Christian Warlichs Tattoovorlagen heute

12.10.2016  |  Text: Heide Heim  |   Bilder: Chriss Dettmer/Nick Kater/Uptown Danny
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Christian Warlichs Tattoovorlagen heute
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Über fünfzig Jahre nach dem Tod von Christian Warlich werden das Leben und die Arbeiten des Hamburger Tätowierers wissenschaftlich untersucht. Damit rückt sein Lebenswerk wieder näher in den Blickpunkt der Szene. Wir haben einen exklusiven Einblick in das Vorlagenalbum Warlichs erhalten und unterhielten uns über seinen Einfluss mit einigen Tätowierern ...
Beim Blick ins das originale Vorlagenalbum des Hamburger Tätowierers Christian Warlich (1891-1964) entdeckten wir poetisch-schöne Tattoovorlagen, die wir euch exklusiv in der aktuellen Oktober-Ausgabe zeigen dürfen. Auch heute greifen viele renommierte Tätowiere auf diese einzigartigen Motive zurück. Dass das Vermächtnis des »Königs der Tätowierer« heute noch relevant ist, erklären euch Chriss Dettmer von Black Hole Tattoo, Nick Kater von Bläckfisk Tattoo und Uptown Danny von Vienna Electric.


Chriss Dettmer
The Black Hole Tattoo, Hamburg


Chriss Dettmer, Black Hole Tattoo, Hamburg

Wie wurdest du auf die Arbeiten von Warlich aufmerksam?
Christian Warlich ist mir schon immer ein Begriff. Ich habe angefangen in Lübeck zu tätowieren und bin dann nach Hamburg gezogen, insofern ist der regionale Zusammenhang gegeben. Und die schon fast mythische Geschichte von der Entfernungstinktur kannte ich schon vom Vater eines Freundes, da hatte ich mit dem Tätowierern noch gar nicht angefangen habe und wusste gar nicht, wer Christian Warlich war.

Du hast die Originale gesehen. Was war dein erster Gedanke, als du sein Vorlagenalbum durchgeblättert hast?
Es waren zwei Dinge, die ich dachte. Erstens: Ich wollte sofort ein Tattoo aus dem Buch haben!
Und zweitens: Ach du scheiße! Das ist ja tausendmal besser, als das Oettermannbuch!

Wie würdest du die Unterschiede beschreiben?
Man muss natürlich unterscheiden, für welchen Zweck so ein Buch veröffentlicht wird. Gehen wir davon aus, ein Buch für Tätowierer herauszugeben, dann ist das Oettermannsbuch zum einen zu klein und zum anderen zu schlecht in der grafischen Wiedergabe der Originale.
Aber vielleicht ist gerade diese etwas schwammige, zu kleine Darstellung der hart erscheinenden Motive genau das, was mich am Oettermannbuch so fasziniert hat.
Die Reihenfolge: erst das kleine Buch, dann die Originale, ist genau das, was ein Tätowierer erleben sollte!

Chriss Dettmer, Black Hole Tattoo, Hamburg

Was macht die Qualität der Vorlagen aus?
Zu Warlichs Zeit gab es wenig Tätowierer. Tattoomotive wurden über den Weg der Handelsschiffe von Hafenstadt zu Hafenstadt geschifft und insofern hat man auch oft unterschiedliche Versionen von ein und demselben Motiv, das sich die Tätowierer von der Haut der Seeleute abgepaust haben. Bei Warlichs Vorlagebuch ist das Besondere, dass er wenig direkt bekannte Motive benutzt, sondern vielmehr seine eigene Zeichnung von der »Idee des Motivs« anfertigt. Kurz gesagt, man findet keine Sailor-Jerry-Motive bei ihm.

Was fasziniert dich persönlich an den Vorlagen?
Mich persönlich fasziniert die unglaublich harte und schon fast krude Umsetzung der Motive. Warlich benutzte sehr viel Schwarz. Es ist für die Zeit einfach sehr eigen und zeugt von einem ausgeprägten visuellen Verständnis.
Und wie schon erwähnt, seine Vorlagen sind hart und voller Power! Das ist genau das, nachdem ich in Tätowierungen und Flash suche.
Dazu finde ich auch die Sprache aus seiner Zeit sehr stark. Es sind ja auch sehr viele Werbeschilder und Sonstiges erhalten und da findet man natürlich auch die typische Terminologie seiner Zeit. Der Ausspruch »streng reell« zum Beispiel sagt genau das, was ich auch heute in meinem Geschäft nutze: »Ehrliche Arbeit ohne Beschiss«.

Bietest du deinen Kunden ganz bewusst Warlichmotive an?
Ja klar. Die originalen Vorlagen aus der Zeit und auch Interpretationen von zeitgenössischen Tätowierern hängen bei uns zur Inspiration an der Wand.

Chriss Dettmer, Black Hole Tattoo, Hamburg

Was macht die Umsetzung der Vorlagen so einfach bzw. schwer?
Eine alte Vorlage mit all ihrer Integrität direkt umzusetzen ist eine schwere Sache. Man muss verstehen, was das Geniale daran ist und dies mit all seinen Stärken und auch Fehlern zu übernehmen, das braucht viel Übung und Feingefühl. Das ist alles andere als einfach. Man muss die Power fühlen!
Ich nutze Warlichs Motive auch gerne als Inspiration und interpretiere die Sachen je nachdem, was für das Motiv gut ist. Oder ich benutze Teile aus dem einen und Teile aus den anderen. Oder ich zeichne eine naturalistische Version von einem Warlichmotiv. Es gibt wahrscheinlich hunderte von Möglichkeiten, wenn man weiß, was man tut, und mit Respekt und handwerklichem Verständnis tätowiert. Streng reell halt …
 
Du hast sicherlich auch schon Sailor-Jerry-Vorlagen benutzt? Was macht für dich den Unterschied aus?
Als Musik-Nerd versuch ich es mal so zu sagen: Sailor-Jerry-Motive sind eine sehr graziöse harmonische Komposition, die keine Ecken und Kanten hat. Sie sind wunderschön und einfach zu hören und haben die perfekte Länge. Warlich hat sein Instrument nicht genau gestimmt, dafür aber tief. Es gibt ab und an auch mal eine schräge Note, aber alles ist mit tiefster Überzeugung gespielt, und der Text ist ehrlich. Ohne Sailor-Jerrys-Arbeiten abwerten zu wollen, spricht mich Warlichs Arbeit auf einer direkteren Ebene an.

Chriss Dettmer, Black Hole Tattoo, Hamburg

Warlichs Qualität lag sicherlich im zeichnerischen Bereich, auch hatte er nicht das Equipment und die Informationen zur Verfügung, mit dem Tätowierer heute arbeiten können. Hatte er technische Grenzen, die Vorlagen als Tattoo umsetzen zu können?
Wenn man sich die existierenden Fotos von Warlichs Arbeiten anschaut, dann stellt man fest, dass er die Motive so gemalt hat, dass er daraus perfekte Tattoos machen konnte. Wenn man auf alten Fotos einen Arm sieht, auf dem ein älteres Tattoo zu sehen ist und man dann noch genau erkennen kann, welches seiner Motive das ist, dann ist das genau das, was Tätowierungen können müssen! Power!

Warum glaubst du, lassen sich heute die Leute ein Tattoo nach Warlich stechen?
Ich denke aus all den Gründen, die ich bereits genannt habe. Und dann natürlich durch Ole Wittmann, der mit seiner unglaublichen Energie und Leidenschaft sehr zur öffentlichen Wahrnehmung Warlichs beiträgt. Ole trägt maßgeblich dazu bei, dass Christian Warlichs Nachlass in die Welt der Tatowierer und Tattooenthusiasten getragen wird.


Nick Kater
Bläckfisk Tattoo, Berlin


Nick Kater, Bläckfisk Tattoo, Berlin

Wie wurdest du auf die Arbeiten von Warlich aufmerksam?
Mein Kollege Mauro Quaresima hatte ein Bootleg des Oettermann-Buches in DIN-A4 mit in den Shop gebracht, mir sind sofort die stabilen Designs und die geniale Farbgebung aufgefallen. Instant love!

Hast du die Originale gesehen? Was war dein erster Eindruck?
Mein erster Eindruck war: Wow! That's the shit! Die Flashes sind simpel, ausdrucksstark und langlebig!

Wie würdest du die Unterschiede zwischen dem von Oettermann herausgebrachten Warlich-Vorlagenalbum und den Originalen beschreiben?
Vielleicht liegt es daran, dass unser Oettermann eine Kopie ist. Viel größer als das Taschenbuch, das ja kaum größer als eine Zigarettenschachtel ist. Aber mir gefallen die matten Farben sehr. Schön vintage! Natürlich wird die Qualität den Originalen in keiner Weise gerecht. Ich bin gespannt auf die Publikation aus dem Warlich-Nachlass!

Was ist das Besondere an den Warlich-Vorlagen in deinen Augen? Was macht die Qualität der Vorlagen aus?
Guck dir die Vorlagen von Hoffmann an, die Arbeit von Karlmann Richter und Albert Cornelissen. Warlich war seiner Zeit voraus!

Nick Kater, Bläckfisk Tattoo, Berlin

Was fasziniert dich persönlich daran?
Die Auseinandersetzung mit der Thematik »Ob arm, ob reich, im Tode gleich«! Die unglaubliche Ästhetik, die jedes Motiv ausstrahlt, ihre Zeitlosigkeit und natürlich die Verbindung zur See.

Bietest du deinen Kunden ganz bewusst Warlich-Motive an?
Absolut! Einige seiner Motive zieren unsere Flashwand. Jeder hier im Shop freut sich, wenn er etwas von Warlich umsetzen darf.

Was macht die Umsetzung der Vorlagen so einfach bzw. schwer?
Die Vorlagen sind perfekt und eine Freude zu tätowieren: wenig Linien, viel Schwarz, klare Kontraste.

Hast du bisher schon Sailor-Jerry-Vorlagen, Armund Diesel, Charly Wagner etc. benutzt? Wenn ja, was macht für dich – wenn vorhanden – den Unterschied aus?
Natürlich! Sie alle zeichnet aus, dass sie ausdrucksstark und simpel aufgebaut sind, sie passen quasi in jeder Größe an jede Stelle des Körpers. Warlich hat trotz des amerikanischen Einflusses einen sehr europäisch geprägten Stil. Seine Basis in Hamburg zieht sich wie ein roter Faden durch seine Designs.

Nick Kater, Bläckfisk Tattoo, Berlin

Warlichs Qualität lag sicherlich im zeichnerischen Bereich, auch hatte er nicht das Equipment und Informationen zur Verfügung, mit dem Tätowierer heute arbeiten können. Wo denkst du – wenn dem so ist – lagen damals seine technischen Grenzen, die Vorlagen umzusetzen?
Natürlich verheilt ein Tattoo anders, wenn man zwischen den Klienten die Maschine in einem Eimer Wasser ausspült, oder man wie heute quasi nach jedem Kunden den Raum neu tapeziert. Klar gibt es Fortschritte, vom Pigment über die Nadeln bis zum ausgepegelten Power Supply. Eine Grenze durchbrach er damals, als er als erster in Deutschland eine elektrische Tätowiermaschine verwendete.

Kamen die Kunden selbst mit der Idee zu dir, ein Warlich-Tattoo tragen zu wollen, oder bringst du das den Leuten näher?
Mal so, mal so! Es ist nicht so, als ob ich den Heiligen Gral zur Schau stelle. Der Gute hatte halt ein solides Design zu jedem Thema.

Was ist dein persönliches Warlich-Lieblingsmotiv und warum?
Der Schädel mit Kreuz und Palmzweig! In meinen Wanna-do’s bei Bläckfisk zu haben.

Chriss Dettmer, Black Hole Tattoo, Berlin

(Flashwand bei Bläckfisk, oben: Louis, mitte: Mauro, unten: Kalo)


Uptown Danny
Vienna Electric Tattoo, Wien


Uptown Danny, Vienna Electric, Wien

Wie wurdest du auf die Arbeiten von Warlich aufmerksam?
Durch eine schlechte Raubkopie des Vorlagenbuches von Oettermann.

Hast du die Originale gesehen? Wenn ja, was war dein erster Eindruck, als du sein Vorlagealbum durchgeblättert hast?
Während meiner Zeit als Gasttätowierer bei Chriss Dettmer im Black Hole habe ich durch seine Connection zu Ole Wittmann die Möglichkeit gehabt, die Originale zu sehen. Das war für mich, wie den heiligen Kral zu Gesicht zu bekommen. Ich war extrem überwältigt davon, wie gut die Blätter erhalten waren und obwohl ich die Flashs aus dem Buch vom Oettermann Verlag kannte, kam es mir vor, ein – vom Inhalt her – ganz anderes Buch in den Händen zu halten.

Uptown Danny, Vienna Electric, Wien

Wie würdest du die Unterschiede beschreiben?
Das vom Oettermann Verlag herausgegebene Buch wird den Vorlageblättern in Größe und Farbigkeit in keiner Weise gerecht. Im Original haben die Farben eine viel intensivere Leuchtkraft und das Papier, welches in der Reproduktion weiß ist, hat im Original eine wunderschöne bräunliche Patina. Viele Motive hatte ich jetzt auch den Eindruck verlieren auf einer Größe von Din A6 einfach ihre Power, die sie im viel größeren Original haben.

Was macht die Qualität an Warlichs Vorlagen aus?
Das Besondere für mich ist eigentlich, dass sie aus Hamburg kommen und sie von den Designs und der Art, wie sie gemalt sind, einzigartig sind und ihren ganz eigenen Charme haben. Mich persönlich fasziniert vor allem der Bezug zu Hamburg und die schöne Ausarbeitung der Vorlagen.

Uptown Danny, Vienna Electric, Wien

Veränderst du die Vorlagen?
Die Warlich-Vorlagen haben für mich mich als traditionelle Tattoomotive schon einen sehr hohen Standard und benötigen eigentlich keiner Verbesserung. Ich versuche lediglich meinen eigenen Strich rein zu bringen, ohne den eigentlichen Aufbau und Inhalt zu verändern. Meistens benutze ich sie aber auch nur als Inspiration für eigene Entwürfe.

Warum glaubst du, lassen sich heute die Leute ein Tattoo nach Warlich stechen?
Weil die Motive kraftvoll und zeitlos schön sind.

Uptown Danny, Vienna Electric, Wien

Was ist dein Lieblings-Warlich-Motiv?
»Ruin des Mannes«! Mehr St.Pauli geht nicht!



»»» Mehr zum Vermächtnis von Christian Warlich in unserer aktuellen Ausgabe
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Stand:20 November 2017 12:54:09/blog/christian+warlich+-+der+heilige+gral_1610.html