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21.07.2016  |  Text: Pacal Bagot, Übersetzung: Dirk-Boris  |   Bilder: Pacal Bagot

Ein Kreuzzug für die Tattookunst

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Dass heute beim Namen Ed Hardy viele nur an die kitschigen T-Shirts und Basecaps denken, die der Designer Christian Audigier unter dem Namen des kalifornischen Tätowierers vermarktete, wird dem Mann nicht gerecht. Wahrscheinlich hatte kaum ein anderer Tattookünstler so großen und konstruktiven Einfluss auf die heutige Tätowierkunst wie er.


Ed Hardy ist eine echte Tattoolegende – und eine lebende noch dazu. Auch wenn der mittlerweile 71-Jährige sich seit einigen Jahren im Ruhestand befindet, erzählt er immer noch mit großem Enthusiasmus die Geschichten aus den alten Tagen, die sein Leben erfüllen. In seinem Atelier in San Francisco berichtet er von seiner Leidenschaft für das Tätowieren, die immer noch in ihm glüht, und wie sich die ganze Sache hier, in der »Golden City«, langsam aus dem Dunkel hervortastete und eine historische Entwicklung nahm.

Für jeden, der ein echtes Interesse am Tätowiererhandwerk hat, sind Episoden aus dem Leben von DETH (Donald Edward Hardy Talbot) wahre Juwelen. Der englische Tätowierer und Namensvetter Lal Hardy, selbst eine Tattoolegende, fasst die Bedeutung Ed Hardys für seine Generation kurz und knapp zusammen: »Ed war Gott!«. So einfach ist das. 



Don Ed Hardy in seinem Atelier in San Francisco – mit Ed-Hardy-Shirt.
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