117        Galerie

124        Studios

128        Die Kippe danach

130    Vorschau/Impressum


Standards

3    Editorial

6    Bild des Monats

58    TattooZOOM

Editorial Februar 2018




Boris ”Bobs" Glatthaar,
Chefredakteur

Niemand freut sich, wenn für ihn Regeln aufgestellt werden. Und wahrscheinlich sind Tätowierer landauf, landab nicht davon begeistert, dass sich Bundespolitiker und Behörden nun ernsthaft Gedanken über Gesetze oder weitere Verordnungen zu Berufsausübung, Hygiene und Farben in Studios machen (s. S. 10).  Dass es früher oder später dazu kommen würde, war allerdings absehbar: Wo aus einer kleinen Szene ein großer Markt wird, greift der Staat irgendwann regulierend ein. Stellenweise ist es auch nötig.

Jetzt haben Tätowierer noch Zeit, ein mögliches Tattoogesetz mitzugestalten. Und ihre Vereinigungen D.O.T. e. V. und BVT e. V. sind als kompetente Vertreter der Zunft längst dabei, aktiv mitzuwirken, anstatt tatenlos zuzusehen, wie Branchenfremde über das Schicksal von Tattoostudios in Deutschland entscheiden. Nun liegt es an Politikern wie der CDU-Abgeordneten Gitta Connemann (die regulieren, aber zugleich die Lust auf Tattoos nicht verderben will), die Expertise der Fachverbände auch anzunehmen.


Heide Heim,
Redakteurin

Gleich vorweg: Ich hab nichts Prinzipielles gegen Cover-ups und auch nichts gegen den Einsatz des Lasers, um den alten Kram loszuwerden. Im Gegenteil, ich gehöre ja auch zu denen, die eine der klassischen Jugendsünden im fortgeschrittenen Lebensalter begangen haben. Die Augenbrauen heben lässt mich nur die Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die sich einen Haufen Schrott haben stechen lassen, obwohl sie sich informiert haben! Und bei wem informiert man sich meist? Bei Freunden, die ein Tattoo tragen. Ein guter Rat: Sich niemals bei Freunden informieren. Nur weil jemand ein Tattoo trägt, ist er noch kein Fachmann. Zu Fragen wie »Fandest du es besonders schmerzhaft?« kann man eine persönliche Antwort geben. Nicht aber auf die Frage: »Ist dein Tätowierer gut?« Was soll die Person sagen? »Nein, ich hab mich von einem Stümper tätowieren lassen?« Ist man schlechtem Rat gefolg und hat sich ein schreckliches Tattoo eingefangen, hilft ein Cover-up. Ab Seite 106 erfahrt ihr mehr dazu.


Jula Reichard,
Redakteurin

Nicht mehr lange und die Convention-Saison geht los. Das heißt, es gibt vielerorts wieder einmalige Chancen, sich von hochkarätigen Tätowierern ein tolles Tattoo abzuholen, an die man sonst vielleicht nicht so einfach kommt. Vor allem heißt es aber auch ein Wiedersehen mit euch Lesern, mit Freunden und Bekannten. Das ist etwas, was wir immer besonders genießen. Denn so spannend sich die kommenden rund 130 Seiten lesen, das meiste davon entsteht in einer ganz normalen Redaktion. »TM vor Ort« heißt also immer auch rauszukommen und die besondere Convention-Luft zu schnuppern. So eine Messe hat häufig etwas von einer Parallelwelt: Da kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen und wollen alle eines: Eine gute Zeit verbringen und der Tätowierkunst frönen. Gleichzeitig ist eine Convention der ideale Ort für Neulinge, unbedarft mit Tätowierern in Kontakt zu treten und viele aufregende Eindrücke zu gewinnen. Wo das möglich ist und wo ihr uns trefft, erfahrt ihr ab Seite 114.
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Stand:21 May 2018 14:52:58/magazin%2B_und_%2Bextras/heftarchiv/content-25788_40-25791_60.html